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Live Märkte
2012
Studie: Knapp ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland lässt sich vom aktuellen Arbeitgeber zum Bleiben bewegen
Mitarbeiter, die planen, den Arbeitgeber zu wechseln, lassen sich durchaus von einem verbesserten Gegenangebot umstimmen. Und so nutzen Unternehmen dieses Instrument mittlerweile verstärkt zur Personalbindung – der Trend zeichnet sich auch in Frankreich und Großbritannien ab. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie Workplace Survey des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half.
2012
CFOs steuern durch unsichere Zeiten
Laut Deloitte CFO Survey beurteilen die 112 befragten CFOs deutscher Großunternehmen ihre Geschäftsaussichten positiver als noch vor drei Monaten. Für die Wirtschaft insgesamt erwarten sie steigende Umsätze und Mitarbeiterzahlen. Im eigenen Unternehmen steht organisches Wachstum weit oben auf der Prioritätenliste, aber auch defensive Maßnahmen. Die außergewöhnlich hohe Unsicherheit im Umfeld rührt aus der Euro-Krise. Weit über die Hälfte der Befragten sehen die Maßnahmen zur Bewältigung als unzureichend an. Bei der Finanzierung favorisiert die Mehrheit Unternehmensanleihen.
2012
Banken müssen sich stärker an den Kundenbedürfnissen ausrichten
Die Zahl der Bankkunden mit einem insgesamt positiven Kundenerlebnis mit ihrem Institut ist weltweit um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen (von 35,8 Prozent auf 42,7 Prozent). Dennoch können die Banken nicht mit loyalen Kunden rechnen: Neun Prozent geben an, ihre Bankverbindung wahrscheinlich innerhalb der nächsten sechs Monate zu kündigen, weitere 40 Prozent sind unsicher über einen längerfristigen Verbleib. So die Ergebnisse des neunten World Retail Banking Reports des Beratungsunternehmens Capgemini und der Efma.
2012
Auswirkungen von Chinas Automarkt auf die europäische Automobilindustrie
Das Reich der Mitte hat sich zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für europäische Automobilhersteller entwickelt und die Hausse hält weiter an. Allerdings geraten die mitteleuropäischen Hersteller seitens chinesischer Anbieter (SAIC, Changan, Geely-Volvo etc.) immer mehr unter Druck. Die richtige Strategie wird entscheiden, ob und wie sehr sich die Hersteller und der Zulieferbetrieb aus Mitteleuropa in China positionieren und durchsetzen können. Dass sich der chinesische Markt als fragmentiert erweist, stellt die Europäer vor zusätzliche Herausforderungen.
2012
Integrated Reporting schafft neue Management-Chancen
Rohstoffknappheit, Klimawandel oder auch der Fachkräftemangel – in der globalisierten Wirtschaftswelt beeinflussen zunehmend externe Faktoren den Unternehmenserfolg. Weil sich Veränderungen in der Unternehmensumwelt jedoch nur schwer prognostizieren und in Zahlen fassen lassen, wird der Einfluss der sogenannten Megatrends in der Berichterstattung der Unternehmen bislang nur am Rande berücksichtigt. Die Umstellung auf eine integrierte Berichterstattung ("Integrated Reporting"), die nicht-finanzielle mit finanziellen Informationen verknüpft und die Zusammenhänge zwischen externen Entwicklungen und der Unternehmensleistung aufzeigt, soll dies ändern.
Management und Strategie
Die SWOT – Revisited
Im Jahr 2000 schrieb ich einen kurzen Beitrag über die SWOT-Analyse[i]. Nach nunmehr vier Jahren und einigem mehr an persönlicher Erfahrung bei der Arbeit mit diesem Tool ist es Zeit, auf das damals Gesagte zurückzukommen – und zu ergänzen.
Punkt 1 – Die SWOT hat immer noch ihre Bedeutung
Die damaligen Aussagen haben meinen ganz persönlichen Praxistest bestanden. Sie sind unverändert gültig. Bis auf eine Ausnahme (siehe Punkt 3). Die SWOT erfreut sich weiterhin ungebrochener, ja teilweise obsessiver Beliebtheit. Sie hat den Aufstieg und den Fall der New Economy überlebt und ist weiterhin ein hervorragendes Tool, um die Stärken und Schwächen eines Unternehmens den Chancen und Risiken aus der Umwelt gegenüberzustellen.
Die SWOT gehört sicherlich zu den gebräuchlichsten Managementmodellen schlechthin. Kaum eine Managementpräsentation, in der nicht früher oder später vier Kästen mit den Buchstaben S-W-O-T auftauchen. Ein Grund mag sein, dass die SWOT als sehr einfach und intuitiv verständlich angesehen wird. Doch genau das gilt in der Praxis eher für den Leser als für den Erstellter.
Projekt- und Change-Management
Gesucht und gefunden: Jede Menge gute Ideen
Kreativität ist die Schlüsselressource der Zukunft. Ganz oben bleiben Unternehmen nur mit einem reichen Schatz an Ideen, mit kontinuierlich kundenfokussierten Verbesserungen sowie mit geglückten Innovationen. Ein unbürokratisches Ideenmanagement ist eine nie versiegende Quelle auf dem Weg zu diesem Ziel.
Corporate Culture
Vorsicht Experten
Nichts ist unausrottbarer als unser Glaube, Experten sprächen a priori die Wahrheit. Wenn dieser „Experte" dann auch noch einen Professorentitel trägt, scheinen wir unseren Verstand auf Sparflamme zu schalten. Mit dem unerschütterlichen Glauben an Experten haben wir selbst dieser Manipulation eine große Tür aufgemacht. Was ist eigentlich ein Experte? Grundsätzlich gibt es zwei Sorten. Jene mit akademischen Titeln und Experten kraft Aussage.
Job, Weiterbildung und Karriere
Die Bedeutung der eigenen Entwicklung
Wie jedes Jahr sitzt Du zwischen Weihnachten und Neujahr wieder über Deiner Jahresplanung. Da stehen dann Ziele auf der Liste wie: Sport machen, mehr Zeit mit den Kindern, 10% mehr Umsatz und Gewinn, Urlaub auf den Malediven, ein CRM-System einführen, regelmäßige Mitarbeitergespräche, Dachboden aufräumen, die Buchhaltung optimieren, einen Porsche kaufen usw. Das ist zwar noch nicht ganz, aber fast schon wie ein Gemischtwarenladen ;-)
Job, Weiterbildung und Karriere
Orientierung für MBA-Interessierte
Die nachfolgenden Ausführungen zur Beurteilung von MBA-Programmen basieren auf meinen Erfahrungen aus der Suche nach einem MBA-Programm als auch aus dem „Abgleich" von Erwartung mit Erfahrungen als Direkt-MBA-Student am Henley Management College (Henley on Thames, UK). Ausgelöst wurden sie durch den Beitrag „Speakers Corner: Was halten Sie eigentlich davon, dass sich auf dem MBA-Markt bislang kein Qualitätssiegel durchgesetzt hat, dass dem MBA-Interessierten Orientierung bietet?" in der Zeitschrift „managerseminare" Juni 2005 (S. 16 – 17).


