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Kryptowährungen kaufen – Ein Praxistest und Vergleich der verschiedenen Plattformen für Kryptowährungen

Kryptowährungen kaufen – Ein Praxistest und Vergleich der verschiedenen Plattformen für Kryptowährungen

Die sogenannten Kryptowährungen haben im Jahr 2017 eine beachtliche Kursentwicklung aufgezeigt und ziehen daher immer mehr Interesse auf sich. Dennoch sind die Märkte und Handelsplattformen für digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple und andere unübersichtlich, da sie nur eingeschränkt mit „herkömmlichen“ Märkten vergleichbar sind. Dieser Artikel erklärt die wesentlichen Unterschiede, weist auf Besonderheiten hin, die beim Kauf und Handel von Kryptowährungen zu beachten sind, und stellt die wichtigsten Handelsplätze mit ihren Besonderheiten im Praxistest vor.

 

Im IV. Quartal 2017 erreichte die Kursentwicklung der sogenannten Kryptowährung „Bitcoin“ Höchststände von rund 16.500 Euro. In Folge dessen stieg die Anzahl der Publikationen und Berichterstattungen über Kryptowährungen rasant an. Artikel über Bitcoin, andere digitale Währungen und Blockchain-Geschäftsmodelle, Handelsplätze und Gewinnchancen waren im Medienrummel nicht zu übersehen und erreichten ein breites Publikum von Anlegern und Sparer.

Bei der Beobachtung der Artikel war festzustellen, dass einige Aspekte ungenügend analysiert oder gar nicht dargestellt wurden. Andere Beiträge - z.B. zum Kauf der Kryptowährung IOTA – enthielten technisch exakte Beschreibungen zum Kauf der Währung über zwei Handelsplätze nacheinander, wobei in der Empfehlung für diesen Ablauf nicht deutlich wurde, dass der Kunde so ein doppeltes Kursrisiko bei Kryptowährungen eingehen musste. Dabei war auch festzustellen, dass Beiträge mit sehr ähnlichen Inhalten an unterschiedlichen Stellen erschienen – und damit auch die doppelten Kursrisiken enthielten.

Markt und Begriffe

Dieser Hintergrund bildet die Ausgangslage der nachfolgenden Tests und Beobachtungen. Zentrale Frage war, wie ein Kunde „digital coins“ aka „Kryptowährungen“ bei unterschiedlichen Anbietern erwerben kann und welche Abläufe ihn erwarten. Dazu wurden bei den Plattformen echte Anmeldeprozesse durchlaufen und Transaktionen getätigt. Im Fokus unserer Beobachtungen standen die Abläufe, das Handling und die Zeiten. Die Entgelte der verschiedenen Anbieter und die Auswirkungen der Prozesse auf ggf. steuerliche Sachverhalte standen nicht im Mittelpunkt.

Für den Erwerb von Kryptowährungen stehen dem interessierten Kunden grundsätzlich verschiedene Wege zur Verfügung.

  • Erwerb der Kryptowährung gegen Euro oder US-Dollar direkt über einen Handelsplatz für Kryptowährungen
  • Erwerb der Kryptowährung über einen Broker; der Broker hat seinerseits einen Anschluss an einen oder mehrere Handelsplätze
  • Erwerb von derivativen Finanzinstrumenten auf Kryptowährungen über einen Broker

In den nachfolgenden Ausführungen werden zuerst verschiedene Begriffe unter betriebswirtschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Aspekten beurteilt. Diese unterscheiden sich zum Teil von der Marketingdarstellung einzelner Marktteilnehmer.

Der oft in der Praxis verwendete Begriff „Kryptowährung“ ist an sich schon falsch, da die „digital coins“ nicht von einer Zentralbank herausgegeben werden und es damit keine Währung im bisherigen Sinne ist. Technisch gesehen ist das Halten von Kryptowährungen als der Besitz eines kryptologischen Schlüssels zu verstehen, der wiederrum „das Eigentum von ebenfalls kryptologisch signiertem Guthaben in einer gemeinschaftlichen Blockchain“[1] verkörpert. Unter vertraglichen Gesichtspunkten kann man diese „Währungen“ auch als ein technisch standardisiertes Tauschmittel verstehen, auf das und die damit verbundenen Regularien sich die Käufer, Verkäufer, Emittenten und Marktplätze verständigt haben. Durch die Tausch- und Aufbewahrungsfunktion trägt die Kryptowährung zugleich zentrale Merkmale von Geld. Vor diesem Hintergrund wird nachfolgend der „marktgängige“ Begriff „Kryptowährung“ weiter verwendet.

Bei der Einsicht in die verschiedenen Geschäftsbedingungen der unterschiedlichen Plattformen wird deutlich, dass die Anbieter auch zwischen „Marketing-Sprech“ und rechtlichen Sachverhalten unterscheiden können. So verwendet z.B. die Plattform Bitfinex in ihren Geschäftsbedingungen nicht den Begriff der „Währung“, sondern verwendet für die Bezeichnung des Handelsgegenstands den Begriff „Digital token“ („….means blockchain-based assets or rights, or other similar digital representations of rights or assets, including bitcoins, Litecoins, and others;….“)[2].  

