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Zusätzliche Umsätze erzeugen über die eigene Webseite – Welche Möglichkeiten gibt es?

Zusätzliche Umsätze erzeugen über die eigene Webseite – Welche Möglichkeiten gibt es?

Eine eigene Webseite ist inzwischen für die meisten Unternehmen zur Selbstverständlichkeit geworden. Nicht nur Großunternehmen sondern auch kleine Unternehmen, Selbständige, Freiberufler und Angestellte, die ein Nebeneinkommen erzielen möchten, nutzen diese Möglichkeit, sichtbar zu werden und Kunden zu erreichen.

 

Dabei bietet die Firmenwebseite weit mehr Möglichkeiten, als nur ein Online-Katalog oder eine digitale Visitenkarte zu sein. Im Gegenteil verschenken damit gerade kleinere Unternehmen und Selbständige das Potenzial, zusätzliche Umsätze zu erzielen.

Die Hauptfunktion einer Unternehmenswebseite besteht natürlich darin, mit Kunden in Kontakt zu treten, diese zu informieren und die eigenen Angebote zu präsentieren. Auch Kontaktmöglichkeiten und Beziehungsaufbau zur Zielgruppe sind können durch eine Webseite wirksam unterstützt werden.

Daneben bietet die einmal vorhandene Webseite Möglichkeiten, zusätzliche Einkommensströme aufzubauen. Bevor hier die wichtigsten vorgestellt werden, noch ein paar allgemeine Erläuterungen:

 

Was man wissen sollte, bevor über die Unternehmenswebseite zusätzliche Einkommensströme erschlossen werden

Je nach Geschäftsmodell des Unternehmens wird das Verhältnis zwischen Umsätzen mit eigenen Produkten und Leistungen und ergänzenden Umsatzquellen unterschiedlich sein. Grundsätzlich ist es jedoch empfehlenswert, vorrangig die eigenen Angebote auszubauen und zu vermarkten. Nur hier hat man die volle Kontrolle, ist weniger abhängig von Drittanbietern und kann bei Bedarf schneller reagieren. Langfristig ist diese Strategie meist die nachhaltigere.

Ergänzende Angebote wie der Verkauf von fremden Angeboten als Affiliate oder über Dropshipping, die Einbindung von Anzeigen oder das automatisierte Angebot von digitalen Downloadprodukten werden oft unter dem Begriff „passives Einkommen“ zusammengefasst.

Diese können – wenn sie erfolgreich aufgebaut werden – zu nennenswerten Umsätzen bei vergleichsweise geringem laufenden Aufwand führen. Dafür gibt es jedoch keineswegs eine Erfolgsgarantie. Die Märkte für derartige Geschäftsmodelle und Angebote sind bereits übersättigt. Dadurch sind in einigen Segmenten die Preise und damit Umsatzpotenziale stark gesunken. Ad-Blocker und eine generelle Anzeigenmüdigkeit reduzieren die Ertrangschancen mit Anzeigen auf der eigenen Webseite.

Deshalb ist heute eine gute Marketingstrategie und kontinuierliche Arbeit erforderlich, um mit solchen Modellen nennenswerte Umsätze zu erzielen.

Weitere Erfolgsfaktoren für die meisten Möglichkeiten, mit einer Webseite zusätzliche Umsätze zu generieren sind:

  • Möglichst hoher Webseitentraffic
  • Zusatzangebote, die inhaltlich zum Thema der Webseite passen und damit Nutzwert für die Besucher der Webseite haben
  • Kontinuierliche Optimierung der eingebundenen Angebote in Bezug auf Klickraten und Kaufraten

 

Überblick über Möglichkeiten, mit der Unternehmenswebseite zusätzliche Umsätze zu generieren

Verkauf eigener digitaler Produkte

Auch wer eigene physische Produkte oder Dienstleistungen anbietet, kann diese oft durch passende digitale Downloadprodukte ergänzen. Das können Tutorials, Kurse, Workbooks, Vorlagen und vieles mehr sein. Die Produkte werden z.B. als Pdf-Datei, E-Book, Videokurs oder Zugang zu einem geschlossenen Mitgliederbereich bereitgestellt.

Nachdem die Produkte einmal erstellt sind, kann der Verkauf unkompliziert über Plattformen wie Digistore24 oder Elopage abgewickelt werden. Diese Dienstleister behalten für ihre Leistung einen gewissen Anteil der erzielten Umsätze ein, erledigen dafür aber rechtssicher die gesamte Abwicklung des Verkaufs.

