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Kein Weg zurück: Das Homeoffice wird bleiben

Kein Weg zurück: Das Homeoffice wird bleiben

Lange Zeit hat sich Deutschland mit dem Homeoffice schwer getan – bis Corona kam und ein Umdenken erzwang. Eine vollständige Rolle rückwärts ist auch nach dem Ende der Pandemie nicht zu erwarten.

 

Mehrheit der Arbeitnehmer will im Homeoffice bleiben

Lange Zeit galt Deutschland in Sachen Homeoffice als extrem rückständig. Noch vor vier Jahren kritisierte eine Studie, dass lediglich jeder 12. Arbeitnehmer überhaupt im Homeoffice arbeiten dürfte, während die Zahl in europäischen Nachbarländern weit höher liege. Deutschlands Vorgesetzte, so schien es, trauten ihren eigenen Mitarbeitern nicht, zu Hause tatsächlich zu arbeiten. Doch dann brach die weltweite Corona-Pandemie aus und auf einmal war alles anders. Wer nur irgendwie konnte, sollte möglichst von zu Hause arbeiten, um die Ansteckungsgefahr in der Öffentlichkeit zu reduzieren.

Auch wenn die Tage des strengen Lockdowns vorbei sind, zeigt sich mittlerweile, dass viele Menschen auch weiterhin zumindest teilweise im Homeoffice bleiben möchten. Mehr noch: Selbst die Konzerne haben nun begriffen, dass ihre Mitarbeiter bei der Heimarbeit nicht minder produktiv waren als im Büro. Viele Dax-Konzerne möchten nun daran festhalten und diskutieren über dauerhafte Veränderungen bei der Büroarbeit. Neben dem Wechsel zu verstärkter Heimarbeit werden in Zukunft wohl auch weniger zeitraubende Dienstreisen stattfinden. Die letzten Monate haben gezeigt, dass Videokonferenzen mindestens genauso effektiv sind und dabei sowohl die Firmenkasse als auch die Umwelt schonen.

Auf Firmen kommen neue Herausforderungen zu

Ob Dax-Konzern oder Mittelständler: Die als positiv empfundenen Veränderungen stellen die meisten Arbeitgeber vor neue Probleme. Kann der Chef nicht mehr alle Mitarbeiter im Großraumbüro überblicken und muss sich niemand mehr mit der Plastikkarte an der modernen Stechuhr anmelden, muss auch die Zeiterfassung neu organisiert werden.

Empfehlenswert sind in diesem Bereich moderne umfangreiche Softwarepakete zur Zeiterfassung, wie sie Timemaster anbietet. Zu diesen gehören nicht nur der klassische Terminal am Eingang der Geschäftsräume, sondern auch eine App, mit der sich Mitarbeiter im Außendienst an- und abmelden. Computerarbeitsplätze im Homeoffice und in Außenstellen werden ebenfalls mit der Zentrale vernetzt. So hat die Personalabteilung jederzeit im Blick, wer wo und wie lange gearbeitet hat. Dies ist angesichts des Urteils des EuGH zur Zeiterfassung ohnehin in naher Zukunft unverzichtbar.

 

Höhere Sicherheitsstandards unverzichtbar

Wie die Debatte um die Datensicherheit beim beliebten Videokonferenztool Zoom gezeigt hat, kommen jedoch noch andere Schwierigkeiten auf die Arbeitnehmer zu. Hier rächt es sich, dass Deutschland sich bei der Digitalisierung seit langem schwer tut.

So ist ein zuverlässiges VPN für die dauerhafte Arbeit im Homeoffice unverzichtbar, damit sensible Firmendaten sicher übertragen werden können. Dies bedeutet einerseits, dass im Unternehmen selbst ein erfahrener fachkundiger Sysadmin das VPN einrichten muss. Anderseits müssen aber auch die Arbeitnehmer in der Lage sein, sich vom heimischen Rechner darin einzuloggen. So mancher, der bis heute Schwierigkeiten im Umgang mit MS Word oder dem Schreiben einer E-Mail hat, dürfte damit schon überfordert sein.

Arbeitgeber muss die Kosten für die Ausrüstung tragen

Ein weiteres großes Thema in diesem Bereich ist natürlich die Ausstattung. Beim abrupten Wechsel zum Homeoffice durch die Pandemie dürften die meisten Arbeitnehmer auf den heimischen PC umgestiegen sein. Was als Notlösung für einige Tage oder Wochen noch geht, ist jedoch kein Dauerzustand. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber gezwungen, die nötigen Betriebsmittel zur Verfügung zu stellen, die für die Erbringung der Arbeitsleistung nötig sind", wie es formal juristisch heißt. Empfehlenswert ist in dieser Hinsicht, dass Arbeitgeber so weit wie möglich von stationären PCs auf Laptops umsteigen. So können die Arbeitnehmer diesen Laptop flexibel im Büro und zu Hause nutzen.

Ist dies nicht möglich, muss der Arbeitgeber die Kosten für einen ausschließlich beruflich genutzten Computer zu Hause übernehmen. Mitarbeiter, die nun hoffen, auf einem leistungsfähigen Rechner anspruchsvolle Spiele zu zocken, sollten sich jedoch nicht zu früh freuen: Der Arbeitgeber kann verlangen, dass auf diesem Rechner ausschließlich die für den Beruf notwendige Software installiert wird. Dies ist schon aus Sicherheitsgründen erforderlich, falls der Arbeitnehmer über privat installierte Software Hackern und Cyberkriminellen die Tür öffnet.

Schwieriger ist die Frage nach laufenden Kosten wie der Internetrechnung und der monatlichen Stromrechnung, die durch das Homeoffice in die Höhe getrieben wird. Experten raten hier zu einer monatlichen Aufwandspauschale seitens des Arbeitgebers.

Und die Firmenkultur?

Für manche Arbeitnehmer ist ein Leben ohne den täglichen Tratsch in der Teeküche und im Flur nicht denkbar. Andere sind froh, dass sie sich genau dem entziehen und zu Hause konzentriert arbeiten können. Hier sollten goldene Mittelwege gefunden werden.

So können Heimarbeiter per Zoom an einer Runde virtueller Feierabenddrinks teilnehmen, wenn sie möchten (die natürlich in der Zeiterfassung als Arbeitszeit erfasst wird, genau wie bei den Mitarbeitern, die tatsächlich im Büro sind). Doch sie sollten auch darauf achten, regelmäßig im Büro zu erscheinen und dort an echten Events wie zum Beispiel dem Geburtstagskuchen oder der Verabschiedung eines Kollegen dabei zu sein. Dies fördert den Gemeinschaftssinn und hilft den größtenteils im Homeoffice arbeitenden Kollegen, sich wieder in Erinnerung zu bringen.

Bild:©istock.com/ake1150sb

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