Ebenso wird in der allgemeinen Presse und Umgangssprache der Kryptowährungen oft der Begriff „Börse“ als Beschreibung für die Marktplätze verwendet. Der Begriff „Börse“ steht im Zusammenhang mit Finanzanlagen und dem Handel von Wertpapieren normalerweise für einen gesetzlich geregelten Marktplatz mit definierten und zwingend einzuhaltenden Standards und Regularien. Diese Qualität des Marktplatzes für die sichere Durchführung des Handels und die Sicherstellung aller Transaktionen trifft auf einen Teil der sogenannten „Kryptobörsen“ nicht oder nicht vollständig zu. In Abhängigkeit vom Sitz des Anbieters unterliegt die Börsen bestimmten Aufsichten, z.B. einer Brokerage-Aufsicht.

Je nach Anbieter steht in den AGBs auch hier wieder die präzisere Formulierung. So definiert z.B. Coinbase die Börse als „Digital Currency exchange platform“. Im Nachfolgenden wird daher der Begriff „Handelsplatz“ oder Plattform verwendet. Jeder Kunde, der in Kryptowährungen investiert oder mit diesen handelt, muss sich bewußt sein, dass die Regeln und Handelsgebräuche des jeweiligen Handelsplatzes anders sein können, als er oder sie das von einer deutschen Wertpapierbörse erwartet. Ein Beispiel dafür ist der Ausfall der Plattform Kraken.com Anfang 2018. Der Betreiber hatte für den 11. Januar 2018 ein Update geplant, welches nur 2 Stunden dauern sollte. Auch nach 36 Stunden stand „Kraken“ für die Investoren noch nicht wieder zur Verfügung und diese konnten auf Kursveränderungen in den Märkten nicht reagieren.

Die Anbieter

Folgende Anbieter wurden in die Marktbeobachtung dieses Artikels einbezogen: Kraken, Coinbase, eToro, Plus500, Bitfinex und Gatehub. Grundlage für die Auswahl waren allein häufige Nennungen in Veröffentlichungen und Verweise der Kryptowährungen selbst auf bestimmte Handelsplätze.

Auch wenn die Plattformen und Handelsplätze in der Außendarstellung in Teilen ähnliche Aussagen treffen, bestehen doch unterschiedliche Ausprägungen und Handelsoptionen für den Kunden. Investoren sollten bei der Auswahl des Handelsplatzes folgende Aspekte berücksichtigen: 

  • Je nach den Zielen des Investors – Kaufen und Halten von Kryptowährungen oder spekulativer Handel - sollte dieser sich bereits am Anfang entscheiden, welcher Anbieter die notwendigen Funktionen bietet.
  • Ebenso sollte jeder Investor am Anfang prüfen, wie die Kapitalbereitstellung erfolgt: Kann eine Einzahlung in EURO erfolgen oder muss ein Umweg über den US Dollar oder ggf. sogar über Bitcoin erfolgen? Dabei ist zu berücksichtigen, dass jede Zwischenschaltung einer weiteren Anlageklasse (US Dollar, Bitcoin) ein weiteres Kursrisiko und weitere Entgelte für Tausch beinhalten, was im Fall der Auszahlung die Kursgewinne reduzieren kann.
  • Eine weitere Frage ist, ob der Investor die erworbenen Coins in der Plattform lassen will (sog. Hosted Walled Funktion) oder ob er diese selbst lokal – d.h. in einem eigenen Wallet - speichern will. Beides hat Vor- und Nachteile. Die Nutzung der Wallet-Funktion des Anbieters setzt voraus, dass der Investor in die Sicherungsmechanismen der Plattform vertrauen kann. Hält der Investor die erworbenen Coins hingegen in einem persönlichen Wallet offline (z.B. im Ledger Nano Bitcoin Hardware Wallet USB Stick), ist er selbst dafür verantwortlich, dass er dieses Aufbewahrungsmedium vor Zugriff und Zerstörung sichert. Auf der Seite „Sichern Sie Ihr Wallet“ von Bitcoin.de sind findet der Investor dazu Sicherheitshinweise, um sich tiefer mit diesem Thema zu beschäftigen.

Unter Berücksichtigung ihrer Funktion lassen sich dies o.a. Plattformen und Handelsplätze wie folgt einordnen, die nachfolgend im Detail untersucht werden:

Anbieter und Sitz

URL

Einordnung

Kraken

Payward, Inc., San Francisco (USA)

Kraken.com

Handelsplatz für eine hohe Vielzahl von Kryptowährungen und Wechselkombinationen zwischen den verschiedenen Währungen.

 

Coinbase

Coinbase, San Francisco (USA)

Coinbase UK, Ltd

Coinbase.com

Handelsplatz für eine bestimmte  Anzahl von Kryptowährungen. Aktuell sind auf dem Handelsplatz Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin und Ethereum handelbar.

 

eToro

eToro Group Ltd., Limassol (Zypern)

eToro (Europe) Ltd.

Etoro.com

Tradingplattform für verschiedene Anlageklassen (u.a. Aktien, Währungen, ETF) inkl. einer bestimmten Palette von  Haupt-Kryptowährungen. Handel von Derivaten und Copy-Trading. Beim Kauf von Kryptowährungen wird entsprechend den Bedingungen der erworbene Coin treuhänderisch für den Kunden von der Plattform gehalten. Beim Leerverkauf und beim sog. CopyTrading (Kopieren eines anderen Traders) erfolgt die Abbildung über ein Derivat.   

