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Industrie 4.0 treibt künftiges Wachstum produzierender Unternehmen voran

Das globale Wirtschaftswachstum hat sich im laufenden Jahr verlangsamt. Auch in Deutschland revidierten die Roland Berger-Experten die Konjunkturprognose für 2014 nach unten – von 2,0 Prozent auf 1,7 Prozent für das Gesamtjahr. Ein klares Zeichen für diesen rückläufigen Trend sind etwa die sinkenden Aufträge im deutschen verarbeitenden Gewerbe: Hier ging der Auftragseingang im August 2014 um fast 6 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurück. Und auch für 2015 wird eine schwache Konjunktur erwartet.

Dennoch bestehen für Unternehmen gute Wachstumsmöglichkeiten, wenn sie sich Trends wie der zunehmenden Digitalisierung öffnen. Dies zeigt das neue "Operations-Effizienz-Radar – Die Top-Hebel für die CFO-Agenda 2015" von Roland Berger Strategy Consultants und dem Internationalen Controller Verein (ICV). "Die meisten Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wissen, dass sie an der Entwicklung der Industrie 4.0 nicht vorbei kommen, wenn sie künftig wettbewerbsfähig bleiben wollen", sagt Roland Berger-Partner Oliver Knapp. So prognostizieren rund zwei Drittel der Befragten, dass der verstärkte Einzug der Digitalisierung in die Industrie auch ihr Unternehmen beeinflussen wird.

Allerdings hat bisher nur ein Drittel der Umfrageteilnehmer konkrete Maßnahmen ergriffen, um einen Transformationsprozess tatsächlich in die Wege zu leiten. "Viele Firmen sind sich über die Anforderungen der Industrie 4.0-Welt und die möglichen Auswirkungen auf ihr Geschäftsmodell noch nicht im Klaren und zögern daher noch", erklärt Thomas Rinn, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. "Zudem fühlen sie sich von der Politik nicht ausreichend unterstützt."

 

Innovatives Produktportfolio und besseres Controlling für den Markterfolg
Angesichts dieses Trends sollten Firmen die neuen Technologien in ihrer Produktion stärker einbeziehen und ihr Produktportfolio entsprechend anpassen, um weiter wachsen zu können. Für rund 70 Prozent der Befragten steht daher die Optimierung des Produktportfolios im kommenden Jahr ganz oben auf der Agenda. "Unternehmen sollten vor allem ihr Produktportfolio aktiv gestalten – permanente Bereinigung, Optimierung und Innovation spielen hier eine wesentliche Rolle", rät Conrad Günther, Mitglied des Vorstandes vom Internationalen Controller Verein (ICV).) "Dabei sollten sie das Potenzial innovativer Trends und Technologien wie Industrie 4.0 systematisch nutzen."

Wichtig ist außerdem, auf die einzelnen Produktmerkmale stärker zu achten. Diese sollten die sich ständig verändernden Kundenbedürfnisse besser reflektieren. Dabei sollten Firmen aber auch die steigende Komplexität und die Gewinnmargen ihrer Produkte berücksichtigen. Eine wesentliche Rolle spielt deshalb das Controlling: "Firmen sollten diesen Bereich stärken, um eine bessere Transparenz über ihre Kostenstruktur zu erzielen. Denn so können sie schneller auf künftige Marktveränderungen oder Krisen reagieren", empfiehlt Conrad Günther vom ICV. So haben zwei Drittel der Studienteilnehmer vor, ihre Kostentransparenz durch ein besseres Controlling zu erhöhen. Eine stärkere Zentralisierung der Controlling-Funktionen und zusätzliche Backoffice-Dienstleistungen sind mögliche Hebel in diese Richtung.

 

Vertrieb und Produktion effizienter gestalten
Um sich gegen eine schwächere Konjunktur zu wappnen, sollten Firmen außerdem ihren Vertrieb effizienter aufstellen: Eine bessere Preispolitik und eine gezielte Steuerung der Vertriebskanäle können hier helfen. Auch in der Produktion sollten Unternehmen ihre Prozesse regelmäßig überprüfen und verbessern, um so eine höhere Effizienz zu erreichen. "Außerdem ist es wichtig, im Entwicklungsbereich die Zeiten für die Markteinführung neuer Produkte zu verkürzen. Denn so können Firmen erhebliche Kosten sparen und in kürzeren Zeitabständen neue Produkte auf den Markt bringen", sagt Roland Berger-Stratege Thomas Rinn.

Trotz allgemeiner Trends unterscheiden sich die Top-Hebel auf der CFO-Agenda nach Branchen. Während die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau und das Baugewerbe vor allem auf die Entwicklung eines zukunftsfähigen Produktportfolios setzen, fokussieren sich Konsumgüter- und Hightech-Industrie darauf, ihre Produktpalette zu reduzieren. Gezielte Strategien im Einkaufsmanagement spielen hingegen nur bei Chemie- und Pharmakonzernen eine große Rolle.

Generell gilt jedoch die Regel: Kundenbedürfnisse sollten in erster Linie besser berücksichtigt werden. In dieser Hinsicht wird der Trend in Richtung Industrie 4.0 eine wesentliche Rolle spielen. Denn dadurch können Firmen innovative Lösungen anbieten und die Kundenwünsche selbst bei kleineren Mengen besser berücksichtigen. "Doch darauf sollten Unternehmen schon jetzt vorbereitet sein und die richtigen Schritte in die Wege leiten. Wer heute diese Transformation verpasst, wird bald den Druck der Kunden spüren. Sie werden früher oder später ihre Lieferanten dazu zwingen, sich den Industrie 4.0-Prozessen zu öffnen", fasst Oliver Knapp zusammen.

Download
Die Kurzfassung der Studie steht hier als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

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