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Das müssen Sie beim Webdesign für die die Suchmaschinenoptimierung beachten

Webdesign und Suchmaschinenoptimierung

Der Zusammenhang von Webdesign und Suchmaschinenoptimierung mag nicht ganz offensichtlich sein. Dabei wirkt das Design einer Webseite gleich auf zwei Wegen auf relevante Rankingfaktoren der Suchmaschinen.

Ein SEO-optimiertes Webdesign wirkt sich programmierseitig u.a. auf die Rankingfaktoren Seitenladezeit und Mobilfreundlichkeit aus.
Daneben hat das Webdesign großen Einfluss auf die Verweildauer der Suchmaschinenbenutzer, die ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor ist.

„Design“ ist in diesem Zusammenhang weit mehr als das optische Erscheinungsbind und die Farbauswahl der Webseite. Zum Webdesign zählen auch Elemente der Nutzerführung und technische Details wie die Struktur des Quellcodes.

Folglich sollten die Disziplinen SEO und Webdesign auch als eine Einheit betrachtet werden. Im Idealfall arbeiten sie mit einer SEO-Agentur zusammen, die auf suchmaschinenfreundliches Webdesign spezialisiert ist. So vermeiden Sie spätere aufwändige Nacharbeiten und Neuprogrammierungen.

 

Webdesign und technische SEO-Faktoren

Die beiden bekanntesten Rankingfaktoren, auf die das Webdesign entscheidenden Einfluss hat, sind Optimierung für Mobilgeräte und die Seitenladezeit. Daneben achten Google & Co. auf die Einhaltung technischer Webstandards.

 

Mobilfreundlichkeit

Der Anteil der mobilen Internetnutzer belief sich im Jahr 2000 bereits auf 80 % (Quelle). Google hat längst darauf reagiert und die Mobilfreundlichkeit einer Webseite zu einem wichtigen Rankingfaktor gemacht.

Die wichtigste Maßnahme dafür ist das Responsive Design. Das bedeutet, dass sich die Designelemente der Darstellung auf einem Mobilgerät anpassen. Diese Eigenschaft ist seit Jahren bei allen aktuellen Webdesigns und Themes ein Standard.

Daneben achtet Google aber auch auf Details. Zum Beispiel sollten anklickbare Elemente der Webseite wie Links und Schaltflächen nicht zu dicht beieinander liegen, so dass man sie jederzeit leicht klicken kann.

 

Seitenladezeit

Es ist logisch. Internetnutzer sind immer in Eile. Niemand wartet auch nur 10 Sekunden, bis sich eine Webseite aufgebaut hat. Das weiß auch Google und schickt Besucher gar nicht erst zu langsam ladenden Seiten. Google selbst bezeichnet Seitenladezeiten von bis zu 2,5 Sekunden als gut. Alles darüber gilt als optimierungsbedürftig

Aus Designsicht sollte daher möglichst auf dynamische Elemente, die sich jedes Mal aufs Neue aktualisieren, verzichtet werden. Auch Bilder mit großen Dateigrößen, Slider und sonstige Animationen im oberen Seitenbereich sollten vermieden oder optimiert werden.

Ein SEO-erfahrener Webdesigner wird zudem auf weitere Code-Elemente achten, die die Ladezeit beeinflussen können.

 

Technische Webstandards und Programmcode

Der Code der Webseite ist zwar nicht sichtbar, aber jedes sichtbare Designelement benötigt im Hintergrund Programmiercode. Im Quellcode der Webseite wirken u.a. Schema Markups und Strukturierte Daten. Sie helfen Google und anderen Suchmaschinen, die Webseite besser zu verstehen.

Da diese Elemente bei der Arbeit im What-you-see-is-what-you-get-Editor nicht sichtbar sind, sammelt sich hier leicht unnötiger Ballast an. Auch hier sollte der Webdesigner nicht nur auf „sauberen Code“ als Selbstzweck achten, sondern auch die Erwartungen der Suchmaschinen berücksichtigen.

 

Webdesign und Nutzerfreundlichkeit – Wichtige Signale für die Suchmaschinen

Um diesen Zusammenhang zu verstehen, müssen Sie sich nur eines merken:

Google mag nutzerfreundliche Webseiten.

