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Fachkräftemangel in der Lebensmittelbranche – gute Aussichten für qualifizierte Fach- und Führungskräfte
- Details
- Veröffentlicht: Montag, 28. August 2023 15:01
- Geschrieben von Christina Peters
Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig und betrifft auch die Lebensmittelindustrie.
So verlautbart das Institut der Deutschen Wirtschaft, dass bis zum Jahre 2030 rund fünf Millionen ausgebildete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fehlen werden. Bereits heute können die 230.000 in der Lebensmittelbranche zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze nicht vollständig besetzt werden. Betroffen sind sowohl klassische Berufe wie Metzger und Bäcker als auch gehobene Positionen wie Produktentwickler und Lebensmitteltechniker.
Dadurch kommen auf das Management und die HR-Abteilung eines lebensmittelverarbeitenden Betriebs eine Menge Herausforderungen zu, damit der Fortbestand ihrer Firma gesichert ist. Heute schon haben Jobvermittlungs-Plattformen Hochkonjunktur. Doch die Führungsebene wird sich umstellen und neue Wege finden müssen, damit qualifizierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen gebunden werden.
Ursachen des Fachkräftemangels in der Lebensmittelindustrie
Ein Fachkräftemangel liegt dann vor, wenn die Nachfrage nach qualifiziertem Personal das Angebot an spezialisierten Arbeitskräften dauerhaft übersteigt. Um ihren Bedarf an Fach- und Führungskräften zu befriedigen, greifen Unternehmen mehr und mehr auf professionelle Jobvermittler zurück. Im Bereich Lebensmittel, Food und Agri lassen sich qualifizierte Mitarbeiter derzeit am schnellsten auf ceresrecruitment.de ausfindig machen. Vor allem gut ausgebildete Fachkräfte und Führungspersonal werden ohne Wartezeit vermittelt.
In Deutschland herrscht das Szenario des Mangels an Fachkräften schon seit einigen Jahren vor. Alle Branchen sind betroffen. Die Gründe sind teilweise hausgemacht und unterscheiden sich von Branche zu Branche. Sie entspringen einem vielschichtigen Ursachenbündel.
Demographische Bevölkerungsentwicklung
Die deutsche Bevölkerung nimmt seit Jahrzehnten ab. Dieser Umstand bewirkt, dass immer weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt strömen. Verstärkt wird dieser Umstand durch die Tatsache, dass immer mehr Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der bevölkerungsreichen Boomer-Generation (Jahrgänge 1955 bis 1965) in den Ruhestand wechseln.
Daher haben viele Branchen Schwierigkeiten, zukünftig die relevanten Arbeitsplätze innerhalb ihrer Unternehmen zu besetzen. Es ist zu befürchten, dass auch der steigende Zuzug von Mitbürgern aus dem Ausland die Lücken nicht schließen kann.
Vorzeitiger Ruhestand
Immer mehr Menschen nehmen das Angebot des vorzeitigen Ruhestands an und gehen teilweise schon mit 60 Jahren in Rente. Führungspersonal setzt sich oft schon mit Mitte 50 zur Ruhe. Dadurch gehen der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen und der Lebensmittelbranche im Speziellen eine Menge erfahrene Arbeitskräfte verloren, die zudem ein umfangreiches Know-how mitnehmen.
Zu viele Studierende
Das Abitur mit nachfolgendem Studium gilt hierzulande als die Ausbildung mit den meisten Berufschancen. Daher entscheiden sich viele Schulabgänger gegen das Handwerk und den Ausbildungsberuf. Gerade in der Lebensmittelbranche bilden Ausbildungsberufe und Meisterbetriebe die Basis, um Produkte von hoher Qualität zu produzieren. So verhindert der akademische Wasserkopf, dass genügend Fachpersonal zur Verfügung steht.
Niedrige Löhne und Gehälter
Im Vergleich zu anderen Branchen werden in der Lebensmittelbranche eher maßvolle Gehälter bezahlt. Dies gilt besonders für den handwerklichen Bereich. Daher entscheiden sich viele Schulabgänger eher für Branchen wie die Automobilindustrie oder schlagen eine IT-Karriere ein, weil sie in diesen Segmenten besser bezahlt werden.
