ANZEIGE

Für Ihren Erfolg

Die Strategieexperten-Podcast - Mit Plan und Grips zum Erfolg

Neue Linktipps für Sie

Folgen Sie uns

Buchtipps für Ihren Erfolg

B2B Werbung

2016

Gute Betreuung wird besser messbar

BCG und SOS Kinderdörfer stellen neue Messmethode für Non-Profit-Organisationen vor – Langfristige Erfolge im sozialen Bereich nachvoll-ziehbarer

Kann man die Wirkung guter Betreuung messen? Mit den bisher im sozialen Sektor üblichen Methoden ist das oftmals schwierig. The Boston Consulting Group (BCG) hat gemeinsam mit der Hilfsorganisation SOS Kinderdörfer nun eine neuartige Methode entwickelt, die langfristige Erfolge sozialer Projekte besser erfassbar macht. In der aktuellen Studie Gauging Long-Term Impact in the Social Sector: A Cutting-Edge Approach werden die neue Methode sowie Ergebnisse erster Pilotprojekte vorgestellt. Ziel ist es, die Arbeit von Organisationen im sozialen Bereich künftig transparenter zu machen und gezielter weiterzuentwickeln.

"Obwohl es immer wichtiger wird, die langfristige Wirkung von Maßnahmen abzuschätzen, verfügen viele Non-Profit-Organisationen über keinen systematischen Ansatz", sagt Alexander Baic, Principal bei BCG und zuständig für die Social-Sector-Arbeit in Deutschland und Österreich.

"Gemeinsam mit SOS Kinderdörfer haben wir auf Pro-bono-Basis eine Methode entwickelt, mit der sich die langfristigen Auswirkungen von Programmen anhand von zwei Dimensionen besser messen lassen: Die erste Dimension umfasst die nicht finanzielle Auswirkung auf einzelne Programmteilnehmer und die lokale Gemeinschaft, die zweite Dimension die finanzielle Auswirkung auf die Gesellschaft insgesamt."

Wirkungsmessung in acht Dimensionen

"Diese neue Methode ermöglicht es uns, die Qualität unserer Arbeit kontinuierlich zu erhöhen. Auch ein Vergleich mit anderen Non-Profit-Organisationen ist dadurch einfacher", sagt Stewart Wilms, International Director Programme and Strategy bei SOS Kinderdörfer International. "Mit dieser umfassenden Bewertungsmethode, die alle Bausteine des Wohlergehens berücksichtigt, können wir die Situation von Kindern weltweit deutlich verbessern", sagt Wilms.

Im sozialen Sektor werden bisher üblicherweise Mengenindikatoren wie die Anzahl der Programmteilnehmer oder kurzfristige Effekte wie bessere Schulnoten erhoben. Eine Quantifizierung der Wirkung ist dagegen in den meisten Organisationen nicht möglich. Das Besondere an der neuentwickelten Messmethode: Die quantitativen Ergebnisse werden durch qualitative Erhebungen mit ehemaligen Programmteilnehmern ergänzt. So werden nicht finanzielle, langfristige Auswirkungen zuverlässig gemessen.

Die Wirkung wird dabei anhand von acht Dimensionen wie Einkommen, soziales Umfeld, Unterkunft sowie körperliche und emotionale Gesundheit ermittelt. Die langfristigen Auswirkungen der Programme auf die lokale Gemeinschaft werden anhand von Indikatoren bewertet wie Bekanntheit in der Gemeinschaft oder Fortschritte bei der Nachhaltigkeit. Die finanziellen Auswirkungen für die Gesellschaft werden anhand des Social Return on Investment (SROI) ermittelt. Dabei werden die Gesamtkosten der Programme deren Nutzen für die Gesellschaft gegenübergestellt.

Pilotprojekte in Äthiopien und Swasiland zeigen bereits sehr gute Ergebnisse: So wurde je eingesetzten Euro ein SROI von 4 Euro bzw. 6 Euro erzielt. Bezieht man die langfristige Bewertung mit ein, dann liegt der eigentliche Wert um ein Vielfaches höher.

"Die Methode ist aktuell auf die SOS-Kinderdörfer zugeschnitten. Ihre Kernelemente können aber auch für andere Organisationen im sozialen Sektor wertvoll sein", sagt Baic.

Die Erkenntnisse aus diesem Projekt haben BCG und SOS Kinderdörfer in der Studie Gauging Long-Term Impact in the Social Sector: A Cutting-Edge Approach zusammengefasst. Sie ist hier zum kostenfreien Download verfügbar. Ein Video zu dem Projekt sehen Sie hier.

Neu im Blog / Podcast

herrenausstatter.de - der Onlineshop für Markenkleidung und Männermode