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Arbeitspausen nach den eigenen Bedürfnissen gestalten – Flexibilität und Abwechslung für mehr Leistungsfähigkeit

Arbeitspausen nach den eigenen Bedürfnissen gestalten – Flexibilität und Abwechslung für mehr Leistungsfähigkeit

Flexible Arbeitszeitmodelle und großzügige Home-Office-Regelungen haben vielen Angestellten nicht nur mehr Kontrolle über die Aufteilung ihrer Arbeitszeit gegeben. Auch die Länge und Verteilung der Pausen ist auf diesem Weg flexibler geworden.

 

Eigenverantwortung für Arbeitszeitgestaltung und Pausen sind im Interesse aller

Das moderne Führungsverständnis gibt den Mitarbeitern ein hohes Maß an Eigenverantwortung bei Umfang und Verteilung ihrer Arbeitszeit. Dem Arbeitgeber obliegt natürlich weiterhin die Sicherstellung der Einhaltung geltender Arbeitschutzvorschriften, wie z.B. täglicher Höchstarbeitszeiten.

Daneben wird die Leistung der Mitarbeiter heute sinnvoller am erreichten Ergebnis gemessen als an der aufgewendeten Zeit. Eine dauerhafte Anwesenheit am Schreibtisch ist erfreulicherweise kein Indiz mehr für eine hohe Leistungsfähigkeit.

Mit Blick auf individuelle Leitungskurven, vielfältige Arbeitsaufgaben und persönliche Vorlieben ist dies in jedem Fall zu begrüßen. Doch flexible Arbeitspausen sind nicht nur im Interesse der Arbeitnehmer, sondern auch der Arbeitgeber. Längst ist es wissenschaftlich erwiesen, dass regelmäßige Pausen unterschiedlicher Länge dem Erhalt der Leistungsfähigkeit und Gesundheit dienen.

 

Regelmäßige Pausen für Gesundheit und Leistungsfähigkeit

So erfreulich diese Entwicklung ist, so ist es doch noch nicht in jedem Fall selbstverständlich, dass Mitarbeiter im optimalen Maße ihre Pausen nehmen. Volle ToDo-Listen und dicht getaktete Termine lassen Pausen immer noch zur geringsten Priorität werden. Der schnelle Nebenher-Mittagsimbiss vor dem Rechner ist weiterhin eine notwendige Zeitreserve. Manch einer verharrt auch in alten Verhaltensmustern und hält sich strikt an Frühstücks- und Mittagspause.

Damit tut man jedoch weder sich selbst noch dem Arbeitgeber einen Gefallen. So kommt z.B. Jan Ludwig in seiner Untersuchung zu der Erkenntnis, dass zu wenige Pausen einer der Hauptgründe für das Auftreten von Stresssymptomen sind. 

Häufige – auch kurze – Pausen können wesentlich zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit im Verlauf eines Arbeitstages beitragen. Die wohl bekannteste Technik für regelmäßige Pausen ist die Pomodoro-Technik.

 

 

Die Pomodoro-Technik und eine Variante für regelmäßige Pausen

Nach dem Pomodoro-System wird alle 25 Minuten eine kurze Pause von 5 Minuten eingelegt. Nach 4 Zyklen, also 2 Stunden, steht eine längere Pause von 30 Minuten an. Hält man sich an diese Technik, so kann man über den Arbeitstag einen günstigen Mix aus kürzeren und längeren Pausen sicherstellen.

Kritisiert wird die Pomodoro-Technik allerdings für die recht starre Zeitvorgabe für die Länge der Arbeitsintervalle von 25 Minuten. Manche Aufgabe ist schon nach 20 Minuten erledigt. Etwas Neues zu beginnen lohnt in den letzten 5 Minuten nicht mehr. Andere Tätigkeiten könnte man nach 35 Minuten als erledigt abhaken. Außerdem, wer möchte schon gern die Arbeit unterbrechen, wenn man endlich in den Flow gefunden hat?