Imageprobleme
Die Fleischproduktion als eines der führenden Standbeine der Lebensmittelindustrie durchläuft gerade ein Stimmungstief. Dabei macht sich innerhalb der Bevölkerung ein Umdenken bemerkbar, das sich mehr und mehr auf klimaneutrale Nahrungsmittel konzentriert.
Auch die vielen Fälle von mangelndem Tierwohl bei der Milch- und Fleischproduktion haben den Ruf der Lebensmittelbranche beschädigt. Vor allem junge Menschen werden dadurch beeinflusst, wodurch sich das Nachwuchsproblem entscheidend verstärkt.
Abwanderung aus dem ländlichen Raum
Besonders betroffen vom Fachkräftemangel sind Landwirtschaftsbetriebe und lebensmittelverarbeitende Unternehmen in ländlichen Gebieten. Seit Jahren schon verlassen Fachkräfte den ländlichen Raum und versuchen, in der Stadt ihr Glück zu finden.
Welche Folgen sind mit dem Fehlen qualifizierten Personals verbunden?
Der Mangel an Fachkräften bringt mittel- bis langfristig einschneidende Konsequenzen mit sich, die den Fortbestand eines Unternehmens bedrohen:
- Reduzierte Produktion und Umsatzeinbußen
- Fehlende Weiterentwicklung und Mangel an Innovationen
- Steigende Preise
Moderne Anforderungen an das Recruiting in der Lebensmittelindustrie
Die beschriebenen Prozesse stellen die HR-Abteilungen der Branche unter großen Druck. Es kommt nämlich erschwerend hinzu, dass sich viele Berufsbilder ändern beziehungsweise ganz neue Berufe entstehen.
Lag der Fokus vor einigen Jahren noch auf der handwerklichen Ausbildung, suchen die Betriebe heutzutage verstärkt Personal, das die technischen Hintergründe innerhalb der Lebensmittelindustrie versteht oder die Produktentwicklung vorantreibt. Dabei handelt es sich teilweise um Berufsbilder, deren Anforderungen derzeit noch gar nicht überschaubar sind. Trotzdem gibt es Strategien, die heute schon dazu beitragen, dem Fachkräftemangel innerhalb der Lebensmittelbranche entgegenzutreten.
Stärkung des Employer Brandings
Bis vor einiger Zeit konnten die Unternehmen unter einer Vielzahl von Bewerbern wählen. Dieses Verhältnis hat sich umgekehrt. Heute müssen Betriebe um ihre Mitarbeiter werben. Sie müssen ihren Außenauftritt und ihre Marke so aufpolieren, damit sie für qualifizierte Arbeitskräfte interessant werden. Machbar wird dies durch die fortschreitende Digitalisierung, die Maßnahmenbündel zur Verfügung stellt, die die Akquise und die Mitarbeiterbindung entscheidend stärken.
Online-Jobbörsen
Oft erweist es sich als sinnvoll, das Recruiting auszulagern. Am besten gelingt das, wenn Jobbörsen involviert sind. Diese sind auf die Vermittlung von fachkundigen Arbeitskräften spezialisiert, sodass es gelingt, vakante Stellen schneller zu besetzen.
Talentpool aufbauen
Ein Talentpool ist nichts anderes als eine Datenbank, in der potenzielle Kandidaten archiviert werden und die bei Bedarf abgefragt wird. Eingang finden sollten folgende Personengruppen:
- Kontakte von Messen und aus Social Media
- Abgelehnte Bewerber
- Ausgeschiedene Mitarbeiter
- Ehemalige Praktikanten und Werkstudenten.
Radius erweitern und Kommunikation beschleunigen
Die Lebensmittelbranche hat viele traditionelle Wurzeln. Sie muss es schaffen, die alten Pfade zu verlassen. Dazu gehören vor allem digitale Formen des Recruiting. Eine spezielle Software erlaubt es beispielsweise, den Radius bei der Suche nach qualifiziertem Personal ohne großes Zutun entscheidend zu erweitern.
Obendrein ermöglicht es die heutige datendominierte Welt, die Kommunikation in Echtzeit durchzuführen, sodass zwischen der Entsendung des Curriculums bis hin zum Vorstellungsgespräch nur einige wenige Tage vergehen und nicht unzählige Wochen.
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Bildquelle https://pixabay.com/de/photos/k%C3%A4se-k%C3%BChlschrank-verarbeitet-2725235/
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