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Vom Fotograf zum Coach und Unternehmer - Calvin Hollywood im Interview

Calvin Hollywood - der Fotograf, Unternehmer und Coach im InterviewCalvin Hollywood – der Name ist inzwischen nicht nur Fotografen ein Begriff. Der vielseitige Unternehmer aus Leidenschaft gibt sein Wissen inzwischen als Coach, Trainer, Autor und Vortragsredner auf allen Kanälen weiter. Dabei setzt er sehr stark auf Social Media, wo er auf eine treue Fangemeinde zählen kann. Im Interview mit Managementportal.de erzählt er, wie es zu dieser Entwicklung kam und was seiner Meinung nach einen erfolgreichen Unternehmer ausmacht. Dazu gibt er Tipps, wie jedes Unternehmen in Social Media Bereich Fuß fassen kann.

 

 

 

Dagmar Recklies: Calvin, Du warst schon als Fotograf und Photoshop-Experte ein erfolgreicher Unternehmer. In den letzten Jahren hast du dann deine Themen stark in die Bereiche Business und Coaching ausgeweitet. Du machst zum Beispiel Business-Bootcamps und hast insgesamt ein sehr breites Themenspektrum. Erzähl uns doch, wie es dazu kam. Woher kam die Idee und was war Deine Motivation dafür?

Calvin Hollywood: Die Motivation dazu war erstmal extrinsisch, das heißt, sie kam von außen. Ich musste mich damit befassen, weil ich als Unternehmer soweit gewachsen war, dass ich Unterstützung benötige. Dadurch kamen dann Mitarbeiter dazu und so war ich gefordert, mich mit Unternehmertum und geschäftlichen Dingen zu befassen. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht, so dass dann intrinsisch die Motivation dazugekommen ist. Ich habe gemerkt, da gibt es noch mehr Quellen dazu und so habe ich angefangen zu konsumieren. In den Gebieten Fotografie und Photoshop habe ich ja zu Beginn alles erst neu lernen müssen. Im Gegensatz dazu habe ich in der Business-Sparte festgestellt, dass ich intuitiv schon viel richtig gemacht hatte. Ich fühlte mich bestätigt und bin dann darin quasi auch gewachsen. Es war also erst der Druck von außen - ich muss mich damit befassen, weil ich wachse - und dann die Erkenntnis, dass mir die Business-Themen Freude machen.

Dagmar Recklies: Prima, genau so sollte das laufen. Das hat meine zweite Frage schon fast mit beantwortet: Wie bist Du bei der Ausweitung Deines Themenspektrums vorgegangen und was waren Deine ersten Schritte?

Calvin Hollywood: Ich bin jemand der sich gleich den besten in einer Branche sucht und von dem dann lernt. Konkret war es so, dass ich gegoogelt habe, wen es da alles gibt und von denen habe ich quasi alles konsumiert. In der heutigen Zeit kann man schon aus dem Internet viel lernen und aus Büchern sowieso. Das habe ich dann mit meinen eigenen Erfahrungen kombiniert. Dabei habe ich gemerkt, dass ich schon vieles vom Gefühl her richtig gemacht habe. Natürlich habe ich auch viel neu dazugelernt.

Ich wollte wissen, wie gut ich aufgestellt bin. Ich habe mich also mit anderen verglichen und mich gefragt „Okay, wie gut bist du jetzt? Bist Du auch berechtigt, selbst etwas darüber zu erzählen wie du alles handhabst?“ Das waren die ersten Schritte.

Dagmar Recklies: Calvin, inzwischen bist du ja auch als Business-Coach und Trainer erfolgreich. Du hast eine ziemlich große Community aufgebaut und bist dadurch - ich denke das kann man so sagen - für viele Unternehmer und angehende Unternehmer zu einem Rollenvorbild geworden. Was würdest Du angehenden Unternehmern mitgeben? Welches Mindset und welche Eigenschaften sollte ein Gründer und Unternehmer mitbringen?

