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Die Kunst des Netzwerkens: 4 Essentials für dauerhafte Win-Win-Erfolge

 

Die Kunst des Netzwerkens: 4 Essentials für dauerhafte Win-Win-Erfolge

Wer im Beruf erfolgreich sein möchte, muss sich früher oder später ein geeignetes Netzwerk aufbauen. In einem solchen Netzwerk sammeln sich wertvolle Business-Kontakte, die sich miteinander austauschen und gegenseitig Hilfeleistungen anbieten. In folgendem Beitrag erfahren Sie Wissenswertes über Networking und was es dabei zu beachten gilt.

 

Was ist Netzwerken und wieso ist es wichtig?

Beim Networking geht es darum, neue Kontakte zu knüpfen und die Beziehung zu diesen Personen zu pflegen. Das Ziel von Business Networking ist es, Beziehungen zu Personen innerhalb und außerhalb des eigenen Unternehmens aufzubauen.  

Erfolgreiches Netzwerken ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Es besteht aus einem ständigen Geben und Nehmen. Dabei ist es ist essenziell, dass Sie selbst mehr geben als nehmen und dabei nicht immer eine Gegenleistung erwarten.

Ein gutes Netzwerk zahlt sich spätestens dann aus, wenn es darum geht, sich bei einer neuen Stelle zu bewerben. Aber auch sonst erweisen sich gute geschäftliche Beziehungen zu anderen Personen als großer Vorteil. So ist es beispielsweise für internationale Unternehmen nie schlecht einen kompetenten Übersetzer zur Hand zu haben.

Networking hilft Unternehmen einerseits dabei, wertvolle Talente zu finden. Und andererseits lassen sich auf diese Weise ebenfalls neue Kunden gewinnen. Damit ein Netzwerk seinen Zweck erfüllt, muss es jedoch im Vorhinein aufgebaut werden und nicht erst dann, wenn man es braucht. Denn dann ist es meistens schon zu spät.

Networking ist wertvoll, weil

  • … man im Austausch mit Gleichgesinnten steht.
  • … man sich gegenseitig helfen kann.
  • … man im Falle eines Jobwechsels passende Kontakte für Weiterempfehlungen hat.

1. Strategisches Netzwerken

Die Basis für jedes erfolgreiche Netzwerk ist eine gute Strategie. Durch strategisches Networking werden gezielt Kontakte innerhalb und außerhalb des eigenen Unternehmens geknüpft. Anstatt planlos auf irgendwelche Personen zuzugehen, ist es wichtig, dass Sie sich schon davor folgende Punkte überlegen:

  • Was will ich mit dem Netzwerk erreichen?
  • Welche Kontakte wären nützlich?
  • Was erwarte ich mir von diesen Kontakten?
  • Wie komme ich an diese Kontakte?

Überlegen Sie sich, zu welchen Personen und Unternehmen sich eine Beziehung lohnen würde. Es geht hierbei nicht darum, eine möglichst große Anzahl an Kontakten im Netzwerk zu haben. Vielmehr ist es wichtig, hochwertige und sinnvolle Beziehungen aufzubauen. Denn, je größer das Netzwerk ist, desto schwieriger wird es, mit jedem in Kontakt zu bleiben.

Wer die richtigen Kontakte sind, hängt ganz vom Arbeitsbereich und den eigenen Karrierezielen ab. Geeignete Kontakte sind prinzipiell all jene Personen, die ähnliche Ziele haben wie Sie selbst oder diese Ziele bereits erreicht haben. Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit vielen verschiedenen Personen reden müssen, bevor Sie die richtigen Netzwerkpartner finden. Die ersten Gesprächspartner sind meist nicht gleich der Jackpot.

 

2. Auf Networking-Events vorbereiten

Eine gute Gelegenheit für Networking bieten interne sowie externe Networking-Events. Dazu gehören beispielsweise:

  • Messen
  • Tagungen
  • Vorträge
  • Kongresse
  • Mittagessen
  • Firmenevents

Bereiten Sie sich auf solche Events gründlich vor. Versuchen Sie herauszufinden, wer anwesend sein wird und informieren Sie sich über diese Personen. Suchen Sie gezielt nach Personen, die Ihr Netzwerk bereichern könnten und überlegen Sie sich wie Sie auf diese Personen am besten zugehen.

Sie dürfen bei solchen Events auf keinen Fall mit der Tür ins Haus fallen und gleich schon nach Jobangeboten fragen. Das ist in diesen Situationen meist nicht erwünscht und erzeugt eine unangenehme Atmosphäre. Vielmehr geht es darum, mit ausgewählten Personen Small Talk zu führen und neue Kontakte zu knüpfen.

Achten Sie darauf, dass Sie immer genügend ansprechende Visitenkarten mitnehmen. Es sollte nicht passieren, dass Sie am Ende des Events noch wichtige Kontakte treffen und keine Visitenkarte mehr haben. Warten Sie außerdem nicht, bis jemand anderes auf Sie zugeht, sondern ergreifen Sie selbst die Initiative. Am besten ist es, wenn Sie sich vor dem Event ein Ziel setzen. Legen Sie beispielsweise fest, mit wie vielen Personen Sie im Laufe der Veranstaltung reden möchten.

