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Die richtige Arbeitskleidung als Teil der Schutz- und Sorgfaltspflichten eines Arbeitgebers

Arbeitskleidung hat viele Facetten. Neben der klassischen Uniform gibt es die Kleidung, die als Art Uniform dient, um deutlich zu machen, dass die Mitarbeiter alle zu einer Firma gehören. Hierdurch soll die Außenwirkung gestärkt und die Identifikation mit dem Unternehmen und das Gemeinschaftsgefühl unterstützt werden. Eine ganz wichtige Sparte stellt zudem die Sicherheits- und Schutzkleidung dar, für die ein Arbeitgeber gegenüber seinen Mitarbeitern sorgen muss.

Bekannt ist diese Art von Arbeitskleidung unter dem Namen PSA - Persönliche Schutzausrüstung.

Ein Arbeitgeber hat gegenüber seinen Mitarbeitern gesetzlich vorgeschriebene Schutzpflichten. Hierzu zählt auch das Bereitstellen von Schutzkleidung. Die in manchen Bereichen eingesetzte Kleidung unterliegt entsprechenden DIN Vorschriften.

Der folgende Beitrag soll Ihnen einen Einblick in die unterschiedlichen Arten von Arbeits- und Schutzkleidung geben.

Qualitativ hochwertige Berufsbekleidung zahlt sich aus

Die Workwear in handwerklichen Berufen dient selten nur dem allgemeinen Look and Feel. In erster Linie dient sie dem Schutz und der Sicherheit der Arbeitnehmer. Erst an zweiter Stelle sollte hier die allgemeine Corporate Identity, die man mit der Arbeitskleidung  zusätzlich erreichen kann, stehen. Einheitliche Farben und das Firmenlogo, an prominenter Stelle platziert, unterstützen den Gedanken des einheitlichen Auftritts positiv.

Um die allgemeine Fürsorgepflicht zu erfüllen, die ein Arbeitgeber gegenüber seinen Arbeitnehmern hat, ist es wichtig, bei der Wahl der Arbeitskleidung darauf zu achten, dass diese aus qualitativ hochwertigen Materialien besteht, die den Mitarbeiter ausreichend und lang anhaltend schützen. Abeitsjacken und Arbeitshosen (ob Latzhosen oder Bundhosen) aus Baumwolle oder Polyester-Baumwolle-Mischgewebe, die nach den neuesten technischen Erkenntnissen gefertigt wurden, sollten die Basis der eingesetzten Berufsbekleidung sein.

Eigenschaften, die die Workwear hochwertig machen, sind: eine gute Atmungsaktivität, eine hohe  Strapazierfähigkeit und Reißfestigkeit. Sie sollte pflegeleicht sein und schnell trocknen. Die Nähte sollten verstärkt und bei Winter- und Wetterkleidung auch versiegelt sein. Für Mitarbeiter, die in der Dämmerung oder bei Nacht im Freien arbeiten müssen, muss Schutzkleidung vorgehalten werden, die über ausreichend fluoreszierende Materialien verfügen. Für den Winter und schlechte Witterungsverhältnisse halten namhafte Anbieter von Arbeits- und Schutzkleidung entsprechende Kleidung aus wärmenden, atmungsaktiven Materialien bereit.

Die Arbeitshose zum Schutz der Knie

Viele Tätigkeiten, wie Fliesen legen oder Pflaster-Arbeiten müssen kniend ausgeführt werden. Um möglichen Knieproblemen vorzubeugen, sollte der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern entsprechende Arbeitshosen zur Verfügung stellen, die das Arbeiten in dieser Position erleichtern. In diesem Fall gilt es noch mehr, auf die Strapazierfähigkeit der Materialien zu achten. Arbeitshosen mit Verstärkungen an den Knien, in die je nach Bedarf Polster eingeführt werden können, sind an dieser Stelle unerlässlich. Denn gesunde Mitarbeiter sind langjährige und zufriedene Mitarbeiter. 

Die Persönliche Schutzausrüstung im Detail

Ein Arbeitgeber sollte seinen Mitarbeitern ein Maximum an Sicherheit bieten. Ein Baustein um dies zu erfüllen, ist die richtige Schutzkleidung. Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) beugt Verletzungen bei gefährlichen Arbeiten vor. Schutzausrüstungen für ganz bestimmte Arbeiten unterliegen gesetzlich vorgeschriebenen Normen. Die Frage ist, für welche Tätigkeit kommt welche Schutzkleidung zum Einsatz und welche Normen müssen erfüllt sein? 