Calvin Hollywood: Wenn wir das Mindset ansprechen, dann ist das auch die Bereitschaft für Strukturen und Systeme, Abläufe, Planung, Organisation und all diese Dinge, die ein Kreativer eigentlich nicht so mag. Für mich sind das einfach zwei Seiten: ein Unternehmen zu führen und aufrecht zu erhalten auf der einen Seite -  und es wachsen zu lassen auf der anderen. Zuerst: wenn man ein Unternehmen führen will und aufrechterhalten will, dann gehören für mich Systeme und Strukturen dazu. Wenn man wachsen möchte, braucht man Kreativität. Aber am Anfang sind Planung, Organisation und Systematik ganz wichtig. Das Mindset sollte natürlich auch nach Wachstum streben. Aber das macht man ganz automatisch.

Was ich extrem wichtig finde: wenn man wachsen will, sollte man immer von anderen lernen. Es gibt immer Leute im Business-Umfeld, die noch einen Schritt weiter sind. Selbst wenn es gut läuft, sollte man immer Schüler bleiben, immer selbst viel von anderen lernen, immer Wissen konsumieren, Seminare besuchen. Egal wie erfolgreich man schon ist - das muss die zentrale Einstellung sein. Bei mir splittet sich der Alltag danach auf. Die Hälfte des Tages ist bei mir abarbeiten - die Dinge tun, die man eben so tut, wenn man ein Unternehmen führt. Die andere Hälfte ist für Wachstum und Lernen reserviert.

Dagmar Recklies: Du hast ja schon gesagt, dass es gerade vielen Kreativen sehr schwer fällt, in diesen Strukturen, Systemen und Prozessen zu arbeiten. Hast du da noch spezielle Tipps wie man da hineinkommen kann?

Calvin Hollywood: Ich denke, man muss verstehen, dass die Leistung - egal ob Dienstleistung ist oder ein Produkt - nicht unbedingt das meiste vom Erfolg ausmacht. Eine gute Leistung wird erwartet und vorausgesetzt. Aber du kannst noch so ein geiles Produkt haben, wenn du diese Dinge gegen die Wand fährst, dann wird dein Produkt niemals die Leute erreichen und begeistern. Zum Beispiel wenn das Marketing und der Vertrieb der Produkte nicht gut sind. Das sind alles die Dinge die meinem Erachten nach wichtiger sind. Wenn man das begriffen hat, dann fällt einem auch der Zugang leichter.

Die meisten Leute - nicht nur in der Kreativbranche - investieren sehr viel Energie in die Perfektion des Produkts oder der Leistung. Ich finde es wichtiger, dass man erst einmal den Weg nach draußen findet, um bekannt zu werden. Es ist besser, mit den Leistungen und Produkten schon herausgehen, obwohl sie noch gar nicht fertig sind oder gar perfekt sind. Wenn ich nach draußen gehe, kann ich systematisch Feedback einholen, um das Produkt zu verbessern. Viele, die ihr Produkt schon fertig herausbringen und da sehr viel Energie reingesteckt haben, aber überhaupt keine Energie in den Vertrieb, die bekommen dann keine Anerkennung obwohl es ein gutes Produkt ist. Ich finde die Erkenntnis extrem wichtig, dass der Erfolg nicht unbedingt an der Leistung und am Produkt hängt, sondern an dem ganzen Drumherum.

Dagmar Recklies: Ja, es muss beides stimmen. Du hast es auch schon angesprochen: jeder Unternehmer steht irgendwann einmal vor Herausforderungen und Problemen. Wie gehst du damit um welche Tipps hast du dazu?

Calvin Hollywood: Ich habe vom Sport mitgenommen, dass man dann, wenn es wehtut, am stärksten wächst - ob das jetzt beim Krafttraining ist oder in anderen Bereichen des Lebens. Man musste schon immer Schmerzen erleiden wenn man wachsen wollte, der Beste werden wollte. Das ist auch beim Unternehmertum so: Wenn etwas kommt das schmerzt, dann denkt man ans Aufgeben und bricht in sich ein. Dabei liegt genau hier das größte Wachstum. Wenn man diese Situation bewältigt, dann ist das der größte Erfolg.

Dafür ist in meinem Mindset verankert: „Okay Calvin, jetzt testen wir mal wie gut du bist.“ Ein Rückschlag ist für mich eine Chance um daran zu wachsen.

