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2016

Kaufkraft-Karte 2016: Konsumkraft der Deutschen steigt erneut

Jährliches Trendbarometer weist Gesamtkaufkraft in Höhe von 1,8 Billionen Euro aus. Die neuen Bundesländer bleiben weiterhin auf der Überholspur.

Pünktlich zum Start in den Februar legt Nexiga die neue Kaufkraft-Karte vor. Einmal jährlich ermittelt der Fullservice-Anbieter und Kompetenzführer für Geomarketing die Kaufkraft deutscher Verbraucher. Die positive Prognose für 2016: Auch in diesem Jahr haben die Bundesbürger wieder mehr Geld in der Tasche - insgesamt 22.318 Euro pro Einwohner – damit ist sie gegenüber dem Vorjahr erneut um durchschnittlich 396 Euro pro Kopf gestiegen. Die Kaufkraftsumme aller Deutschen beträgt damit 1,8 Billionen Euro.

Die Entwicklung der Kaufkraft für 2016

Eine höhere Konsumkraft dürfte vor allem Unternehmer und Geschäftsleute im Osten der Republik freuen, denn die neuen Bundesländer bleiben in Sachen Kaufkraftsteigerung weiter auf der Überholspur. Während in den alten Ländern die Kaufkraft um 389 Euro pro Einwohner steigt, weist der Osten (ohne Berlin) einen Anstieg um 420 Euro pro Kopf auf. Als eine Ursache dafür könnte der Mindestlohn sein, dessen Einführung sich im Jahr 2015 auf einen größeren Anteil der ostdeutschen Arbeitnehmer ausgewirkt hat. Allerdings stieg auch in vielen kaufkraftschwächeren Städten des Westens wie Gelsenkirchen, Hamm oder Duisburg die Kaufkraft relativ stärker als in reichen Städten wie München oder Düsseldorf.

Insgesamt bildet die Karte das gewohnte Bild der letzten Jahre ab. Städte wie Hamburg, aber auch das Rhein-Main Gebiet um Frankfurt, die Region Stuttgart und der Raum München verfügen über die höchste Pro-Kopf-Kaufkraft. Im Detail gelten Grünwald bei München (264,3), Wohltorf bei Hamburg (225,6) und Königsstein im Taunus (210,2) als kaufkräftigste Gemeinden Deutschlands. Die kaufkraftschwächsten Städte - Zittau (81,2), Fürstenwalde (81,8) und Zeitz (82,6) - liegen in den neuen Bundesländern. Die Kaufkraftindices, die sich aus dem Vergleich der pro-Kopf-Kaufkraft ergeben betragen 102,6 für Deutschland West (2015: 102,8), 91,8 für Berlin (2015: 91,7) und 88,3 (88,0) für die fünf neuen Länder.

Zu den ermittelten Indicies:

Um die regionale Vergleichbarkeit der Daten zu erleichtern, weist Nexiga einen Pro-Kopf-Index (BRD=100,0) aus. Ein Index (BRD=100,0) von 119,1 in einem Gebiet besagt, dass dort die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft um 19,1% über dem Durchschnitt der Bundesrepublik liegt. Ein Index von 87,2 hingegen bedeutet, dass es sich um ein Gebiet mit relativ niedriger Pro-Kopf-Kaufkraft handelt. Diese Beispielregion liegt um 12,8% unter dem Durchschnitt der Bundesrepublik.

Der Kaufkraft-Index lässt sich auch regional differenzieren, indem man das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen auf eine andere Bezugsregion bezieht. Beim IDX1 ist dies West- bzw. Ostdeutschland, beim IDX2 das entsprechende Bundesland, beim IDX3 der Regierungsbezirk und beim IDX5 der zugehörige Land- bzw. Stadtkreis. Für Wohnquartiere lässt sich der Index zusätzlich auf die Gemeinde beziehen und wird als IDX8 ausgewiesen.

Die Kaufkraft-Karte von Nexiga stellt auch 2016 ein wichtiges kommunikationspolitisches Instrument dar, um die Marken- und Marktkommunikation der Unternehmen zu überprüfen. Eine darauf basierende Optimierung der Konsumentenansprache ermöglicht neben der Steigerung des Bekanntheitsgrades auch Gewinnsteigerungen. Die Kaufkraft-Karte für 2016 kann unter dem Link https://marktanalystonline.de/karte-des-monats/022016/ eingesehen und als Printversion unter http://www.nexiga.com/karte-zur-kaufkraft-2016/ angefordert werden.

Quellen: Statistische Landesämter und Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit

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