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Vermögensverwaltung auf der Basis des Forex Handels

Die anhaltende Niedrig-Zinssituation hat die Anlageklasse der Zinsprodukte (mittel- und langfristige Festgelder, Renten) unattraktiv gemacht, da ein Kapitalerhalt nicht mehr gewährleistet ist. Als Folge darauf fehlt auch der für den Vermögensaufbau so wichtige Zinseszins-Effekt, so dass Anleger nach Alternativen für die Kapitalanlage suchen müssen. Anfang 2015 stehen Anleger dabei vor dem Problem, entweder in den bereits gestiegenen Aktienmarkt einzusteigen oder in Anlageprodukte des nur wenig regulierten Kapitalmarktes einzusteigen. Von den veränderten Gegebenheit an den Geld- und Kapitalmärkten sind zugleich auch Unternehmen betroffen.

Der Forex Handel erfreut sich bei privaten Anlegern immer größerer Beliebtheit und findet damit zunehmendes Interesse. Da es sich hierbei um Hebelgeschäfte handelt, können bereits mit relativ kleinen Beträgen hohe Gewinne realisieren. Große Unternehmen nehmen schon länger als institutionelle Anleger am lukrativen Handel mit Devisen teil. International tätige Firmen unterhalten oftmals eigene Abteilungen, die ausschließlich damit beschäftigt sind, mit Fremdwährung getätigte Geschäfte durch optimale Devisenpositionen abzusichern. Was bei großen Firmen die Regel ist, sollte auch von kleineren Unternehmen nicht vernachlässigt werden. Natürlich kann ein Betrieb mit 20 Mitarbeitern hierfür keine eigene Abteilung einrichten.

Allgemeine Infos zum Währungsrisiko

Währungsrisiken treten bei allen Auslandsgeschäften auf, die nicht in Euro abgewickelt werden. Gemeint ist damit in erster Linie das Risiko welches sich aus den künftigen Entwicklungen des Wechselkurses ergibt. Die Dollar-Euro Krise der letzten Jahre sowie der aktuelle Kurssturz des Rubels zeigen, wie schnell sich die Kurse verändern können. Werden diese Schwankungen nicht ausreichend abgesichert kann dies enorme Auswirkungen auf die Liquidität des Unternehmens haben.

Wird im Kaufvertrag beispielsweise die Bezahlung in Britischen Pfund vereinbart ergibt sich das Währungsrisiko daraus, dass später weniger Euro ausgezahlt werden als ursprünglich angenommen. Wer als Importeur die Rechnung in einer ausländischen Währung bezahlen muss, unterliegt ebenso dem vollen Währungsrisiko.

Kleines Rechenbeispiel zum Währungsrisiko

Für gelieferte Waren in die USA wird eine Rechnung über 1.500 US-Dollar ausgestellt. Die Waren haben hierzulande einen Wert von 1.000 Euro, der Wechselkurs betrug zum Zeitpunkt des Kaufvertrags 1,50. Aufgrund einer Abwertung des Euro sinkt der Kurs nun auf 1,40. Der Exporteur erhält von seinem Kunden zwar immer noch 1.500 US-Dollar, allerdings sind diese nun nur noch rund 933 Euro Wert. Das Unternehmen macht somit einen Verlust von 67 Euro.

 

 

Wechselkurse sind zumeist flexibel

Die Schwankungen ergeben sich daraus, dass die meisten Wechselkurse nicht festgelegt sind. Hier spricht man auch von flexiblen Wechselkursen. Das Gegenteil sind feste oder stufenflexible Wechselkurse. Feste Wechselkurse sind dadurch gekennzeichnet, dass die Währung an eine andere Währung gekoppelt ist. Allerdings sind auch hier Anpassungen erforderlich. Bei stufenflexiblen Währungskursen wird von den Regierungen bzw. Notenbanken ein Bereich festgelegt innerhalb dem die Kurse schwanken können.

