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Social Media: Folgen um gefolgt zu werden?

Social Media ist zu einer festen Größe im Marketingmix für fast alle Unternehmen geworden. Glaubt man den spezialisierten Beratern, so geht in Sachen Kundengewinnung, Kundenbindung und Trafficgenerierung für die eigene Webseite nichts mehr ohne professionelle Social Media-Kanäle.

 

Die Bedeutung von Twitter, Facebook und Co. möchte ich gar nicht in Frage stellen. Aber bei einigen Praktiken frage ich mich doch, ob sie wirklich zielführend sind.

Ich gebe zu, dass wir hier bei Managementportal.de erst recht spät auf den Social Media-Zug aufgesprungen sind. Wenn man erst wenige Fans und Follower hat, nimmt man noch jeden Zugang ganz bewusst war. Dabei ist ein Muster nicht zu übersehen. Gerade auf Twitter konnte ich das gut beobachten.

Bei manchen Followern fragt man sich, woher sie kommen. Die meisten davon sind aber auch ganz schnell wieder weg.

Zwei Beispiele:

  • Follower Nr. 2 auf meinem damals noch brandneuen deutschen Twitter-Account war ein Zahnarzt aus Australien.
    Gut, das könnte ein deutscher Auswanderer sein. Aber weder sein Twitter-Profil noch seine Webseite gaben darauf einen Hinweis.
    Nach einer Woche war er wieder weg.
  • Über mein englischsprachiges Account folgte ich einem bekannten amerikanischen Motivationstrainer.
    Innerhalb kurzer Zeit folgten mir plötzlich mehrere andere – nicht so bekannte – amerikanischer Motivationstrainer.
    Da ich so viel Motivation dann doch nicht benötigte, folgte ich nicht zurück und meine brandneuen Follower verloren schnell das Interesse an mir.

Man kann leicht herausfinden was hier passiert war. Auf den großen Social Media Plattformen ist es offensichtlich eine weit verbreitete (Un-)Sitte, anderen zu folgen in der Erwartung dass die einem zurückfolgen. Wer das nicht tut, wird ganz schnell wieder entsorgt.

Es gibt eine große Auswahl an Tools, die diesen Prozess automatisieren. (Einfach mal „How to get more Twitter followers fast“ o.ä. suchen). Diese Tools suchen nach thematisch mehr oder weniger passenden Twitter-Accounts und folgen diesen automatisch. Wer nicht zurückfolgt, wird nach einiger Zeit gnadenlos wieder entsorgt entfolgt – auch automatisch.

Ich kann dieser Strategie nichts abgewinnen. Natürlich hätte ich den australischen Zahnarzt und die amerikanischen Motivationstrainer dauerhaft an mich binden können, indem ich ihnen zurückgefolgt wäre. Aber warum soll ich das?
Ich interessiere mich nicht für ihre Inhalte und die sich nicht für meine.

Auf diesem Weg kann man zwar seine Fans und Follower zu beeindruckenden Zahlen aufblähen, aber eine aktive Community schafft man sich so nicht.

Liebe Social Media-Marketer, Liebe Webseitenbetreiber und Unternehmer,

Bitte überdenken Sie diese Strategie einmal kritisch!
Ist es wirklich Ihr Ziel, viele Follower und Fans zu haben?
Oder möchten Sie Follower und Fans haben, die mit Ihnen interagieren und vielleicht irgendwann einmal zu Webseitenbesuchern und Kunden werden?

Ich habe jedenfalls lieber eine kleine Community, die mir aus echtem Interesse folgt.

P.S. Falls Ihnen meine Kolumne gefällt, dann sind Sie mir als Fan und Follower herzlich willkommen:

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