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Strategische Fehler bei Sony und Nokia

Die einstigen Elektronik-Pioniere Sony und Nokia verzeichnen Rekordverluste. Wie lassen sich diese erklären? Ajay Bhalla, Professor für Global Innovation Management an der Cass Business School, liefert folgende Erklärungsansätze: "Die angeschlagenen Konzerne Sony und Nokia kündigten Anfang April drastische  Maßnahmen an, bedingt durch massive Gewinneinbrüche, die die Frage aufwerfen: Machen sich erhebliche Investitionen in innovative Projekte überhaupt bezahlt? Beide Firmen haben mehrere Millionen Euro in Forschung und Entwicklung gesteckt und neue Produkte in viel kürzeren Abständen auf den Markt gebracht als ihre Konkurrenten. Während Sony bahnbrechende Produkte wie den Walkman oder die Playstation entwickelte, brachte Nokia Mobiltelefone mit Touch Screen lange vor Apple auf den Markt.

Die Antwort auf die Frage nach der Rentabilität ist, dass Firmen, die intensiv in Innovationen investieren, ihre Business-Performance um ein Vielfaches verbessern können. Also, warum haben sowohl Sony als auch Nokia kein Kapital aus ihren Investitionen schlagen können? Warum haben sie keine aufstrebenden, gewinnbringenden Produkte mehr in ihrem Portfolio? Liegt es an der Art und Weise, wie ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen organisiert sind? Oder liegt es daran, dass beide Firmen in mehreren Produktkategorien gleichzeitig konkurriert haben und dadurch sowohl intern als auch extern den Überblick verloren haben? Oder liegt der Grund darin, dass sie ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich schnell wachsenden Schwellenländern geschenkt haben und dabei versäumt haben, weiterhin zukunftsorientiert zu sein?

Nokia hat seinen Erfolg vor allem an seinen Marktanteilen in Ländern wie Indien gemessen, in denen Nokia für lange Zeit die unangefochtene Nummer eins war. Dort konnte es sich das Unternehmen leisten, Apple komplett zu ignorieren, da sich die Konkurrenzfirma auf die USA und auf ausgewählte europäische Länder konzentriert hat. Allerdings sind zuletzt die Gewinne für Nokia sowohl in den Schwellenländern als auch im europäischen Markt eingebrochen, da viele Verbraucher auf Android- oder iOS-Geräte umgestiegen sind. Sony hingegen musste mit ansehen, wie sich ehemalige Zulieferer wie Samsung zu Top-Konkurrenten in Schlüsselkategorien entwickelt haben - z. B. bei Fernsehgeräten. Nokia und Sony sind durch die dramatischen Gewinneinbrüche zwar endlich wachgerüttelt worden, doch wahrscheinlich ist das Ende der Vorherrschaft beider Unternehmen bereits eingeläutet worden."

Cass Business School

Die Cass Business School, City University London, bietet eine innovative, zukunftsorientierte Hochschulausbildung, berufliche Weiterbildung und Forschung an. Sie befindet sich im Herzen des berühmten Finanzzentrums, der „City" in London. Die Undergraduate-, spezialisierten Master- und renommierten MBA-Programme zeichnen sich durch akademische Exzellenz aus. Die Schule arbeitet national und international an Forschungsprojekten und betreut cirka 100 PhD-Studenten. Cass besitzt in Europa den stärksten Lehrkörper für Finance, Actuarial Science und Insurance. Im aktuellen EMBA-Ranking der Financial Times rangiert die Cass Business School an zehnter Stelle. http://www.cass.city.ac.uk/

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