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Wie Sie Ihr Social Start-Up bekannt machen

 

Bekanntheit und Sichtbarkeit sind auch für Social Start-ups unverzichtbar

Nachhaltigkeit und soziales Engagement gewinnen im öffentlichen Bewusstsein immer mehr an Bedeutung. So gibt es auch immer mehr Gründer, die nicht ausschließlich an der Gewinnerzielung interessiert sind, sondern auch soziale Ziele verfolgen. Auch für diese Social Start-ups ist eine hohe Bekanntheit ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Warum überhaupt Social Start-Up?

Die Motivation der meisten Firmengründer ist der Geschäftserfolg des neuen Unternehmens. Dieser Erfolg bemisst sich dabei meist nach dem Gewinn, den die Firma über kurz oder lang erzielt. Demgegenüber folgen Gründer sozialer Start-Ups einer anderen Mission: Ausschlaggebend zur Gründung ihres Unternehmens ist ihre Motivation als Social Entrepreneur, mit der sie beispielsweise auf gesellschaftliche Strukturen einzuwirken oder diese verbessern möchten. Auch die Lösung gesellschaftlicher oder ökologischer Probleme können als Motivation der Sozialunternehmer dienen. Egal welches Ziel auch verfolgt wird, die Gründer versuchen, dem identifizierten Problem mit innovativen unternehmerischen Methoden zu begegnen.

Häufig sind Sozialunternehmen Non-Profit-Organisationen und werden beispielsweise durch Spenden finanziert. Grundsätzlich können sie aber auch als Profit-Organisationen agieren, die einen eventuell erzielten Gewinn an ihre Anteilseigner, Förderer oder zusätzlich in Projekte ausschütten.

Anstatt persönlichem Gewinnstreben ist jedoch in den meisten Fällen der Idealismus der Gründer die treibende Kraft hinter dem Projekt. Beide Typen verbindet eine Vision, die dem Projekt zugrunde liegt.

Die formale Ausarbeitung dieser Vision folgt auch bei sozialen Projekten zumeist den Regeln unternehmerischen Handelns, an deren Beginn die Erstellung eines Businessplans steht. Ein gewissenhaft durchkalkuliertes Geschäftsmodell ist somit unumgänglich für den Erfolg des Vorhabens.

Gegründet habe ich - und wie werde ich jetzt bekannt?

Besonders für soziale Unternehmen ist die Außendarstellung und vor allem -wahrnehmung besonders wichtig. Über ein positives Image lässt sich der gutgemeinte Anspruch besser transportieren. Doch dazu muss man erst einmal gefunden und - im Idealfall - gleich gemocht werden.

Wie stellt man das am besten an? Im Grunde gelten für Bekanntheit und Kommunikation von Sozialunternehmen die gleichen Regeln wie für alle anderen Gründungen.

Online und offline kommunizieren

Zuerst einmal sollten Webseite und besonders Social Media-Kommunikation kundenzentriert gestaltet werden. Dafür werden Besucher und potentielle Interessenten in den Mittelpunkt der Bemühungen gerückt.

Wenn Sie also beispielsweise ein bestimmtes Projekt für sozial Benachteiligte unterstützen oder versuchen, Spenden für eine Trinkwasser-Initiative in der Dritten Welt zu sammeln, sollten Sie ihren potentiellen Förderern genau klarmachen, was und vor allem warum Sie das tun. Dabei geht es in erster Linie um den Nutzen des konkreten Projektes. Aber auch eine Darstellung Ihrer Motivation zu diesem Vorhaben trägt zur Glaubwürdigkeit ihres Social-Startups bei.

Ganz wichtig ist auch, die Verwendung der Spenden detailliert und ehrlich zu dokumentieren. Auf diese Weise wecken Sie bei Ihren Lesern Vertrauen und positionieren sich gleichzeitig als Experte auf Ihrem Gebiet.