Die Tradingplattform selbst ist angabegemäß an verschiedene Handelsplätze und Börsen angeschlossen, über welche sie sich für die Transaktionen eindeckt.

 

Plus500

Plus500UK Ltd, London (UK)

(Tochterunternehmen der Plus500 Ltd., Haifa, Israel)

Plus500.de

Tradingplattform für Derivate (Differenzgeschäfte) auf Kryptowährungen, Indizes und andere Anlageklassen. Hier kann der Kunde keine Kryptowährungen direkt erwerben, sondern nur derivative Finanzinstrumente – sogenannte „Contracts for Difference“ auf Kryptowährungen.

 

Bitfinex

BFXWW Inc.

Durchgeführt von iFinex Inc., Hong Kong

bitfinex.com

Handelsplatz für eine Vielzahl von Kryptowährungen und einer bestimmten Auswahl an Wechselkombinationen zwischen Kryptowährungen und FIAT-Währungen (i.d.R. USD, EUR).

 

Gatehub

Gatehub Ltd., London (UK)

gatehub.net

Handelsplatz und Hosted-Walled-Funktion für eine hohe Vielzahl von Kryptowährungen und Wechselkombinationen.

 

Vorstellung und Vergleich einzelnen Plattformen zum Handel mit Kryptowährungen

Wie eingangs erwähnt, wurden auf den Plattformen die Anmeldeprozesse und Handelsvorgänge durchlaufen.

Coinbase

Einer der zentralen Marktplätze für den Handel mit Kryptowährungen ist Coinbase. Auf dieser Plattform können Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin erworben werden. Das Kunden-Frontend macht einen aufgeräumten Eindruck und ist intuitiv nutzbar. Für die Sicherheit beim Einloggen bietet die Plattform eine 2-Faktor-Authentifizierung. Als Anzeigesprache kann Deutsch eingestellt werden. Die erste Identifizierungsphase – bis zur Einstellung, dass die Plattform eine Einzahlung empfängt - kann in einem kurzen Prozess, d.h. unter 1 Stunde, durchgeführt werden. Danach besteht bereits die Möglichkeit, innerhalb eines kleinen Limits durch die Bezahlung in EUR per Kreditkarte sofort die vorgenannten 4 Kryptowährungen zu kaufen. Ebenso besteht sofort die Möglichkeit, die erworbenen Kryptowährungen an eine andere Plattform zu transferieren, um z.B. dort einen Tausch in eine noch weitere Kryptowährung durchzuführen, die auf Coinbase nicht verfügbar ist. In Summe ein sehr schneller Prozess. Ebenso nimmt Coinbase die Einzahlungen in den EUR-Wallet auch per SEPA-Überweisung entgegen. Damit besteht die Möglichkeit, im Rahmen der vorgegebenen Limits schnell entsprechendes Kapital auf die Plattform zu transferieren. Coinbase ist für die Investoren interessant, die entweder in die 4 genannten Kryptowährungen investieren wollen oder schnell einfach Kryptowährungen an andere Handelsplätze transferieren wollen, die ihrerseits selber ggf. keinen Tausch von EURO in Krypto-Coins zulassen. Je nach Kryptowährung kann es z.B. vorkommen, dass ein Tausch nur über eine der „Haupt-Kryptowährungen“ wie Bitcoin oder Ethereum möglich ist.

Screenshot Coinbase - Plattform zum Kauf und Verkauf von Kryptowährungen
Abb. 1 Screenshot Coinbase

Auch der Transferprozess für eine Kryptowährung zu einer anderen Plattform aus Coinbase heraus ist für den Investor selbsterklärend dargestellt. Grundsätzlich ist, wie bei alle Softwareanwendungen und allen Plattformen,  das Lesen der Hinweise und Erläuterungen der Plattform sehr wichtig. Wer Kryptowährungen von Coinbase zu einer anderen Plattform transferiert, wird bei Coinbase deutlich auf die hohe Bedeutung der richtigen Wallet-Adresse bei der Zielplattform hingewiesen. Ein falscher Wert in der Zieladresse kann zur Folge haben, dass die transferierten Coins weg sind.

Fazit: Eine einfach zu bedienende Plattform, die einen schnellen Zugang zu wichtigen Kryptowährungen und anderen Handelsplätzen ermöglicht.

 

Bitfinex

Die Plattform bietet dem Investor einen sehr umfassenden Zugang zu einer Vielzahl von Kryptowährungen und Tauschverhältnissen. Auch sind „exotische“, d.h. nicht auf allen Plattformen verfügbare Coins wie z.B. IOTA in bestimmten Tauschkombinationen verfügbar. Für die Sicherheit beim Einloggen bietet die Plattform ebenfalls eine 2-Faktor-Authentifizierung, ferner erhält der Investor eine E-Mail-Bestätigung über den Zugang. Ebenso kann eine E-Mail-Verschlüsselung eingestellt und bestimmte Konten für die Abhebung autorisiert werden. Die Plattformsprache ist Englisch. Der Handelsplatz bietet alle relevanten Funktionen, die sich ein Investor wünscht. Das macht sie umfassend, aber auch komplex. Für die Unterstützung des Nutzers gibt es Touren, ein Support-Center und eine Knowledgebase. Nach etwas Einlesen und Durchklicken durch die Menülogik findet man sich aber schnell zurecht.

