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2020

Einsparungen in Zeiten der Corona-Krise: Auf diese Maßnahmen sollten Sie besser verzichten

Einsparungen in Zeiten der Corona-Krise: Auf diese Maßnahmen sollten Sie besser verzichten

Die Corona-Krise zieht durch das Jahr 2020, wie noch keine Krise es vor ihr tat. Unternehmen sind darauf angewiesen sich umzuorientieren, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Für viele steht die Liquiditätssicherung an erster Stelle, um die aktuelle Krisenphase überhaupt zu überstehen. 

Sicherlich ist es notwendig, Einsparungen zu treffen, um die aktuelle finanzielle Schieflage auszugleichen. Eine effektive Kostensenkung ist nicht nur gewünscht, sondern absolute Priorität. Doch es gibt einige Kürzungen, die zu dauerhaft negativen Auswirkungen führen können. Bevor Sie in der Buchhaltung mit dem Rotstift Streichungen durchführen, gilt es die Auswirkungen genau zu durchdenken.

Die Kantine als sozialen Treffpunkt sehen

Für hochwertige Produkte, punktgenaue Dienstleistungen sowie eine kundenorientierte Vertretung nach außen, müssen Beziehungen im Inneren intakt sein. Herrscht ein unangetastetes Betriebsklima, in dem sich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin frei entfalten kann, blüht Ihr Unternehmen auf.

Ein besonders attraktiver Punkt für das Zusammenkommen zahlreicher Mitarbeiter ist die Kantine. Hier können die Angestellten das hauseigene Angebot an Speisen einnehmen, miteinander Zeit verbringen und sich auch aus einer sehr persönlichen Sicht kennenlernen. Das Privatleben rückt in den Fokus, was den Kollegen zu einem Mitmenschen macht. Aber auch so manches Dienstliche wird bei einem gemeinsamen Essen besprochen.

Zwar birgt sich im Streichen des Kantinenangebotes eine sehr großer Einsparung, doch es bricht mit dieser Entscheidung ein immenser sozialer Faktor weg. Ein Ort der Begegnung, der Zusammenkunft sowie der Herstellung von sozialen Kontakten bricht weg. Ganz gleich in welcher Abteilung oder in welcher Position ein Mensch in der Firm angestellt ist, in der Kantine trifft sich jedermann wieder.

Die Einsparung dieses sozialen Mittelpunktes des Unternehmens ist ein extrem starkes Signal, welches bei vielen die falschen Schlussfolgerungen auslösen könnte.

 

Privilegien für die Mitarbeiter fördern das Betriebsklima

In vielen Firmen gehört es zum Konzept, die Gesundheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern. Das Reduzieren von Fehltagen aber auch das Aufbauen einer stabilen, langfristigen Gesundheit sollte unter keinen Umständen unter der Corona-Krise leiden. Meiden Sie es daher, Aktivitäten oder Angebote rund um die Rückengesundheit, schonendes Heben und Tragen sowie weitere Angebote zu unterbinden.

Durch eine regelmäßige Teilnahem an Ihren Gesundheitsangeboten wächst das Vertrauen der Mitarbeiter in das Unternehmen. Sie fühlen sich verstanden und unterstütz, was eine Identifikation mit dem Unternehmen bestärkt. Ebendiese Solidarität ist in Zeiten der Krise besonders wichtig.

Eine Alternative wäre das zeitlich befristete Aussetzen solcher Angebote, die u.U. durch die Regeln des Social Distancing ohnehin nicht in vollem Umfang genutzt werden können.

Finanzielle Kürzungen führen zu Unmut

In jedem Monat sind Löhne und Gehälter zu zahlen. In manch einem Unternehmen fällt auch die Zahlung der jährlichen Boni und leistungsabhängigen Gehaltsbestandteile in eine Phase knapper Liquidität. Doch auch hier sollten pauschale Kürzungen gut überdacht sein. In vielen Fällen sind gesetzliche oder einzelvertragliche Regelungen zu beachten, die nicht einfach mit dem Verweis auf eine Krise außer Kraft gesetzt werden können. Gleiches gilt für Betriebsvereinbarungen.

Besser ist es, das Gespräch zu suchen. So können die Belastungen für alle so gering wie möglich gehalten werden. Vielleicht ist ja schon eine Verschiebung oder zeitliche Streckung der zugesagten Bonuszahlung eine Möglichkeit. Soweit im Unternehmen vorhanden, muss hier übrigens der Betriebsrat mit einbezogen werden.

Jegliche Einsparungen und Veränderungen an Lohn- und Gehaltszahlungen haben folglich Auswirkungen auf die Lohnabrechnung. Sei es die Verschiebung von Bonuszahlungen oder die Anmeldung von Kurzarbeit. Diese „Sonderfälle“ können leicht zu Fehlern führen, die das Unternehmen später noch belasten. Mit einer modernen Software für die Lohn- und Gehaltsabrechnung können auch solche einmaligen Vorgänge sicher und korrekt abgebildet werden. So wird die Lohnabrechnung leicht gemacht.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/essen-kantine-museum-1006009/

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