Gerade heute Morgen habe ich das wieder erlebt. Meine Frau ist auch selbständig und hat in drei Tagen ihre Ladeneröffnung. Nun hatte sie vergessen, etwas zu bestellen und jetzt ist die Gefahr, dass etwas Wichtiges fehlt zur Ladeneröffnung. Meine Frau reagierte panisch und ich sagte „Klasse, jetzt kann man zeigen aus was man gemacht ist. Ein paar Anrufe später ist das Ding bestellt und wird rechtzeitig da sein. Am Ende bist Du viel mehr gewachsen und bist viel stolzer als wenn das Problem nicht gekommen wäre. Wenn Dich etwas aus der Bahn wirft sei dankbar. Dann kannst Du zeigen, aus welchem Holz Du wirklich bist.

Dagmar Recklies: Worauf sollte ein Unternehmer sonst noch achten?

Calvin Hollywood: Was ich enorm wichtig finde ist, dass man als Unternehmer an seinem Wohlbefinden arbeiten sollte. Also nicht nur darauf achten sollte, sondern daran auch tatsächlich arbeiten sollte. Das ist eine Strategie, die wir hier in meinem Unternehmen extrem verfolgen. Ab 13 Uhr wird hier nicht mehr abgearbeitet, sondern der Mitarbeiter arbeitet nur noch an seinem Wachstum und an seinem Wohlbefinden.

Das ist gerade im Unternehmertum etwas, wofür die Leute glauben gar keine Zeit zu haben. An seinem Wohlbefinden zu arbeiten, sollte man auch tatsächlich als Arbeit ansehen. Und nicht arbeiten, bis die Arbeit herum ist und dann versuchen, sich zu erholen, sondern bewusst etwas dafür tun, dass es einem gut geht. Zum Beispiel Sport machen oder in die Sauna gehen. Selbstverständlich, der Unternehmer muss diesen Ansatz erstmal in den Kopf bekommen. Dieses auf sich selbst achtgeben und an sich selbst arbeiten als Teil seiner Arbeit zu verstehen, ist wichtig.

Dagmar Recklies: Dabei ist es ja gerade der Unternehmer, der diesen Ansatz in seiner Arbeit mit einbauen kann. Das geht einfacher als beim Angestellten. Dieser ist da viel mehr eingeschränkt - er kann nicht selbst entscheiden, in seiner Arbeitszeit in die Sauna zu gehen.

Calvin Hollywood: Ja, eigentlich müsste man Unternehmer regelrecht dazu zwingen. Du kannst das zwar sagen, aber wer macht denn das in der Praxis wirklich? Das macht niemand. Alle sagen, das geht halt nicht so einfach.

In meinen Business-Bootcamps schreiben wir diesen Ansatz eben vor: Wir lassen die Teilnehmer im Bootcamp jeden Tag nur vier Stunden lang arbeiten. Wir haben diese Vorgabe, damit sie das mal eine Woche lang wirklich machen. Dann erleben die Teilnehmer die Vorteile und sagen „wow, das geht ja“. Wenn sie dann nach Hause gehen, wollen sie das oft so beibehalten und fragen, ob es auf Facebook eine Gruppe dafür gibt. Das Ergebnis: Die Leute posten morgens beim Spazierengehen die Sonnenaufgänge, was sie vorher niemals gemacht hätten. Also eigentlich müsste man die Leute dazu zwingen, aber das geht halt immer erst mit einem richtigen Coaching.

Dagmar Recklies: Anderes Thema. Calvin, Du setzt ja mit deinem Business sehr stark auf Online Marketing und Social Media Marketing. Welche Bedeutung hat aus deiner Sicht Social Media heute für den Unternehmenserfolg?

Calvin Hollywood: Ich glaube nicht, dass Social Media unbedingt gemacht werden muss um erfolgreich zu sein. Es gibt immer noch Menschen, die auch in der Offline-Welt miteinander reden. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Social Media ein super Werkzeug ist um den Unternehmenserfolg zu beschleunigen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob man eine Tankstelle betreibt oder ob man in der Kreativbranche tätig ist. Jeder, wirklich jeder, kann als Unternehmer von Social Media profitieren. Social Media ist ein Beschleuniger.

Dagmar Recklies: Ja auf alle Fälle. Du hast ja inzwischen auch eine riesen Community aufgebaut. Was können Unternehmer eigentlich tun, um ihre Kunden, die vielleicht einmal kaufen und auch ganz zufrieden sind, in echte Fans umzuwandeln die dann auch wieder kommen, einem treu bleiben und die einen weiterempfehlen?