Schließlich ist jede Platzierung auf der ersten Seite der Suchergebnisse nichts anderes als eine Empfehlung „Geh dorthin. Da wirst Du die Antwort auf Deine Frage finden“.

Niemand möchte eine schlechte Empfehlung aussprechen. Auch Google nicht.

Deshalb machen sich die Suchmaschinen natürlich selbst ein Bild von der jeweiligen Webseite. Dafür wird u.a. der oben genannte Programmcode angesehen.

Als weiteres Maß für die „Qualität“ einer Webseite nutzen Google & Co. die Verweildauer: Bleibt ein Nutzer nach dem Klick auf ein Suchergebnis lange dort oder kommt er schnell wieder zurück und klickt auf das nächste Suchergebnis?

Die Verweildauer ist daher ein wichtiger Rankingfaktor.

Das Gute ist: Sie müssen an dieser Stelle keine SEO-Maßnahmen extra für die Suchmaschinen durchführen. Eine nutzerfreundliche Webseite, auf der Ihre Besucher finden was sie suchen und sich gern umschauen ist letztlich im Interesse eines jeden Webseitenbetreibers.

Das Webdesign kann in vielerlei Hinsicht zu einer hohen Verweildauer beitragen. Dies sind die wichtigsten Einflussfaktoren:

 

Orientierung und Übersicht

Wie leicht fällt es den Webseitenbesuchern, auf Ihrer Seite alle Informationen zu finden, die sie suchen?

Ganz wichtig ist hier eine aus Nutzersicht durchdachte Navigationsstruktur.

  • Binden Sie wichtige Seiteninhalte in die Navigationsleiste ein
  • Machen sie Links und andere klickbare Seitenelemente als solche erkennbar.
  • Geben Sie den Navigationselementen sprechende, eindeutig verständliche Bezeichnungen.
  • Strukturieren Sie Einzelseiten mit vielen Inhalten durch Zwischenüberschriften und Inhaltsverzeichnisse.
  • Wichtiges – aus Nutzersicht – gehört nach oben.

Niemand wird lange auf Ihrer Webseite herumsuchen. Eine lange Verweildauer erreichen Sie, indem Ihre Besucher schnell die für sie relevanten Inhalte finden, nicht indem sie lange suchen.

 

Lesbarkeit

Webseitenbesucher werden nur dann lange bleiben, wenn Ihre Inhalte auch angenehm zu lesen sind. Die Maßnahmen dafür sind bekannt und sollten jedem Webdesigner geläufig sein:

  • Schriftart und Größe: Kontrastreiche Texte (schwarz auf weiß statt mittelgrau auf weiß) in einer nicht zu kleinen Schriftgröße sind leichter lesbar. Wählen Sie fürs Web serifenlose, klare Schriftarten
  • Viel Weißraum: Rücken Sie die Designelemente nicht zu dicht aufeinander. Machen Sie in Texten kurze Absätze mit Leerzeilen dazwischen.
  • Zeilenlänge: Auf dem Smartphone sind alle Zeilen kurz. Doch wie sieht es am Desktop-Monitor aus? Nehmen die Zeilen die gesamte Bildschirmbreite ein, ist es schwer, den Anfang der nächsten Zeile zu finden.
  • Gezielter Einsatz von Farben: Farben sollen den Blick lenken, Wichtiges hervorheben und die Seite auflockern. Mit wenigen, aufeinander abgestimmten Farben erreicht man dieses Ziel eher als mit einer Masse von schreiend bunten Designelementen.

 

Nutzerfreundliches Webdesign ist suchmaschinenoptimiertes Webdesign

Die Empfehlungen in diesem Beitrag machen es deutlich: Wenn Sie Ihr Webdesign auf eine nutzerfreundliche, übersichtliche und schnell ladende Webseite ausrichten, erhalten Sie fast automatisch eine suchmaschinenfreundliche Webseite. Wenn sie zusätzlich noch die technischen Standards beachten, steht einem guten Google-Ranking von der Design-Seite her nichts mehr im Wege.

In jedem Fall sollte das Webdesign in eine ganzheitliche, auf die Ziele und die Marktsituation des einzelnen Unternehmens abgestimmte SEO-Strategie eingebunden werden.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/illustrations/web-webdesign-internet-button-947271/

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