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Existenzgründung als Solo-Unternehmer mit einem Online-Business – auch Online-Geschäftsmodelle haben laufende Kosten

Existenzgründung mit einem Online-Business

Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, um sich als Solo-Unternehmer selbständig zu machen. Der Vorteil: die Kosten einer klassischen Existenzgründung fallen dabei weg. Dennoch sollte man ein paar finanzielle Aspekte beachten.

Online-Geschäftsmodelle für Solo-Preneure

Die Möglichkeiten, online Geld zu verdienen, sind vielfältig. Beliebt sind zum Beispiel digitale Infoprodukte oder E-Books. Aber auch Onlinekurse und Onlinecoaching werden von vielen Unternehmen genutzt, sodass sich hier durchaus lukrative Möglichkeiten ergeben. Aber Achtung: der Online-Markt ist mittlerweile hart umkämpft. Wer hier Fuß fassen will, muss eine sehr gute Geschäftsidee und Durchhaltevermögen mitbringen. Oft dauert es eine Zeit, bis die Notwendige Bekannt heit und das Vertrauen potenzieller Kunden aufgebaut werden.

Wem es zu unsicher ist, hauptberuflich seine Brötchen im Netz verdienen, kann auch nebenberuflich online Geld verdienen. Als Texter oder Blogger hat man oft gute Aussichten auf einen beständigen Nebenverdienst. Gerade für eine nebenberufliche Selbstänbdigkeit ist ein passives Einkommen oft ein geeigneter Weg. Das kann man zum Beispiel über Werbung und Affiliate-Links auf der eigenen Webseite generieren. Dafür ist allerdings viel Traffic nötig, was mit relativ hohem Aufwand verbunden ist. Ein passives Einkommen heißt nämlich keineswegs, dass es ein Einkommen ohne Arbeit ist. Auch hier ist also regelmäßige Arbeit nötig, um den gewünschten Erfolg zu erreichen.

Finanzplanung: Laufende Kosten von Online-Geschäftsmodellen

Ein Online-Unternehmen hat finanziell ein paar Vorteile zu bieten. So entfallen i.d.R. Kosten für Ladenmiete, Geschäftsausstattung und Warenbestände. Stattdessen kann man bequem vom Home Office aus arbeiten. Die Ausgaben für die Einrichtung eines Büros zu Hause sind vergleichsweise überschaubar. Alles, was man zunächst braucht, ist ein geeigneter Computer, einen Internetzugang und möglicherweise etwas Zubehör wie eine Webcam oder eine gute Kamera und ein Mikrofon für einen Podcast.

Wenn das Geschäft erst einmal floriert, kann das Geschäft zunächst über ein virtuelles Team das online zusammenarbeitet skalieren. Der erste Schritt ist dabei meist eine virtuelle Assistentin, die Routineaufgaben übernimmt. Aber auch das Auslagern von Tätigkeiten an Spezialisten wie Webdesigner, Werbetexter o.ä. ist eine Möglichkeit.

Auch wenn man mit einem Web-Unternehmen eine Menge sparen kann, sammeln sich trotzdem schnell ein paar Fixkosten an, die man im Blick haben sollte. Dazu zählen unter anderem auch Gebühren für Online-Dienstleister wie Email-Provider, Plattformen für Betrieb von Onlinekursen und Webinaren sowie Tools und Apps. Die kostenfreien Versionen verfügen in der Regel über einen eingeschränkten Leistungsumfang, sodass doch Pakete mit Monatsraten gebucht werden müssen. Um dabei keine bösen Überraschungen zu erleben, kann die Erstellung eines Finanzplans helfen, die laufenden Kosten zu beachten. Dafür gibt es verschiedene Finanzplantools und sogar eine kostenlose Businessplan-Software von Unternehmerheld. Die Software führt Schritt für Schritt zu einem professionellen Geschäftsplan und hilft gleichzeitig dabei, unnötige Fehler zu vermeiden. Als Beispiele stehen außerdem echte Businesspläne anderer Unternehmen kostenfrei zur Verfügung.

