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Den eigenen Fuhrpark optimal einsetzen

Den eigenen Fuhrpark effizient nutzen

Mobilität und Flexibilität auf der einen, Verwaltungsaufwand und Pflichten auf der anderen Seite – ein Fuhrpark trägt zur flexiblen Unternehmensmobilität bei, geht gleichzeitig jedoch auch mit zahlreichen Kosten und Aufgaben einher.

Den eigenen Fuhrpark optimal einzusetzen und auszunutzen, sollte daher das Ziel eines jeden Unternehmens sein. Professionelles Fuhrparkmanagement arbeitet stets auf eine ideale Auslastung der Flottenfahrzeuge, einen möglichst kostengünstigen Betrieb des Fuhrparks und die Einhaltung aller gesetzlichen Pflichten hin. Das optimale Management des Fuhrparks erhöht dadurch nicht nur die Unternehmensmobilität, sondern kann sich auch in anderen Bereichen auszahlen und das Unternehmen voranbringen.

 

Tipps für den effizienten Betrieb des Fuhrparks

Einen Fuhrpark zu betreiben und stets eine hohe Auslastung der Fahrzeuge sowie ihre uneingeschränkte Einsatzfähigkeit zu gewährleisten, sind keine einfachen Aufgaben. Hinzu kommen Pflichten wie die Einhaltung der regelmäßigen Führerscheinkontrolle, der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und der Wartungen und Inspektionen.

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen stoßen hier schnell an ihre Grenzen und verfügen über wenig Zeit und Ressourcen, sich darüber hinaus noch Gedanken über die Optimierung ihres Fuhrparks zu machen.

Folgende Tipps können dabei helfen, den Betrieb des eigenen Fuhrparks effizient zu gestalten und alle Vorteile auszunutzen:

  1. Einen Fuhrparkmanager einsetzen
  2. Unterstützende Software nutzen
  3. Elektroautos in Betracht ziehen
  4. Die private Nutzung der Fahrzeuge ermöglichen

 

1.    Einen Fuhrparkmanager einsetzen

Insbesondere in kleineren Unternehmen fällt das Flottenmanagement häufig in die Verantwortung der Geschäftsführung oder verteilt sich auf verschiedene Personen. Diese sind meist noch anderweitig in Projekte involviert und verfügen nicht über ausreichend Zeit und Fachwissen, um den Fuhrpark bestmöglich zu managen.

Hier kann es sich auszahlen, einen designierten Fuhrparkmanager einzusetzen, der sich ausschließlich um die Flotte kümmert. Zwar kostet die Einrichtung einer solchen neuen Stelle im Unternehmen zunächst Geld, zahlt sich im Betrieb jedoch schnell aus.

Ein professioneller Fuhrparkmanager ist mit sämtlichen Aufgaben vertraut und kann sich vollständig darauf konzentrieren, Prozesse im Fuhrpark zu optimieren und rechtliche Pflichten einzuhalten. Geraten zum Beispiel wichtige Termine wie die mehrmals im Jahr durchzuführende Führerscheinkontrolle oder die jährliche Fahrerunterweisung im Arbeitsalltag in Vergessenheit, drohen teils drastische rechtliche Konsequenzen – von Bußgeldern und einem Verlust des Versicherungsschutzes bis hin zu Freiheitsstrafen.

 

2.    Software nutzen

Der Fuhrparkmanager muss selbstverständlich nicht alle Aufgaben eigenhändig erledigen. Stattdessen sollte ein Unternehmen mit Fuhrpark auch in passende Fuhrpark-Software investieren. Diese lässt sich individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens zuschneiden und bietet Unterstützung in verschiedenen Bereichen.