Vermögensverwaltung für den Geschäftsverkehr

Einige Broker ermöglichen Unternehmen die Vermögensverwaltung auf Basis des Forex Handels an. Allerdings fällt das Angebot in diesem Bereich deutlich geringer aus. Für mittelständische Unternehmen die einen großen Teil ihrer Geschäfte außerhalb der Eurozone abwickeln ist dies eine gute Alternative zur klassischen Zahlungsweise nach dem Tageskurs. Bei Forex Brokern können die Handelskonten in unterschiedlichen Währungen geführt werden. So lässt sich für die wichtigsten Währungen mit günstigen Devisenkäufen ein finanzielles Polster anlegen. Unternehmen können auf diese Weise das Ertragsrisiko eines Geschäfts minimieren oder im Idealfall sogar komplett ausgrenzen.

Das Ganze lässt sich durch eine Vermögensverwaltung auf Forex Basis noch weiter optimieren. Hierbei übernimmt der Forex Broker das komplette Trading nach Vorgabe des Kunden. Firmeninhaber und Mitarbeiter müssen sich dadurch nicht selbst mit dem Devisenhandel beschäftigen und können sich stattdessen auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren. Wichtig dabei ist, dass die Konditionen der einzelnen Anbieter im Vorfeld genau miteinander verglichen werden. Unternehmen müssen aber auch die regulatorischen Grenzen beachten.

Forex Handel für Bildung von Rücklagen nicht geeignet

Der Forex Handel ist eine sehr gute Möglichkeit, sich gegen Wechselkursrisiken abzusichern. Für den Aufbau von Rücklagen eignet sich diese Anlageform dagegen nicht. Mit einem täglichen Umsatz von rund 5,3 Billionen Dollar ist der Devisenhandel der größte Marktplatz weltweit. Gewinne ergeben sich dabei vor allem aus der Volatilität der Märkte. Um hiermit Rücklagen aufzubauen wäre ein permanentes und konsequentes Trading von Nöten. Verläuft ein Trade erfolgreich kann der erzielte Gewinn am nächsten Tag schon wieder weg sein, sofern dieser nicht sofort realisiert wurde. Gewinne auf dem Handelskonto zu belassen kann sich auf Dauer als nachteilig erweisen.

Kurzfristige Rücklagen lassen sich besser über die zwar langweiligere aber dafür umso sichere Möglichkeit mit Tagesgeldern aufbauen. Für eine langfristige Strategie bieten sich zudem konservative Aktien und Anleihen an. Die richtige Mischung hängt dabei immer von der Risikobereitschaft des Unternehmens sowie dem zur Verfügung stehenden Kapital ab. Wichtig ist in jedem Fall, dass dem Unternehmen jederzeit eine ausreichende Liquidität zur Verfügung steht.

 

 

Risiken durch einen Fremdwährungskredit absichern

Alternativ zum Forex Handel lässt sich das Währungsrisiko auch durch einen Fremdwährungskredit absichern. Hierbei nimmt der deutsche Exporteur einen Kredit über den vereinbarten Kaufbetrag in der fremden Währung auf. Die dadurch erhaltenen Devisen werden dann in Euro umgetauscht. Sobald die Zahlung eingeht, wird der Kredit komplett getilgt. Der große Vorteil dabei ist, dass Kursschwankungen beim Fremdwährungskredit berücksichtigt werden. Um Verluste zu vermeiden sollten die anfallenden Kreditzinsen beim Preis berücksichtigt werden. Fremdwährungskredite sind bei Exporten mit Banken im Importland sowie auch in Deutschland ansässigen Instituten abschließbar.

Absicherung mit speziellen Versicherungen

Währungsrisiken können auch mittles spezieller Versicherungen abgesichert werden. So gibt es beispielsweise Bürgschaften und Garantien des Staates, bei Auslandsgeschäften. Zudem bieten auch einige private Versicherer entsprechende Policen an. Dabei gilt jedoch zumeist eine Vorlaufzeit von zwei Jahren, was diese Form der Absicherung relativ schwerfällig macht.

 

 

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