Calvin Hollywood: Ich empfehle transparenter zu werden. Wenn der Kunde ein Produkt kauft, dann mag er erstmal das Produkt. Er ist aber noch nicht gleich ein Fan. Je mehr er aber über das Produkt und alles was dahinter steckt erfährt, umso begeisterter kann er werden. Deswegen sollte man viel, viel transparenter werden und viel mehr Einblick hinter die Kulissen liefern.

Ein Beispiel das ich mal gehört habe war ein Hotelbetreiber der immer nur zeigt wie toll das Hotel ist. Wenn jetzt aber das Zimmermädchen darüber berichten würde, was alles in diesem exklusiven Hotel hinter den Kulissen stattfindet und wenn die dann noch so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert, dann bin ich mir sicher dass jemand der das sieht ganz anders begeistert wird. Also transparenter werden und wenn ein Unternehmen ein Gesicht hat dann auch gerne mal Gesicht zeigen - auch mal Mitarbeiter vorstellen - einfach ein bisschen emotionaler und sozialer werden.

Dagmar Recklies: Vor allen Dingen bietet diese Art von Transparenz ja auch wieder tolle Inhalte für die Social-Media-Kanäle. Viele Unternehmer fragen mich immer wieder „Was soll ich da eigentlich ständig posten?“ Das ist ja ein ganz toller Inhalt dafür.

Calvin Hollywood: Ja und das kann wirklich jeder Unternehmer machen, egal in welcher Branche er ist. Einerseits verkaufst du das Produkt. Aber mit Social Media kannst du zeigen was hinten dran hängt - Du kannst den Prozess der Herstellung zeigen, wer alles daran beteiligt ist. Wenn man das sieht, dann bekommt das Produkt eine ganz andere Wertigkeit und auch das Unternehmen bekommt ein ganz anderes Image.

Dagmar Recklies: Klar, das Unternehmen wird dadurch auch greifbarer und wirkt nicht nur wie eine Hochglanzbroschüre. Dieser Tipp ist auch ganz einfach umsetzbar für alle, die erst neu in Social Media starten. Ich treffe auch heute immer noch Menschen, die sagen „Ja, Facebook müsste ich auch mal machen. Aber ich habe keine Follower.“ Hast Du noch einen Tipp für diese Leute, die wirklich erst anfangen und gar nicht wissen wie sie ein bisschen Schwung auf ihr Vorhaben bekommen?

Calvin Hollywood: Ich finde, dass uns immer zwei Dinge bremsen wenn wir keinen Spaß haben und mit etwas nicht weitermachen wollen. Das erste ist, dass wir eine Plattform nicht verstehen, d.h. nicht begreifen. Wenn wir etwas nicht können, dann haben wir in der Regel auch nicht so Lust dazu. Der erste Schritt, wenn ich mich mit Facebook befassen möchte, wäre dass ich erst einmal Anleitungen und Tutorials nutze und mir anlerne, wie das aufgebaut ist und wo man wie was machen kann. Das betrifft jede Plattform, auch zum Beispiel Snapchat. Blickst du bei einer Plattform nicht durch, verlierst du den Spaß. Du musst Dir immer das technische Know How aneignen, was aber heute mit YouTube und den dortigen Coaches und mit Training relativ einfach ist.

Das Zweite, was Dich bremst ist, dass Du denkst, es würde gar nicht vorwärts gehen. Jeder sollte gerade auch auf Social Media lernen auch die kleinen Anfangserfolge zu feiern. Das können schon drei neue Follower sein, wenn man sich einfach mal auf den Profilen ansieht, wer sich dahinter verbirgt und sich einfach vorstellt, wie diese Person hinter dem Rechner sitzt. Da kann bereits eine unheimliche Wertschätzung des Erfolges entstehen. Es geht darum, die kleinen Erfolge zu feiern, sie bewusst wahrzunehmen und dann entsteht auch wieder viel intrinsische Motivation.

Dr. Oliver Recklies: Das ist ein sehr guter Tipp, der auch viel Motivation schafft.  Vor allem, weil er für viele Unternehmen umsetzbar ist. Dieser Tipp funktioniert auch über alle Branchen hinweg. Wir erleben es immer wieder, dass manche Unternehmen gerade so mit Ach und Krach eine Webseite hochgezogen haben, die aber nicht unbedingt performt und nicht die Erwartungen erfüllt.

