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Proaktives Change Management ist besser

PwC-Studie: Vier von fünf Unternehmen mit einem proaktivem Change-Management-Ansatz erreichen Veränderungsziele. Ob die Zusammenlegung von Unternehmen, der Abbau von Hierarchieebenen oder die Verlagerung von Kompetenzen innerhalb eines Teams – Veränderungen in Unternehmen bringen stets Reibungsverluste mit sich. Diese lassen sich allerdings durch ein proaktives Change Management minimieren, denn die Erfolgswahrscheinlichkeit von Veränderungsprozessen steigt deutlich mit einer systematischen Change-Management-Begleitung.

Dies belegt eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. "Wenn mögliche Beteiligte und Betroffene in Veränderungsprozessen bereits in der Planungsphase identifiziert und im Verlauf für angestrebte Ziele mobilisiert werden, lassen sich Umstrukturierungen schneller, kostengünstiger und vor allem mit einer deutlich besseren Zielerreichung bewerkstelligen", kommentiert PwC-Partner und Change-Management-Experte Till R. Lohmann.

So erreichten 83 Prozent der befragten Unternehmen mit proaktivem Change Management die Mehrzahl der angestrebten Veränderungsziele, im Vergleich können dies lediglich 39 Prozent der Firmen ohne Change-Management-Einheit und 74 Prozent der Befragten mit herkömmlichem Change Management bestätigen. Es besteht außerdem ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Change Management und dem Erfolg von Projekten. "Die befragten Unternehmen nutzen Change Management zum gezielten 'Hedging' von Projektrisiken, denn die Erfolgswahrscheinlichkeit steigt mit einer Veränderungsbegleitung um 27 Prozent", berichtet Lohmann. Demnach sind knapp drei Viertel (74 Prozent) der Projekte mit Change-Management-Unterstützung erfolgreich.

 

Das Change Management der Unternehmen wurde in der Studie als proaktiv definiert, wenn es mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllt: 1) das Top-Management wird bei absehbaren Veränderungen sofort eingebunden, 2) das Change-Management-Team verfügt über strategische Kompetenzen, 3) Veränderungsprozesse folgen verständlichen und nachvollziehbaren Zielen, 4) Planung und Monitoring der Veränderungsprojekte erfolgen über Kenngrößen, wobei sowohl Wirtschaftlichkeits- als auch Zeitaspekte berücksichtigt werden. An der Studie beteiligten sich 68 der umsatzstärksten deutschen Unternehmen, darunter 20 der 30 DAX-Konzerne.

Umstellungsaufwand sinkt deutlich
Proaktiv gesteuerte Veränderungsprozesse sind zudem nicht nur erfolgversprechender, sondern auch kostengünstiger. So entfiel in den befragten Unternehmen mit einem proaktiven Change Management lediglich gut ein Zehntel des Projektaufwands auf Informationsveranstaltungen, Trainings und andere veränderungsbegleitende Maßnahmen, in Unternehmen mit herkömmlichem Change Management lag der Anteil dieser Ausgaben hingegen bei fast einem Viertel.

Außerdem legen die Studienergebnisse den Schluss nahe, dass Unternehmen mit (proaktivem) Change Management am Markt erfolgreicher sind. Bei den Befragten besteht eine deutliche Korrelation zwischen vorhandenem Change Management und der Steigerung der Umsatzrendite in den vergangenen Jahren. Zudem konnten zwei Drittel der Unternehmen mit institutionalisiertem Veränderungsmanagement in diesem Zeitraum ihren Marktanteil erhöhen, während dies nur jedem dritten Unternehmen ohne Change Management gelang.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.de/change-finanzen

 

 

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