Schutzkleidung für  Schweißen und verwandte Verfahren

Arbeitskleidung bzw. Schutzkleidung, die beim Schweißen und verwandten Verfahren eingesetzt wird, unterliegt der Norm: DIN EN ISO 11611:2008-01. Die Kriterien, die hinter dieser Norm stehen, müssen alle Hersteller, die Kleidung für den besagten Anwendungsfall entwickeln und produzieren, erfüllen.

Geschützt wird der Träger gegen kleine, geschmolzene Metallspritzer, kurzzeitigen Kontakt mit Flammen und gegen Strahlungswärme aus dem Lichtbogen. Die entsprechende Kleidung ist mit einem Piktogramm versehen, dass den jeweiligen Anwendungsbereich kennzeichnet. Unter dem Bild, das den Einsatz (Schweißen, Flammen etc.) illustriert, befindet sich die DIN-Bezeichnung, gefolgt von einem Codebuchstaben und der Klassifizierung.

Der Codebuchstabe A1 kennzeichnet, dass die verwendeten Materialien einer Flächenbeflammung von 10 Sekunden Stand halten. A2 gibt an, dass die Nähte für eine Kantenbeflammung von 10 Sekunden geschaffen sind.

Bei der Klassifizierung wurde eine Unterteilung in zwei Klassen vorgenommen. Klasse 1 beschreibt Arbeitskleidung, die gegen weniger gefährdende Schweißverfahren und Arbeitsplatzsituationen Schutz bietet, bei denen weniger Schweißspritzer und eine niedrigere Strahlungswärme zu erwarten sind.

Schutzkleidung der Klasse 2 bietet den Mitarbeitern Schutz, die stärker gefährdende Schweißverfahren ausüben und die mit mehr Schweißspritzern und einer stärkeren Strahlungswärme in Berührung kommen. Zudem sind die Umgebungsbedingungen in Klasse 2 erheblich erschwert. Enge Räume oder Überkopfschweißen oder –schneiden, verlangen auch sicherere Arbeitsschutzkleidung.

 

 

Schutzkleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen

Die Norm DIN EN ISO 11612:2009-05 ist die Norm für Schutzkleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen. Für diese Art der Schutzkleidung gibt es grob die Unterteilung in fünf Klassen, die durch die Codebuchstaben A-F klassifiziert sind. Ergänzt werden diese noch durch je eine Zahl (z.B. A1, B2, E3). Je höher die Klasse umso höher ist der gewährleistete Schutz.

Zu den jeweiligen Klassifizierungen zählen: Beflammung von Materialien und Nähten (A), Schutz gegen konvektive Wärme (B), Schutz gegen Strahlungshitze (C), Schutz gegen flüssiges Aluminium (D), Schutz gegen flüssiges Eisen (E) und Kontaktwärme (F).

Allgemeine Anforderungen an Schutzkleidung

Neben den oben beschriebenen Normen, die für die persönliche Schutzausrüstung gelten, gibt es noch diverse andere. Zum Beispiel die Norm, die festlegt, wie elektrostatisch ableitfähige Schutzkleidung beschaffen sein muss oder wie die Arbeitskleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens wirken muss.

Die DIN EN 340 allerdings beschreibt die Allgemeinen Anforderungen an Schutzkleidung, die der Hersteller erfüllen muss. Hier ist allgemein festgelegt, wie die Kennzeichnung von Schutzkleidung zu erfolgen hat, oder wie es unter anderem mit der Größenbezeichnung, Alterung und Verträglichkeit auszusehen hat?

 

Fazit

Ein Teil der Schutz- und Sorgfaltspflichten, die Arbeitgeber gegenüber Ihren Mitarbeitern haben, ist die Bereitstellung einer persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Diese sollte genauestens die Anforderungen erfüllen, die die ausgeübten Tätigkeiten verlangen. Wer sich als Arbeitgeber im Vorfeld ausgiebig mit den gesetzlich vorgeschriebenen Eigenschaften der Schutzkleidung auseinandersetzt, und seinen Mitarbeitern der Tätigkeit entsprechend genormte Kleidung zur Verfügung stellt, ist auf der sicheren Seite. Wenn die Arbeitskleidung dann noch dem Corporate Design des Unternehmens angepasst ist, ist sowohl der Schutz- als auch der Identifikations- und Werbegedanke optimal verfolgt.

Autor

Der Beitrag wurde von der rofa Bekleidungswerk GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt. Bereits seit 1897 steht rofa für höchste Qualität in der Entwicklung und Produktion von hochwertiger Arbeits-, Sicherheits- und Schutzkleidung. Das rund 180 Mitarbeiter starke Unternehmen setzt auf  neueste Standards und geht in Sicherheitsfragen und Komfort in vielen Fällen sogar über die gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien hinaus.

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