Daneben sind auch für Gründungen im Sozial- und Non-Profit-Bereich die üblichen Maßnahmen der offline-PR relevant. Je nach Zweck und Zielgruppe sollten Pressearbeit, Vernetzung mit Influencern, Messeteilnahmen, lokale Aktionen u.ä. in den Kommunikationsplan einbezogen werden.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre relevanten Kunden

Für so gut wie jedes Anliegen gibt es einen breiten Kreis potentieller Kunden oder Interessenten. Machen Sie sich über diese Gruppen Gedanken und formulieren Sie Ihre ideale Zielgruppe. Fangen Sie dann am besten schon vor dem Start Ihres Unternehmens damit an, diese über Ihre Webseite und Social Media zu kontaktieren. Dazu müssen Sie Ihre Zielkunden zuerst für sich interessieren.

Das gelingt u.a. durch gutes Content Marketing, bei dem Sie sich und Ihr Anliegen – aber auch sonstige relevante Informationen rund um Ihr Thema, en Detail präsentieren. Stellen Sie regelmäßig Artikel, Posts oder Fotos online und bauen Sie sich damit ein loyales Publikum auf. Wer von den Angesprochenen dabeibleibt, der wird später mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Kunden von Ihnen werden. Deshalb ist es wichtig, hier langfristig vorzugehen.

Social Media: Bleiben Sie relevant!

Im Vergleich zu früher ist es heutzutage aufgrund von Facebook & Co viel leichter, mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Wählen Sie in einem ersten Schritt diejenigen Social Media-Kanäle aus, die für den Kreis Ihrer potenziellen Unterstützer besonders relevant sind. Dort sollten Sie Ihre Accounts permanent mit interessanten Inhalten bestücken.

Wichtig ist, dass diese Inhalte tatsächlich relevant für Ihre Zielgruppe sind. Anderenfalls gehen Sie schnell in der alltäglichen Flut an Posts, Tweets und Statusmeldungen unter. Seien Sie einfühlsam, witzig, überraschend oder auch lehrreich - aber niemals langweilig! Nutzen Sie auch die Möglichkeit des Dialogs, indem Sie Fragen stellen, um Feedback bitten, provokante Statements zur Diskussion stellen etc.

Das erreichen Sie durch eine langfristige Social Media-Strategie, bei der Sie gezielt Inhalte einplanen, die für Ihre Leser von Interesse sind. Je nach Themengebiet sollten Sie für den Start auch ein Marketingbudget einplanen, um überhaupt eine anfängliche Sichtbarkeit zu erreichen und erste Follower zu gewinnen.

Das Social Media-Engagement ist dabei nicht nur wichtig, um spätere Unterstützer früh an Ihr Projekt zu binden. Indem Sie das hier erhaltene Feedback nutzen, können Sie Ihr Projekt und Ihre Kommunikation auch immer besser auf die Bedürfnisse und Erwartungen Ihrer Zielgruppe ausrichten.

Mund-zu-Mund-Propaganda und Influencer-Marketing

Mund-zu-Mund-Empfehlungen von Usern sind besonders für soziale Start-Ups von unschätzbarem Wert. Zum einen kosten sie nichts, zum anderen sind sie äußerst glaubwürdig, da die freiwillige Empfehlung von einem Dritten stammt, der mit dem Unternehmen nicht verbunden ist.

Identifizieren Sie deshalb Ihre Förderer, die Sie anderen gegenüber weiterempfehlen, und sprechen Sie diese gesondert an. Das kann von einem einfachen Danke bis hin zu exklusivem Content, den Sie nur für diese Gruppe bereitstellen, gehen. Die so Angesprochenen werden Ihnen dankbar sein und Ihr Anliegen nur umso motivierter mit ihren Freunden teilen.

Wie aber finde finden Sie Ihre Hauptunterstützer? Ob Facebook, Pinterest, Instagram oder Twitter, schauen Sie in Ihre Social Media-Kanäle und analysieren Sie, wer besonders viel mit Ihren Inhalten in Form von Posts, Likes oder Shares interagiert.

Falls Sie das Glück haben sollten, dass Sie eine bekannte Person lobend erwähnt, dann nutzen Sie deren Bekanntheit und fragen, ob Sie sie als Unterstützer erwähnen dürfen. Damit sind Sie im Influencer-Marketing angekommen, bei dem Sie Ihr Startup mit Hilfe von anderen Nutzern, die jeweils über viele Follower verfügen, bekanntmachen können. Wenn Sie es geschickt anstellen und der Influencer es freiwillig tut, müssen Sie dafür noch nicht einmal etwas bezahlen.

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Bildquelle: Pixabay, geralt

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