Um eine andere Kryptowährung für den Tausch dort zu empfangen (z.B. von Coinbase), muss der Nutzer zuerst ein Exchange-Wallet in der entsprechenden Währung anlegen. Das ist bei der Einzahlung von Kryptowährungen mit ein paar Klicks erledigt und man erhält die verschlüsselte Adresse. Ein Investor auf Bitfinex sollte „Englisch-sattelfest“ sein und auch Freude daran haben, sich in die Features und Einstellungen einzulesen. Im Verifizierungsprozess müssen 5 Schritte durchlaufen werden. Vor dem Hochladen der Dokumente und Bilder ist es empfehlenswert, die Dateiparameter der Plattform (Bildgröße, Größe der Datei) zu beachten, ansonsten nimmt das System ohne Angabe von Gründen die Unterlagen nicht an. Teilweise müssen die Dateien mehrfach hochgeladen werden, bis die Plattform sie annimmt. Zum Zeitpunkt dieses Beitrags dauert die Verifikation mehrere Wochen. Das Problem dabei: So lange der Verifizierungsprozess nicht abgeschlossen ist, kann der Investor auf der Plattform nur Kryptowährungen vorhalten. Eine Kapitalbereitstellung in US-Dollar oder Euro geht erst nach Abschluss.

Fazit. Gut gefallen hat uns, dass die Plattform auch die Finanzkenntnisse und –hintergrund des Investors analysiert. Der Kryptomarkt ist extrem volatil und spekulativ und daher nicht für unerfahrene Kapitalanleger geeignet. Ebenso ist diese Assetklasse nicht dafür geeignet, sein gesamtes Kapital zu investieren, sondern allenfalls als Beimischung. Aufgrund der Leistungsmerkmale ist die Plattform für erfahrene Investoren und Kapitalanleger sehr gut geeignet. Unerfahrene Trader oder Kunden ohne ausreichende Englisch-Kenntnisse sollten andere Plattformen nutzen. Die Dauer des Verifizierungsprozesses des Kunden dauert – auch im Vergleich zu anderen Plattformen – viel zu lange.

 

Plus500

Im Gegensatz zu den anderen in diesem Beitrag aufgeführten Plattformen ist Plus500 keine Kryptowährungsplattform, sondern eine Tradingplattform für Forex und CFDs (Contracts for Difference). Bei den CFD bedeutet dies, dass man hier nicht den eigentlichen Vermögenswert erwirbt, sondern nur ein Derivat auf diesen. Wer also vorhat, Krypto-Coins in „echt“ sein Eigentum nennen zu wollen, ist auf dieser Plattform falsch. Die Kontoeröffnung ist relativ schnell durchgeführt. Gut gefällt uns, dass die Plattform bei der Eröffnung in Grundzügen die Finanzkenntnisse und Finanzsituation des Investors abfragt. Die Einzahlung kann in EURO erfolgen, dafür stehen gängige Zahlwege zur Verfügung. Beim Handel in CFD können alle relevanten Parameter für das Derivat eingestellt werden. Die Plattform begrenzt aber die Anzahl der zu kaufenden Kontrakte weit unterhalb des bereit gestellten Kapitals. Die Oberfläche ist selbsterklärend. Gut gefallen hat uns auch, dass der Kunde bei der Auszahlung den Rückzahlungsweg festlegen kann und dabei z.B. den bisher genutzten Zahlweg auswählen und verwenden kann. Nicht alle Plattformen lassen dies so zu.

Fazit. Wer als erfahrener Investor relativ schnell in das Trading mit Derivaten einsteigen will, kann dies auf dieser Plattform vornehmen. Das Kunden-Frontend ist aufgeräumt und bietet auch den Zugang zum deutschsprachigen Hilfesystem. Auch die Rückzahlung wird sehr zeitnah durchgeführt; in unserem Test war das Geld 1 Bankarbeitstag nach Auftrag wieder bei uns. Die dafür erforderliche Identifizierung erfolgt anhand des Ausweises. Die Plattform ist übrigens die einzige, welche uns nach der Steuer-ID fragt.

 

Gatehub

Ebenfalls eine der relevanten Handelsplattformen und Wallet-Anbieter ist Gatehub. Der erste Anmeldeversuch für die Plattform schlägt fehl, da wir kein Bestätigungsmail erhalten. Im zweiten Anlauf mit einer neuen E-Mail-Adresse funktioniert dann zumindest der Einstieg. Um auf der Plattform Geld in Kryptowährungen zu investieren, sind zuerst die Einzahlungs- und Transferwege – die sog. „Gateways“ – anzulegen. Bevor dies möglich ist, hat der Investor zuerst einen Legitimationsprozess (Personalausweis, Adressnachweis) zu durchlaufen. Erst wenn diese Unterlagen verifiziert wurden, können sogenannte FIAT-Währungen (wie Euro, US Dollar) und andere Kryptowährungen in die Wallets auf der Plattform überwiesen werden. Die einzige Kryptowährung, die sofort überweisen werden kann, ist Ripple (XRP). Der Prozess ist insgesamt logisch aufgebaut. Auf Gatehub kann der Investor bis zu 20 Wallets führen.