Existenzgründung mit einem Online-Business

Wichtige Versicherungen für Existenzgründer

Als Solo-Unternehmer ist man nur sich selbst verpflichtet, das stimmt. Trotzdem sollte man nicht versäumen, sich gegen mögliche Risiken abzusichern. Der Online-Markt ist ein hartes Pflaster, sodass es jeden Tag plötzlich vorbei sein könnte. Auch persönliche Veränderungen wie ernsthafte Erkrankungen bis hin zu Berufsunfähigkeit können Online-Selbständige ebenso treffen wie Angestellte. Daher sollten Existenzgründer ihre persönlichen Risiken genau prüfen und sich entsprechend absichern. Zu den wichtigen Versicherungen für Selbstständige gehören:

  • gesetzlich vorgeschrieben: Kranken- und Pflegeversicherung
  • Absicherung bei Verdienstausfall wegen Krankheit: Krankentagegeld
  • im Ernstfall, wenn der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann: Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Die wichtigste Versicherung ist mitunter die Krankenversicherung. Für Selbstständige und Freiberufler, die nicht in bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, gilt es, eine geeignete PKV zu finden. Unter https://www.wefox.de/private-krankenversicherung/ kann man sich beispielsweise über private Krankenversicherungen informieren und nach passenden Angeboten suchen. Hier kann man online auch mit wenigen Klicks einen Termin mit einem Experten vereinbaren, um sich persönlich beraten zu lassen. Daneben dürfen aber auch die Unfallversicherung, (private) Rentenversicherung und gegebenenfalls die freiwillige Arbeitslosenversicherung nicht vergessen werden. Außerdem sollten auch die betrieblichen Risiken für Selbstständige abgesichert werden. Die Selbstständigkeit im Nebenberuf sollte ebenfalls mit versichert sein.

Um keine wichtige Versicherung zu vergessen und im schlimmsten Fall dann nicht geschützt zu sein, sollte man sich am besten von einem Fachmann beraten lassen. Dabei sollte auch geprüft werden, ob die ausgewählten Versicherungen auch wirklich für Existenzgründer relevant sind.

An die Zukunft denken: Rentenbeiträge freiwillig weiterzahlen

Mit freiwillig gezahlten Rentenbeiträgen können die Rentenansprüche erhöht werden. Die freiwillige Versicherung ist dabei mehr als ein Lückenfüller und zahlt sich bereits bei kurzfristiger Berufsuntätigkeit etwa durch Schwangerschaft oder Krankheit aus. Die Beitragshöhe kann man dabei selbst festlegen. Auch der Zeitpunkt der Zahlung kann selbst gewählt werden, was gerade für Selbstständige mit unregelmäßigem Einkommen eine gute Option ist. Für viele reichen die eingezahlten Beiträge der gesetzlichen Rentenversicherung jedoch nicht aus, um ihren Lebensstandard im Alter zu halten. Der Abschluss einer privaten Rentenversicherung zusätzlich zur gesetzlichen beugt der Altersarmut vor.

Fazit: auch Online-Geschäftsmodelle haben Kosten

Insgesamt gibt es zahlreiche Vorteile der Gründung eines Solo-Unternehmens. Aber auch schlank aufgestellte Online-Geschäftsmodelle kommen nicht ohne einen gewissen Satz an Fixkosten aus, die erst einmal verdient werden müssen. Deshalb ist eine realistische Umsatz- und Kostenplanung beispielsweise mit einem Finanztool unersetzlich. Außerdem sollte bei der Buchung kostenpflichtiger Dienste und Tools genau die Notwendigkeit überprüft werden, denn auch kleine Beträge summieren sich schnell. Vielleicht gibt es auch kostenfreie Alternativen, die genauso gut sind? Darüber hinaus sollte man auch an die Kosten für die eigene Lebensführung und Versicherungen denken. Gegebenenfalls gibt es auch hier noch Einsparpotenziale, um die Ausgaben zu optimieren.

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Bildquellen:

Bild 1: ©istock.com/PeopleImages
Bild 2: ©istock.com/Geber86

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