ANZEIGE

Unser Hör-Tipp

Strategieexperten-Podcast

Der Podcast für Unternehmer - mit viel Input für Ihre treffsichere Positionierung, aber auch mit dem Blick auf alles, was dazugehört - von der richtigen Strategie bis zur richtigen Umsetzung im Marketing:
Strategieexperten-Podcast

Aktuelle Termine

Neue Linktipps für Sie

Folgen Sie uns

Buchtipps für Ihren Erfolg

B2B Werbung

Strategische Entscheidungen im Unternehmen richtig treffen

Strategische Entscheidungen richtig treffen

Jeder Mensch trifft täglich im Durchschnitt etwa 20.000 Entscheidungen. Bei den meisten davon handelt es sich um so simple Dinge, wie die Frage, ob es zum Frühstück besser Kaffee oder Tee sein soll. Gerade Unternehmer müssen jedoch in ihrer beruflichen Laufbahn auch wichtige strategische Entscheidungen treffen. 

Aufgrund der Tragweite fühlen sich viele von ihnen dabei sehr unwohl. Mit den folgenden Tipps klappt es allerdings sehr einfach mit den richtigen strategischen Entscheidungen.

 

Tipp #1: Die schlechteste Entscheidung ist gar keine Entscheidung

Zögern und Zaudern ist die schlechteste Strategie, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu treffen. Wer sich für wichtige Richtungsvorgaben zu lange Zeit lässt, gibt die Zügel aus der Hand und lässt einfach das Schicksal über wichtige und teilweise für das Unternehmen existentielle Fragen entscheiden.

Das Zögern entsteht in erster Linie aufgrund der Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen. Deshalb ist es wichtig, sich in diesem Fall vom Schwarz-Weiß-Denken zu verabschieden. Denn keine Entscheidung, die getroffen wird, ist zu 100 Prozent richtig oder falsch beziehungsweise gut oder schlecht. Jede Möglichkeit bietet unterschiedliche Chancen und Risiken. Welche davon in der Praxis eintreffen, zeigt sich ohnehin erst hinterher.

 

Tipp #2: Spieltheorie

Lange Zeit galt das Schachspiel als gute Lern- und Inspirationsquelle für strategische Unternehmensentscheidungen. Bis vor 20 Jahren war dieser Vergleich auch sehr angebracht. Doch durch die Digitalisierung und die damit verbundenen organisationalen Transformationen haben sich die Rahmenbedingungen maßgeblich verändert. Die Prophezeiung, dass künftig nicht mehr die Großen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen fressen werden, hat sich vollständig bestätigt.

Deshalb lohnt sich in der heutigen Zeit eher der Vergleich mit rasanten Spielen aus dem Sport wie beispielsweise Eishockey. Der Trainer legt hier gemeinsam mit dem Team vor dem Spiel die grundsätzliche Strategie fest. Läuft das Spiel erst einmal, kann er jedoch kaum noch Einfluss darauf nehmen. Es herrscht ständig Bewegung und die Lage ist ziemlich unübersichtlich.

Das ähnelt doch dem heutigen Unternehmeralltag viel mehr als eine Partie Schach. Zusätzlich ist es im geschäftlichen Alltag jederzeit möglich, dass statt einem Puck plötzlich mit einem Ball gespielt wird oder statt fünf Spieler auf dem Eis plötzlich acht Spieler im Wasser gegeneinander antreten müssen.

Viele Menschen glauben zwar immer noch, dass Roulette ein Glücksspiel ist, doch durch den Einsatz der richtigen Strategie können die Chancen und Wahrscheinlichkeiten, einen Gewinn zu erzielen, deutlich erhöht werden. Deshalb kann eine strategische Unternehmensentscheidung auch mit dem Setzen der Jetons auf dem Roulette-Tisch verglichen werden. Wer klug setzt, hat gute Chancen, am Ende mit einem Gewinn den Tisch wieder zu verlassen.

Wie überall im Leben gilt aber auch hier: Eine Garantie für einen Gewinn gibt es nicht. Diese Gewinngarantie gibt es auch im Unternehmertum nicht, denn wenn es diese eine erfolgversprechende Strategie gäbe, würde sie schließlich jeder umsetzen.