Das Kunden-Frontend ist aufgeräumter als das bei Bitfinex und ähnelt der Logik von Coinbase. In der Praxis trat bei uns noch folgendes Problem auf: Die Plattform drängt den Investor relativ schnell zu einer 2-Faktor-Regelung, was grundsätzlich in Ordnung ist. Dazu ist auf einem Mobile Device eine App zur Authentifizierung zu installieren und mit der Plattform zu verbinden. Problem war, dass die nächsten Einlog-Vorgänge scheiterten, da die Plattform unseren Code aus der Authentifizierungsapp nicht anerkennt.

Fazit: Eine übersichtliche gestaltete Plattform. Die zwei beobachteten Probleme bei Anmeldung und Zugang möchten wir nicht in kritischen Situationen erleben, wo gehandelt werden soll. Unerfahrene Trader oder Kunden ohne ausreichende Englisch-Kenntnisse werden sich auf anderen Plattformen schneller und besser zu Recht finden.

 

eToro

Die Plattform bietet dem Investor Anlagemöglichkeiten für eine Vielzahl von Assetklassen. In die Kursentwicklung von Aktien, Indizes, ETF, Rohstoffe, Devisen und Kryptowährungen kann über die Plattform investiert werden. Dabei ist zu beachten, dass der Investor (zum Zeitpunkt unserer Marktanalyse) bei manchen Vermögensgegenständen die entsprechenden Asset direktkauft und bei andern nicht selbst die Assets kauft, sondern in CFDs (Contract for Difference) investiert. Die Plattform selbst ist nach eigenen Aussagen an mehrere Handelsplätze angeschlossen und deckt sich im Hintergrund mit den notwendigen Assets ein (vgl. auch Interviewkasten mit Dennis Austinat von eToro). Die entsprechenden Hinweise dazu finden sich in den Informationen der Supportseite. Verfolgt man manche Diskussion im Chat-Board der Plattform, scheint nicht jedem Investor klar zu sein, ob dass er nicht das die Asset gekauft hat oder in einen CFD investiert hat.

Screenshot eToro - Plattform zum Kauf und Verkauf von Kryptowährungen
Abb. 2 Screenshot eToro

 

Der Anmeldeprozess bei eToro verläuft ohne Probleme. Auch diese Plattform erkundigt sich nach den Erfahrungen und Zielen des Investors. Positiv ist ebenfalls, dass Einzahlungen via Kreditkarte und Paypal sofort verbucht werden und damit unverzüglich für Anlagevorgänge zur Verfügung stehen. Das Kunden-Frontend und die Supportseiten sind auf Deutsch verfügbar. Die Funktionen sind selbsterklärend. Für weniger erfahrene Investoren gibt es die Möglichkeit, zuerst fiktiv zu handeln und eine eigene Online-Trainingsakademie zu besuchen. eToro bietet seinen Nutzern die umfangreichsten Informationen im Supportbereich in Deutsch und zeigt auch klar die Entgeltstrukturen auf. Ein Wertmutstropfen: Trotz der guten Menüführung in Deutsch stehen die AGB nicht in Deutsch zur Verfügung. Bei der ansonsten sehr guten Menüführung finden wir das ungewöhnlich. Für die Sicherheit beim Einloggen setzt die Plattform ebenfalls eine 2-Faktor-Authentifizierung ein.

Im Gespräch mit Dennis Austinat von eToro: Im Rahmen unserer Marktanalyse haben wir die Möglichkeit mit Dennis Austinat, Head of Germany, Austria and Switzerland von eToro zu sprechen. Die Plattform bezeichnet sich selbst als Social Trading Plattform und bietet dazu dem Investor unterschiedliche Tools und Funktionen. Dazu gehören Chat-Boards für die verschiedenen Assets und 3 spezielle Investitionsfunktionen: „CopyTrader™“, „CopyFunds“ und das „Popular Investor-Programm“. Bemerkenswert finden wir die CopyTrader™-Funktion: Diese Funktion ermöglicht dem Investor, sein Trading dahingehend vollständig zu automatisieren, dass der Kunde einen bestimmten Kapitalbetrag an das Portfolio eines anderen Traders ankoppelt. Damit wird jede Transaktion, die dieser andere Trader tätigt, vom System kopiert, ohne dass der Investor noch etwas machen muss. Über eine Suchfunktion kann der Investor andere Trader nach ihren Anlageklassen und erreichten Wertentwicklungen suchen und auswählen. Durch diese Funktion kann jeder Investor relativ schnell und einfach seine Anlagerisiken diversifizieren.

Dennis Austinat sieht diese Funktionen als wesentliche Unterscheidungsmerkmale und Angebote an den Kunden im Vergleich zu den anderen Plattformen. Ebenso werden nach seinen Angaben die Kunden auch durch Account Manager auf das Risiko in den Anlagen hingewiesen und generell die Diversifizierung des Anlagekapitals empfohlen. Ergänzend zu der bisherigen dynamischen Entwicklung in 2017 (Austinat: „Allein im Dezember hat eToro fast so viele Neukunden gewonnen wie in den gesamten 11 Monaten davor.“) bereitet eToro nach eigenen Aussagen die Einführung einer Wallet-Funktion für Kryptowährungen vor. Dazu stehe man derzeit mit mehreren Regulatoren in Europa im Gespräch. Ebenso will die Plattform ab Januar 2018 den Erwerb von echten Aktien (Anmerkung: statt der CFD) in einem „soft launch“ einführen. Um diese Entwicklung zu stemmen und schnelle Zeiten in der Kundenaufnahme zu gewährleisten, hat eToro zusätzlich rund 100 Mitarbeiter in den letzten 60 Tagen eingestellt.