3. Zeit einplanen

Netzwerken geht nicht von heute auf morgen, sondern benötigt viel Zeit. Schon die Planung der Networking-Strategie und der Aufbau eines Netzwerkes nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Die eigentliche Arbeit kommt aber erst danach. Haben Sie erfolgreich ein Netzwerk aufgebaut, so geht es jetzt darum, die Beziehungen zu den Kontakten kontinuierlich zu pflegen. Tun Sie das nicht, geraten Sie bei den anderen in Vergessenheit und das ganze Netzwerk ist umsonst.

Zur Beziehungspflege gehört es dazu, dass Sie Ihre Netzwerkpartner regelmäßig kontaktieren und treffen. Denken Sie beispielsweise an Geburtstagen und zu Weihnachten an sie und schicken Ihnen eine Karte. Seien Sie aber auf keinen Fall zu aufdringlich, denn das wäre eher kontraproduktiv. Planen Sie ruhig ein, wie viel Zeit Sie pro Woche in Networking investieren wollen und sehen Sie es als Teil Ihrer Arbeit

Ebenfalls viel Zeit fließt in die Nachbereitung von Networking-Events. Wertvolle neue Kontakte, von denen Sie hoffentlich eine Visitenkarte bekommen haben, müssen Sie nach dem Event kontaktieren, um eine Beziehung aufzubauen. Hier geht es darum, den Personen mitzuteilen, dass man sich darüber gefreut hat, sie kennenzulernen und, dass man sich gerne wiedersehen würde.

Eine hilfreiche Regel für die Kontaktaufnahme nach einem Networking-Event ist die 24-7-30 Regel:

  • 24: Schicken Sie innerhalb von 24h, nachdem Sie mit jemandem auf einem Networking Event gesprochen haben, eine E-Mail.
  • 7: Verbinden Sie sich innerhalb von 7 Tagen mit diesen Personen auf sozialen Netzwerken, insbesondere Business-Netzwerken wie Xing und LinkedIn.
  • 30: Arrangieren Sie innerhalb von 30 Tagen ein Face-To-Face-Meeting. Ist dies aufgrund der Entfernung nicht möglich greifen Sie auf Skype zurück.

4. Digitales Networking

Ein essenzielles Werkzeug des Netzwerkens ist das digitale Networking. Wichtig sind hier vor allem Karrierewebsites wie Xing oder LinkedIn. Diese eignen sich nicht nur für das Suchen neuer Talente, sondern ermöglichen es auch, neue Kontakte zu knüpfen und Beziehungen zu pflegen. Damit Ihr digitales Netzwerk stehts aktuell bleibt, müssen Sie neue Kontakte immer hinzufügen und hin und wieder ihre Kontaktliste aufräumen.

Solche Plattformen sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie sich auf ein Networking-Event vorbereiten. Die Chance ist hoch, dass Sie einige dieser Personen in den digitalen Netzwerken finden. So können Sie ganz leicht relevante Informationen zu den unterschiedlichen Personen einholen.  

Außerdem gibt es dort diverse Gruppen zu unterschiedlichen Themen. Diese geben Ihnen die Möglichkeit mit Gleichgesinnten in einen Dialog zu treten. Das A und O ist auch hier wieder, selbst die Initiative zu ergreifen und Beiträge zu teilen bzw. Diskussionen zu starten und sich allenfalls daran zu beteiligen.

Fazit: Netzwerken ist lernbar

Die Fähigkeit des Netzwerkens wird nicht genetisch vererbt, sondern kann ganz einfach gelernt werden. Wichtig ist, dass Sie sich trauen, auf andere Personen zuzugehen und eine Beziehung aufzubauen.

Abschließend noch ein paar Tipps für erfolgreichen Small Talk, mit dem Sie einen guten ersten Eindruck bei Ihrem Gesprächspartner hinterlassen.

  • Haben Sie keine Angst davor, andere Personen anzusprechen.
  • Versuchen Sie einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen.
  • Zeigen Sie Interesse an ihren Gesprächspartnern.
  • Kommunizieren Sie auf Augenhöhe.
  • Vermeiden Sie polarisierende Themen.
  • Hören Sie aktiv und aufmerksam zu.
  • Halten Sie immer Blickkontakt.
  • Lächeln Sie viel.
  • Stellen Sie sinnvolle Fragen.
  • Bleiben Sie höflich und freundlich.
  • Seien Sie authentisch.

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Über den Autor

Christoph Neuhold arbeitet bei der Übersetzungsagentur Translate Trade  

Christoph Neuhold arbeitet bei der Übersetzungsagentur Translate Trade in München und ist zuständig für die Bereiche Projektmanagement und Qualitätsmanagement. Er kümmert sich um die Optimierung von Prozessen im Unternehmen und zielt auf perfekte interne und externe Abläufe ab. Zusätzlich vertritt er das Unternehmen auf diversen Messen und Veranstaltungen.

 

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/konferenz-menschen-masse-gesch%C3%A4ft-3518465/

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