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Führen oder geführt werden? - Frauen in IT- und Ingenieursberufen

Junge Ingenieurinnen und IT-Wissenschaftlerinnen schrecken häufiger vor Führungspositionen zurück, obwohl sie wichtige Eigenschaften für gute Führungskräfte mitbringen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Erfolgreich in der Männerdomäne“ des trendence Instituts.


Führungspositionen sind für Frauen weniger attraktiv


14,5 Prozent aller Studentinnen und 8,7 Prozent der Studenten wollen künftig keinesfalls eine Führungsposition übernehmen. Bei den Männern bleibt diese Quote auch mit Eintritt in das Berufsleben stabil, während sich die Zahl der Frauen, die keine Führungsposition übernehmen will, auf 28,1 Prozent verdoppelt. „Junge Frauen finden bei ihren Arbeitgebern nicht immer die Arbeitsbedingungen vor, die sie sich wünschen“, erläutert trendence-Geschäftsführer Holger Koch das Ergebnis. „Sie sind vor allem mit der Work-Life-Balance unzufrieden. Und das bedeutet für Frauen neben flexiblen Arbeitszeiten auch eine familienfreundliche Kultur, die es ihnen ermöglicht, Führungs- und Familienaufgaben in gleichem Maße wahrzunehmen.“

Frauen haben deutlich weniger Budget- und Personalverantwortung


Entsprechend ist auch die Führungsverantwortung in Unternehmen ungleich verteilt: Junge berufstätige Frauen mit abgeschlossenem IT- oder Ingenieursstudium haben deutlich seltener Führungsverantwortung als Männer mit einem vergleichbaren Studienabschluss: Budgetverantwortung tragen nur 7,4 Prozent der Frauen, aber 25,2 Prozent der Männer. Verantwortung für Personal hat nur jede sechste Frau, aber knapp jeder vierte Mann.

Führungskräfte mit sozialer Kompetenz gesucht

Absolventinnen und Absolventen der technischen Studiengänge haben einen ähnlichen Anspruch an ihre Führungskräfte: Sie sollen Mitarbeiter motivieren können sowie eine hohe fachliche und soziale Kompetenz mitbringen. In einem Punkt unterscheiden sich Männer und Frauen jedoch: Die soziale Kompetenz ist Frauen bei einem Chef oder einer Chefin noch wichtiger als Männern. 80,9 Prozent der Frauen ist das besonders wichtig, bei den Männern hingegen 73,8 Prozent.

 

Sind Frauen die besseren Chefs?

Dabei sind es gerade die sozialen Kompetenzen, bei denen Frauen im Vergleich zu Männern besonders stark sind. 80,8 Prozent der Frauen behaupten von sich selbst, eine hohe Sozialkompetenz (siehe auch: Soft Skills entscheiden über Führungsqualität) zu haben, während nur 72,8 Prozent der Männer das über sich selbst sagen. Fachlich sind sie genauso gut qualifiziert. „Frauen wären nach eigener Definition hervorragende Chefs“, so Koch. „Umso wichtiger ist es für Arbeitgeber in technischen Branchen, mehr Frauen zu rekrutieren, ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und sie mit den passenden Rahmenbedingungen für Führungspositionen zu begeistern.“

Über die Studie

  • Titel: „trendMonitor Herbst 2014: Erfolgreich in der Männerdomäne. Was Personaler über angehende Ingenieurinnen und Informatikerinnen wissen sollten.“
  • Die Daten des trendMonitors beruhen auf Ergebnissen der trendence-Barometerstudien und ergänzender Sonderstudien, in denen über 50.000 Schüler, Studierende und Young Professionals in Deutschland befragt wurden.
  • In die Auswertung sind die Antworten von über 24.000 Studierenden und Young Professionals mit einem IT- oder Ingenieursstudium sowie Schülerinnen und Schülern, die sich für einen technischen Beruf interessieren, eingeflossen.

Über trendence

trendence ist Europas führendes Forschungsinstitut im Bereich Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting. Mehr als 500.000 Schüler, Studierende und Young Professionals nehmen jedes Jahr weltweit an den Befragungen zu Karriereplänen und Wunscharbeitgebern teil. Die Ergebnisse dieser Studien unterstützen Personalabteilungen bei wichtigen Entscheidungen bezüglich ihrer Employer-Branding- und Recruitingstrategien, indem sie maßgebliche Informationen über potenzielle Arbeitnehmer liefern.

 

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