Fazit. Durch die Funktionen und die angebotenen Märkte ist eToro gleichermaßen für den spekulativen Trader und grundsätzlich auch für den langfristigen Investor geeignet. Die Entwicklungen an den Märkten und die Wertveränderungen von Portfolien werden übersichtlich dargestellt und sind schnell erreichbar. Das Frontend und der Hilfebereich sind selbsterklärend und einfach zu bedienen. Das System war hinsichtlich seiner Performance sehr stabil; wir hatten keine Anmelde- oder Einlogprobleme wie bei anderen Plattformen. Die Durchführung von Trades verlief einwandfrei. Ebenfalls positiv: Die Plattform ermöglicht das schnellste Aufstocken des Kapitals ohne Wartezeiten.

Durch die Funktionen des Social Tradings bietet die Plattform mehr Optionen und Komfort als die anderen Plattformen. Der Investor kann selbst entscheiden, ob er nach eigenem Gusto investiert oder Teile seines Kapitals per sogenanntem Copy-Trading einfach und automatisiert einem anderen Trader folgen lässt.

 

Hinweis zum CFD-Handel. Die beiden Plattformen Plus500 und eToro bieten CFD als Investitionsobjekt an, um an Kursveränderungen teilzuhaben. Die Abbildung des Trades über CFD ist u.a. dann kritisch, wenn die Profit- und Loss-Grenzen erreicht werden, da bei Erreichen der Profitgrenze dann neue Trades abgeschlossen werden müssen. Damit verbunden sind neue Spreads zwischen Ankauf- und Verkaufspreis. Ferner kann – je nach bisheriger Haltedauer – damit vom Investor ungewollt ein steuerlicher Sachverhalt ausgelöst werden, wenn die Zeitspanne zwischen Ausgangsinvestment und Neu-Anlage unter 1 Jahr liegt.

Bei extrem gegenläufiger Marktentwicklung zum CFD kann auch ein Totalverlust entstehen. Die CFD haben im Verlustfall eine Untergrenze, an welcher das Derivat endet. Während der Investor bei der Direkt-Investition in das Asset auch extreme Marktveränderungen einfach „aussitzen“ kann, besteht beim CFD das Risiko, an den Grenzen den CFD komplett zu verlieren. Auf Finanzen.net gibt es einen ausführlichen Beitrag zu den Risiken der CFD.

 

Kraken

Die Handelsplattform ermöglicht – wie Bitfinex - das Traden einer Vielzahl von Kryptowährungen und Tauschkombinationen. Das Kunden-Frontend – in Englisch - ist in der Darstellung und Übersichtlichkeit gefühlt zwischen Coinbase und Bitfinex und wirkt aufgeräumt. Die Reiter und Menüpunkte sind klar gekennzeichnet, so dass man sich sehr schnell zu recht findet.

Die Einzahlung in Euro kann in Deutschland über die FIDOR-Bank erfolgen, dazu muss der Kunde aber kein Fidor-Konto haben. Vielmehr hat die Plattform selbst ein Fidor-Konto und ordnet anhand der Referenznummer in der Sepa-Überweisung dann die Einzahlungen dem entsprechenden Kraken-Kundenkonto zu. Die Plattform empfiehlt, nie den gleichen Betrag in kurzer Zeitfolge zweimal zu überweisen, um die Zuordnung zu erleichtern. In der Praxis dauert die Einzahlung maximal 1 Bankarbeitstag, teilweise wurden Einzahlungen sogar innerhalb eines Bankarbeitstags verbucht. Über den erfolgreichen Eingang der Zahlung erhält der Kunde eine E-Mail-Benachrichtigung. Im Bereich Funding sieht der Kunde alle seine Einzahlungen; für die Anlage stehen sie aber erst nach Erhalt des Bestätigungsmails zur Verfügung. Das kann im Laufe des Tages zu Verwirrungen führen, wenn Fundings schon angezeigt werden, aber noch nicht für die Anlage genutzt werden können. Für den Handel von Coins kann der Investor unterschiedliche Menütypen wählen und dabei zum Marktpeis oder mit Limit kaufen. Ein laufender Ausweis der Performance der Positionen – wie bei eToro – erfolgt hingegen nicht.

Screenshot Kraken - Plattform zum Kauf und Verkauf von Kryptowährungen
Abb. 3 Screenshot Kraken

 Bei der Durchführung von Transaktionen brauchten wir teilweise mehrere Versuche, bis das System den Trade annahm und durchführte. Kraken litt gerade im Dezember 2017 unter dem hohen Traffic; teilweise schlugen bereits Seitenaufrufe innerhalb der Plattform fehl. Ein Update der Plattform im Januar 2018, welches für 2 Stunden geplant war, brachte das System für rund 36 Stunden offline. Als Entschädigung hat Kraken seinen Kunden die Tradingentgelte bis Ende Januar 2018 erlassen.