Der Vorteil solcher Angebote ist, dass sie meist nur einmal erstellt und dann weitgehend automatisiert verkauft werden können. Mit einer guten Produktstrategie können sie einen hohen Zusatznutzen für die eigenen Kunden erzeugen und damit sogar die Absatz der „Hauptprodukte“ fördern.

 

Verkauf fremder Produkte als Affiliate

Hier tritt der Webseitenbetreiber als Vermittler bzw. Empfehler auf. Dafür erhält er eine Provision. Man selbst ist also nicht an der Transaktion beteiligt und erhält somit auch keine Kundendaten.

Eines der ältesten und bekanntesten Affiliate-Programme in Deutschland ist das Amazon-Partnerprogramm. Es gibt jedoch auch andere Marktplätze, auf denen man sich aus zahlreichen Affiliate-Angeboten das passende für die eigenen Webseitenbesucher aussuchen kann. Wer ohnehin ein Konto bei Digistore24 hat, sollte dazu einmal einen Blick auf den dortigen Marketplace werfen.

Bei der Auswahl der über das Affiliate-Modell angebotenen Fremdprodukte ist neben dem Nutzwert für die eigene Zielgruppe auch auf die Höhe der erzielbaren Provision zu achten. Diese ist entweder ein Festbetrag oder ein Prozentsatz vom vermittelten Umsatz. Diese Gebühren weisen eine hohe Spannbreite auf und beeinflussen daher stark das eigene Umsatzpotenzial

 

Dropshipping

Diese Variante ist besonders dann empfehlenswert, wenn auf der Webseite bereits ein eigener Webshop vorhanden ist. Es kann aber auch ein Shop extra für dieses Geschäftsmodell aufgebaut werden.

Beim Dropshipping bietet man im Shop nicht nur eigene, sondern auch Fremde physische Produkte an. Diese Fremdprodukte können eine sinnvolle Ergänzung des eigenen Sortiments sein oder für sich stehen.

Der Vorteil dabei ist, dass der Betreiber diese Produkte nicht erst selbst einkaufen und lagern muss. Über Dropshipping-Anbieter mit eigenem Katalog wie Oberlo wählt man passende Produkte aus und bindet sie in den eigenen Webshop ein. Wird dann ein Verkauf getätigt, erfolgt der Versand einschließlich Handling und Logistik direkt über den Dropshipping-Dienstleister. Als Webseitenbetreiber muss man sich nicht um diese Prozesse kümmern.

 

 

Einbindung von Anzeigen und Werbebannern

Werbebanner und ähnliche Anzeigenformate sind fast so alt wie das Internet.

Eine heute seltene, wenn auch deutlich lukrativere Form ist die Direktvermarktung der eigenen Werbeplätze. Hier geht der Webseitenbetreiber eine direkte Vertragsbeziehung mit dem Werbetreibenden ein. Die Preise und sonstigen Modalitäten werden frei ausgehandelt. Gebühren für Vermittler und Marktplätze fallen nicht an.

Diese Möglichkeit dürfte heute jedoch allenfalls thematisch hochspezialisierten Webseiten offenstehen. In bestimmten Marktnischen, die für größere Werbenetzwerke zu klein sind, kann dieses Modell für beide Seiten der beste Weg sein.

Weit üblicher ist jedoch die Einbindung von Anzeigen über Werbenetzwerke. Diese fungieren als Marktplatz und Vermittler zwischen Webseitenbetreibern und Werbetrebenden. Eines der bekanntesten ist Google AdSense. Eine Websuche führt schnell zu zahlreichen Alternativen. Auch hier sollten wieder Anforderungen und Konditionen der einzelnen Netzwerke verglichen werden.

Der Vorteil des Anzeigenmodells ist, dass es schnell und unkompliziert implementiert werden kann. Für viele kleinere Webseiten war und ist dies der erste Weg, überhaupt Einnahmen zu erzielen.

Der Nachteil ist, dass wie oben schon beschrieben das Ertragspotenzial durch Adblocker und eine allgemeine Anzeigenmüdigkeit stark gesunken ist. Auch hier ist wieder die Auswahl von Anzeigen, die für die eigene Zielgruppe wirklich relevant sind, ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Das Anzeigenmodell ist sicherlich einen Versuch wird. Wenn damit jedoch keine nennenswerten Umsätze erzielt werden können, sollten die vorhandenen Werbeplätze besser für eigene oder Affiliate-Angebote genutzt werden.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/macbook-laptop-ipad-apple-computer-624707/

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