Dagmar Recklies: Eine Frage haben wir noch zum Abschluss, die sicherlich auch deine Fans interessiert: Wo siehst Du den Unternehmer bzw. das Unternehmen Calvin Hollywood in fünf oder zehn Jahren? Wo willst du hin? Verrätst du es uns?

Calvin Hollywood: Was ich in der Kreativbranche gelernt habe und was ich bis jetzt erreicht habe, möchte ich weitergeben. Auch in andere Branchen. Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen dort teilen, weil diese da eben noch nicht so vorhanden ist. Das heißt, ich werde weiter als Coach und als Trainer im Business und im Social Media Marketing tätig sein. Ich werde auch weiterhin fotografieren beziehungsweise viel fotografieren lassen. Ich möchte mein Team weiter ausbauen. Wir werden weiterhin viele Workshops und Coachings geben und ich will sehr viele andere Leute fördern, das zu übernehmen, was ich quasi vor fünf Jahren übernommen habe. Ich möchte noch mehr andere Partner mit ins Team holen und vorwärts pushen.

Von meinem Fokus werde ich mich wahrscheinlich sehr stark der Business Schiene widmen. Ich beobachte gerade, dass auch sehr viele Anfragen von Messen, Events und anderen Formaten von überall kommen. Ich merke, da ist noch riesiger Bedarf in der Nicht-Kreativ-Branche. Ich will da sehr viel Input von meinem Wissen hineingeben.

Ich merke das auch bei Dirk Kreuter, welcher ein sehr guter Freund von mir ist. Er ist sehr stark im Verkauf und Unternehmensbereich; und er lernt gerade extrem viel von mir. Umgekehrt lerne ich gerade auch extrem viel von ihm. Ich war gerade am Wochenende wieder auf einer Mastermind-Veranstaltung von ihm. Da waren wirkliche Top-Leute, darunter unternehmerische Spitzenmanager. Aber bei den Themen, die ich vermittelt habe, hat man schnell gemerkt, dass der Wissensstand noch viele Lücken hat. Da habe ich festgestellt, dass ich dort viel vermitteln kann und dass es noch viel zu tun gibt.

Dr. Oliver Recklies: Du hast jetzt hier in unserem Interview eine Menge Tipps für Unternehmer gegeben. Kompakt: Immer Schüler bleiben und von den Besten lernen. Wissbegierig sein, strukturiert arbeiten, fokussiert arbeiten. Wachstum anstreben. Immer wieder auch Kreativität ins Business hineinbringen. Social Media als Enabler für das Unternehmenswachstum nutzen.

Calvin Hollywood. Ja, das sind meine wichtigen Tipps für Unternehmen, egal ob innerhalb der Kreativbranche oder außerhalb.

Dagmar Recklies: Vielen Dank für das Interview und Deine Zeit.

Dr. Oliver Recklies: Viele Tipps – vielen Dank.

Calvin Hollywood: Gerne. Vielen Dank auch von mir.

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Calvin Hollywood im Interview über Unternehmertum und Social Media  

Calvin Hollywood, der Name schlägt ein und ist Programm.

Calvin startete (noch während seiner 10-jährigen Zeit als Soldat) im Jahr 2005 als Fotograf / Digital Artist und schaffte sich mit seinem illustrativen / malerischen Bildstil viel Aufmerksamkeit. Nach nur einem Jahr war er bereits in der Trainerszene und arbeitet seitdem mit und für Firmen wie Adobe, FotoTV, Burda Medien, Wikipedia, Video2brain und viele mehr.

Er ist der einzige deutsche Referent, welcher es als Photoshop Coach /Speaker mehrfach auf die Photoshop World nach Las Vegas und an die Kunstschule nach New York schaffte. In den letzten Jahren war er in über 15 Ländern international unterwegs um sein Wissen zu teilen.

Calvin arbeitet in der Nähe von Heidelberg und führt dort sein Unternehmen mit 6 Angestellten. Er ist regelmäßig als Fotograf unterwegs, aber auch als Trainer für Selbstvermarktung, Social Media und viele  anderen Business Themen. Seine Business Bootcamps in Spanien, Domrep und Dubai sind stets ausgebucht. Mit über 100.000 Fans auf Facebook und vielen weiteren hunderttausend Fans auf anderen Plattformen hat Calvin das geschafft, wovon viele träumen.

Er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und teilt dieses Wissen seit Jahren auch gratis in Podcasts und auf seinen YouTube Kanälen.

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