Die Anmeldung und Legitimation besteht aus einem 4stufigen Prozess (sogenannte „Tiers“), in dessen Verlauf die typischen Dokumente (Fotos des Ausweises, Adressnachweis über eine Rechnung) eingereicht werden müssen. Erst ab „Tier 3“ kann der Investor Euro einzahlen. Der Legitimationsprozess verlief innerhalb einiger Tage erfolgreich ab; über jede erreichte Stufe erhält der Investor ein E-Mail. Es ist empfehlenswert, gleich zu Anfang der Anmeldung auch die Tiers 1 bis 3 zu durchlaufen und die Unterlagen für Tier 3 einzureichen.

Fazit. Von den bereitgestellten Funktionen und der Menüführung ist die Plattform selbsterklärend und einfach zu bedienen. Vom Umfang der Coin-Klassen sind die Haupt-Kryptowährungen verfügbar. Bestimmte Coins – wie z.B. IOTA – gab es zum Zeitpunkt unserer Analyse jedoch nicht bei Kraken. Der Zugangsprozess für neue Investoren inkl. der Legitimation läuft geordnet und vergleichsweise schnell ab. Positiv ist auch, dass zeitnah Anlagekapital auf die Plattform via SEPA überwiesen werden kann. Die Plattform bietet ferner einen Tradingguide (Englisch) und zeigt auf der Kontoseite auch die jeweils gültigen Entgelte – abhängig vom Umsatzvolumen - für die Trades an. Die technischen Performance-Probleme im Dezember 2017 und der Ausfall im Januar 2018 sollten im Grunde bei keiner Plattform vorkommen, da die Kryptomärkte extrem volatil sind. Nach der Umsetzung des Updates im Januar 18 lief die Plattform in unserer Beobachtung deutlich stabiler; die Probleme des Aufrufens und der Trade-Durchführung haben wir nicht mehr beobachtet. Insofern scheint der Anbieter im System nachgerüstet zu haben.

 

Gesamtfazit

Die Vielzahl der Plattformen am Markt ermöglicht es dem Investor, den Anbieter auszuwählen, der seinen Kenntnissen, seinen Zielen und seinem Trading- und Anlageverhalten am besten entspricht. Keine der hier dargestellten ist in allen Features und Anzeigen vollkommen identisch zu einer anderen Plattform. Aufgrund der Geschwindigkeit der Kontoeröffnung, der Bearbeitung der Einzahlung und dem Funktionsumfang haben uns – mit unseren Vorkenntnissen – die Plattformen Kraken, Coinbase und eToro am besten gefallen. Ergänzend zur reinen Plattform-Funktion bietet eToro darüber hinausgehend noch weitere Funktionalitäten wie das sogenannte CopyTrading an, die zusätzliche Features bieten und auf anderen Plattformen nicht angeboten werden. Im Grunde würden wir uns eine Mischung aus den Plattformen wünschen.

Vor dem Hintergrund, dass die Plattformen – wenn überhaupt – nur eine sehr eingeschränkte Einlagensicherung haben, sollte ein Investor seine Aktivitäten ohnehin über mehrere Plattformen verteilen. Die Praxis bei Kraken hat gezeigt, wo die Risiken liegen können, wenn das gesamte Kapital auf nur 1 Plattform stehen würde und der Zugang aufgrund eines Update-Problems des Anbieters für rund 36 Stunden nicht funktioniert. Auch sind in der Vergangenheit Coin-Handelsplattformen bereits das Ziel von Hacker-Angriffen gewesen. Investoren sollten daher – neben der Frage der Kursentwicklung ihrer Vermögensgegenstände – auch immer im Fokus haben, wie sicher denn ihr Plattformbetreiber ist. Neben der Diversifikation der Anlagegüter zur Risikostreuung sollte jeder Investor auch über die Plattformen an sich diversifizieren.

 

Abschließende allgemeine Hinweise zum Handel von Kryptowährungen auf Plattformen

Alle Plattformen sind gewinnorientierte Unternehmen und berechnen daher für den Umtausch entsprechende Entgelte. D.h., je öfter Tauschvorgänge durchgeführt werden, umso mehr wird das Investitionskapital mit Umtauschgebühren belastet. Wer also in eine exotische Kryptowährung investieren will, hat ggf. mit folgenden Ablauf und Entgelten zu rechnen: Überweisung des Kapitals in Euro und Umtausch durch die erste Plattform in US-Dollar zu dem Devisenkurs, den die Plattform vorgibt. Im Regelfall wird in diesen Umtauschkurs bereits ein Kursspread eingepreist sein. Für den Erwerb der ersten Kryptowährung gegen US-Dollar wird dann die erste Trading-Gebühr in Rechnung gestellt. Beim Tausch in die Krypto-Zielwährung wird dann ein weiteres Entgelt fällig.

Achtung: Auf dem Weg „zurück“ zur Auszahlung erfolgt dann der Ablauf in umgekehrter Reihenfolge:

Krypto-Zielwährung -> Tausch in Krypto-Startwährung -> Verkauf zu US-Dollar -> Umrechnung in Euro und Überweisung an ein deutsches Bankkonto. Auch in diesem Ablauf werden wieder Gebühren belastet und es bestehen Wechselkursrisiken. Es ist daher empfehlenswert, bei der Investition nicht Kleinstbeträge auf den Weg zu bringen, da diese überproportional mit Mindestentgelten belegt werden können. Ferner sollten vor der Durchführung von Transaktionen die Entgeltbedingungen genau gelesen werden. Die meisten Plattformen sind hier relativ fair und zeigen diese erkennbar an, entweder in der Kontoseite oder in den jeweiligen Supportseiten. Das Lesen dieser Regelungen ist auch hier wieder „Pflicht“, um im Nachgang  böse Überraschungen zu vermeiden.