Um von den Besten zu lernen, lohnt es sich beispielsweise, die Biografien berühmter Manager aus dem Sport wie beispielsweise Alex Ferguson vom Fußballklub Manchester United zu Gemüte zu führen.

 

 

Tipp #3: Eine gute Entscheidungsbasis schaffen

Strategische Entscheidungen können nur dann ganz einfach getroffen werden, wenn es eine solide und vernünftige Grundlage dafür gibt. Doch da solche Entscheidungen immer für die Zukunft getroffen werden, lassen sich nur die wenigsten Annahmen mit Zahlen, Daten und Fakten belegen. Niemand weiß genau, wie die Welt in fünf oder zehn Jahren genau aussehen wird.

Trotzdem ist es wichtig, regelmäßig den Blick in eine theoretische Zukunft zu wagen. Denn nur weil das Unternehmen heute gut wirtschaftet und regelmäßig schwarze Zahlen schreibt, heißt das nicht, dass das auch in Zukunft der Fall sein wird. Prominente Beispiele dafür wie Kodak oder Nokia gibt es schließlich zur Genüge.

Psychologisch fällt es vielen Menschen einfacher, sich zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten zu entscheiden als grundsätzlich für oder gegen etwas zu sein. Deshalb ist es sinnvoll, für die Entscheidung mehrere Wahlmöglichkeiten mit entsprechenden Szenarien aufzubereiten und sich im Anschluss daran für die bestmögliche Variante zu entscheiden.

Eines dieser Szenarien ist dabei auch stets die Variante, alles so zu belassen, wie es ist. Im direkten Vergleich wird schnell klar, dass es meistens nicht sinnvoll ist, dieser Strategie zu folgen, um das Unternehmen in eine rosige Zukunft zu führen.

 

Tipp #4: Gute Entscheidungen erfordern umfassende Kompetenz

Gute Unternehmer nehmen sich vor allem den Ausspruch des berühmten griechischen Philosophen Sokrates zu Herzen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“. Es ist keine Schande, zuzugeben, dass es in bestimmten relevanten Wissensbereichen Lücken gibt. Sträflich wäre es eher, diese Schwächen zu verschweigen.

Denn nichts spricht dagegen, sich für wichtige Entscheidungen die Hilfe von Profis zu holen. Dabei kann es sich einerseits um externe Unternehmensberater, befreundete Unternehmer, aber auch Experten aus dem eigenen Unternehmen handeln.

Durch die Unterstützung fällt auch die psychologische Last ab, diese schweren Entscheidungen allein treffen zu müssen. Wichtig dabei ist es allerdings, sich die richtigen Experten ins Boot zu holen und keine Unternehmensberater, die einem zuerst die Uhr abnehmen und dann erklären, wie spät es gerade ist.

 

Tipp #5: Auf den Bauch hören

Das Gefühl aus dem Bauch lässt sich zwar nicht in Worte fassen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es nicht wichtig ist. Grundsätzlich entsteht ein gutes oder schlechtes Bauchgefühl nämlich nicht zufällig, sondern aus den Erlebnissen der Vergangenheit.

Diese wurden allerdings nicht alle bewusst wahrgenommen und verarbeitet. Doch das Unterbewusstsein hat sie auf seiner Festplatte gespeichert und reagiert deshalb in manchen Situationen mit einem gefühlten „Daumen hoch“ oder einem „Daumen runter“.

Das bedeutet zwar nicht, dass diese wichtigen strategischen Entscheidungen ausschließlich auf Basis des Bauchgefühls getroffen werden sollen. Doch sprechen die Zahlen, Daten und Fakten keine eindeutige Sprache, hilft es im Zweifelsfall, eine Entscheidung zu treffen, bei der ein gutes Bauchgefühl vorhanden ist.

 

------------------

Bildquelle: unsplash.com © Carlos Esteves CCO Public Domain

 

Aktuelle Bücher

Neu im Blog / Podcast

herrenausstatter.de - der Onlineshop für Markenkleidung und Männermode
Ähnliche Artikel