Eine sinnvolle Alternative stellt hier die Arbeit in Abschnitten dar. Wie in der Pomodoro-Technik werden hier regelmäßige kurze Pausen und gelegentliche längere Pausen eingelegt. Allerdings gibt es für die Arbeitsphasen dazwischen keine festen Zeitvorgaben. Man teilt sich die Aufgaben des Tages in Arbeitspakete von ca. einer halben Stunde ein. Nach jedem abgeschlossenen Arbeitspaket erfolgt eine kürzere oder längere Pause.

 

Pausen richtig verbringen, damit sie wirken können

Nicht nur die Länge und Häufigkeit der Arbeitspausen sind wichtig, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Auch wie die Pausen verbracht werden, spielt eine Rolle.

Natürlich kann es nicht als „echte“ Pause mit Erholungscharakter gewertet werden, wenn man nur vom Monitor aufschaut, um mit dem Kollegen gegenüber die nächste Aufgabe zu besprechen. Andererseits sind auch hier wieder persönliche Vorlieben und Leistungskurven zu berücksichtigen. Die eine passende Lösung für alle existiert bekanntlich nicht.

Der Schlüssel zu wirklich wirksamen Arbeitspausen besteht in der Abwechslung – Abwechslung zur zuvor ausgeführten Arbeitstätigkeit und Abwechslung in der Gestaltung der Pausen im Laufe des Tages.

Hier finden Sie Möglichkeiten für sinnvolle und entspannende Tätigkeiten in kürzeren oder längeren Arbeitspausen.

 

Anregungen zur sinnvollen Gestaltung kurzer und langer Arbeitspausen

Jede Art von Bewegung hilft nicht nur dem Körper, gesund zu bleiben. Indem sie den Kreislauf in Schwung bringt, verbessert sie auch die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Der Klassiker ist hier der kurze Spaziergang. Selbst wenige Minuten an der frischen Luft sorgen schon für den sprichwörtlichen klaren Kopf. Ist eine längere Pause möglich, kann auch eine Joggingrunde oder sogar Betriebssport eingeplant werden.

Bewegung ist jedoch auch möglich, ohne das Büro zu verlassen. Kleine Fitnessübungen fürs Büro sind leicht und unauffällig auszuführen.

Wer geistig anspruchsvolle Tätigkeiten ausgeführt hat, kann manchmal nicht spontan „ganz abschalten“. Es bringt aber wenig Erholung, wenn das Gehirn während der vermeintlichen Pause weiter dienstliche Probleme zu lösen versucht. In diesen Fällen kann es helfen, das Gehirn in der Pause „mit seichter Kost“ zu beschäftigen und abzulenken.

In solchen Situationen sollte kann selbst das Scrollen durch den Newsfeed von Nachrichtenmagazinen oder ein Onlinespiel zwischendurch die dringend nötige Erholung verschaffen.

Für innere Ruhe und neuen Fokus kann eine kurze Mediationsübung sorgen. Ob geführte Audio-Meditation oder eine passende Übung nach eigener Auswahl bleibt dem Anwender überlassen. Beides kann gleich wirksam sein. Arbeitsplatztaugliche Mediationsübungen sind im Internet leicht zu finden.

Pausen sind mit und ohne Gesellschaft wirksam. Für Introvertierte sind Meetings und Besprechungen besonders kräftezehrend. Sie sollten besonders auf ihre Bedürfnisse achten und sich in der Pause Zeit für sich allein gönnen. Andere Menschen schätzen es wieder gerade, in der Pause – z.B. in der Teeküche – Smalltalk mit den Kollegen halten zu können.

Selbstverständlich ist auch ein geeigneter Snack eine gute Art, die Arbeitspause zu nutzen. Das gilt umso mehr, wenn dieser nicht nur aus der Schreibtischschublade geholt, sondern mit einem Besuch in der Teeküche oder dem Pausenraum verbunden wird.

 

Fazit

Mit dieser Auswahl sollte es nicht schwerfallen, regelmäßig abwechslungsreiche Pausen in den Arbeitstag einzubauen. Das Ergebnis wird nicht nur eine verbesserte Leistungsfähigkeit sein. Man wird sich insgesamt zufriedener und motivierter fühlen.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/kaffee-trinken-vor-dem-fernseher-4408061/

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