 

Übersicht zu Merkmalen der Plattform

Plattform

Einzahlungs-währung

Einzahlungsweg und Auszahlungsweg

App für Mobile Devices verfügbar

Sprache im Customer-Frontend

Sprache bei AGB und Support

Identifizierungsprozess

Coinbase

EUR

Kreditkarte, SEPA-Überweisung

App für iPhone-iOS verfügbar.

Kauf, Verkauf und Transfer

Deutsch und 10 weitere Sprachen.

 

 

Englisch und Spanisch

Hochladen von ID-Dokumenten. Prozess ist relativ einfach und schnell.

Bitfinex

EUR, USD, Kryptowährungen

Kryptowährungen über andere Plattformen

Für iOS und Android

Englisch, Russisch, Chinesisch

Englisch, Russisch, Chinesisch

Hochladen diverser ID-Dokumente und einem  Wohnsitznachweis. Aufgrund des Andrangs kann die Bestätigung der Identifizierung Wochen dauern.

Plus500

Kreditkarte, Paypal

Kreditkarte, Paypal oder ein hinterlegter Zahlungsweg

Für iOS und Android

Deutsch

Deutsch

Foto des Personalausweises, Steuer-ID

Gatehub

Kryptowährungen, USD, EUR

Ripple-Netzwerk, Sepa, Wire-Netzwerk

Nein

Englisch

Englisch

Fotos des Personalausweises (Vor- und Rückseite), ferner ein Kontoauszug oder eine Dienstleistungsrechnung (z.B. Strom)

eToro

EUR (diese werden von der Plattform in USD konvertiert)

Kreditkarte, Paypal, Überweisung, Unionpay, Sofortüberweisung

 

Der Auszahlungsweg wird durch den Einzahlungsweg bestimmt.

Für IOs und Android

Deutsch und andere Sprachen

Deutsch und andere Sprachen

Fotos des Personalausweises (Vor- und Rückseite), ferner ein Kontoauszug oder eine Dienstleistungsrechnung (z.B. Strom)

Kraken

EUR und Kryptowährungen

Für EUR: SEPA-Überweisung via FIDOR Bank

Für iOS und Android

Englisch und Chinesisch

Englisch und Chinesisch

Fotos des Personalausweises (Vor- und Rückseite), ferner ein Kontoauszug oder eine Dienstleistungsrechnung (z.B. Strom)

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Über den Autor - Dr. Oliver Recklies

 

 

Dr. Oliver Recklies ist Gründer und Geschäftsführer des EFC Ethical Finance Center sowie Redakteur des digitalen Managementmagazins Managementportal.de.

Dr. Recklies (Jahrgang 1970) arbeitete als Führungskraft und Geschäftsführer in mehreren Kreditinstituten und Finanzdienstleistern, u.a. als Hauptabteilungsleiter Finanzen, Bereichsleiter Organisation, IT und Vertriebssteuerung sowie Geschäftsführer Marktfolge. Seine Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Unternehmensstrategie, Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement und Change Management. Von 2009 bis 2014 steuerte er als kfm. Leiter und Geschäftsführer der Buchwert (ehemals BAG) den Transformationsprozess der Abrechnungsgesellschaft in Frankfurt.

Erfahrungs- und Interessengebiete von Dr. Oliver Recklies

  • Strategische Planung und Steuerung von Erfolgsfaktoren
  • Innovation und Querdenken als Säulen im Strategieprozess
  • Konzeption und Moderation von Strategieworkshops
  • Digitalisierung und Strategie
  • Digitale Zahlungssysteme
  • Islamic Banking

Anfragen zu Interviews bzw. Anfragen für Vorträge oder Keynotes von Dr. Recklies richten Sie bitte an Frau Dagmar Recklies unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Download

Der Report steht hier zum Download als pdf-Datei zur Verfügung. 

 

Literaturempfehlungen
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Kostolanys beste Tipps für Geldanleger: Profitable Ideen für Sparer und Spekulanten von André Kostolany

Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie. Gebundene Ausgabe von Robert G. Hagstrom

Psychologie der Massen von Gustave Le Bon

Handbuch Geldanlage: Aktien, Fonds, Anleihen, Festgeld, Gold und Co. von Stefanie Kühn (Stiftung Finanztest)

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Disclosure

Der Autor ist Investor in unterschiedlichen Assetklassen, darunter auch in Aktien (USA, EU, D), Derivate, Kryptowährungen und Edelmetalle.  

Risikohinweis und Haftungsausschluss

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Text- und Bildquellen

[1] Vgl. Wikipedia. Abruf vom 13.01.2018 unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kryptowährung

[2] Vgl. Bitfinex. Abruf vom 13.01.2018 unter https://www.bitfinex.com/legal/terms

Bild 1 - https://pixabay.com/de/kryptow%C3%A4hrung-gesch%C3%A4ft-finanzen-3085139/

Alle weiteren Bilder Screenshots des Autors, Stand Januar 2018

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