Mithilfe einer Verwaltungssoftware können zum Beispiel alle Fahrzeuge und ihre Auslastung auf einen Blick erfasst werden. Dadurch wird die effiziente Routenplanung um einiges leichter. Im Idealfall können Standzeiten verringert und die rechtzeitige Verfügbarkeit von Fahrzeugen verbessert werden. Je nach Betrieb kann auch ein GPS-Tracking der Flottenfahrzeuge sinnvoll sein: Eine aktuelle Standortbestimmung trägt dazu bei, Fahrzeuge angepasst an die Kundenbedürfnisse schnell dorthin zu navigieren, wo sie gebraucht werden, und Leerfahrten zu verringern.

Moderne Softwaretools bieten zudem Reportings, die bei der Auswertung des Fuhrparkbetriebs hilfreiche Erkenntnisse und Verbesserungspotenzial offenbaren.

Auch bei der Erfüllung der Halterpflichten kann Software den Fuhrparkmanager unterstützen: Die Software erinnert an wichtige Termine und Fristen wie die Führerscheinkontrolle und Fahrerunterweisung oder die fällige Wartung der Flottenfahrzeuge und stellt so sicher, dass diese nicht verpasst werden.

Mit Blick auf die Führerscheinkontrolle gibt es sogar weiteres Potenzial: RFID-Siegel oder Apps für das Smartphone ermöglichen eine weitestgehend selbstständige Kontrolle durch die Fahrer. Der Fuhrparkmanager erhält einen digitalen Überblick darüber, wer die Kontrolle vorschriftsgemäß durchgeführt hat, muss jedoch nicht mehr selbst zum Termin bitten und jede Fahrerlaubnis einzeln überprüfen. Der gesamte Prozess wird so effizienter, übersichtlicher und sicherer.

 

3.    Elektroautos in Betracht ziehen

Großes Potenzial zum Ausschöpfen bergen auch die Fahrzeuge des Fuhrparks: Sie müssen selbstverständlich im Hinblick auf Größe, Motorleistung und Ausstattung an die Bedürfnisse des Unternehmens und seiner Kunden angepasst sein.

Bei der Auswahl neuer Fahrzeugmodelle sollte das Flottenmanagement auch Elektroautos in Erwägung ziehen. Dank sich stetig verbessernder Reichweiten und des Ausbaus der öffentlichen Ladeinfrastruktur kommen Elektrofahrzeuge für immer mehr Fuhrparks infrage.

Elektroautos bieten Unternehmen mit Fuhrpark zum Beispiel folgende Vorteile:

  • Zukunftssicherheit
  • Nachhaltigkeit
  • Imagegewinn
  • Möglichkeit, Einkünfte zu generieren

Elektromotoren stellen den Antrieb der Zukunft dar. Untermauert wird dies von der jüngsten Entscheidung des EU-Umweltrats: Ab 2035 dürfen neuzugelassene Fahrzeuge kein CO2 mehr ausstoßen. Benzin- oder Dieselfahrzeuge werden in den kommenden Jahren somit zunehmend aufs Abstellgleis geraten. Elektrofahrzeuge, die im Betrieb CO2-neutral unterwegs sind, stellen somit eine zukunftssichere Alternative dar.

Wer mit seinem Fuhrpark auf Elektromobilität setzt, leistet darüber hinaus einen aktiven Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Sind diese Themen dem Unternehmen ohnehin wichtig, sollten sie sich auch in der Flotte widerspiegeln, um glaubwürdig zu agieren. Nicht zuletzt kann ein elektrischer Fuhrpark dadurch auch einen Imagegewinn bedeuten. Indem das Unternehmen auf neue Technologien und klimafreundliche Antriebe setzt und mit den Fahrzeugen vor den Kunden präsentiert, kann eine positive Außenwirkung erzielt werden.

Was viele darüber hinaus nicht wissen: Mit Elektroautos im Fuhrpark kann sogar via THG-Quote aktiv Geld verdient werden. Die THG-Quote, auch Treibhausgasminderungsquote, ist ein politisches Instrument, das den Ausstoß von Treibhausgasen durch Mineralölkonzerne verringern soll. Jedes Jahr müssen diese Konzerne ihren Ausstoß um einen festgelegten Prozentsatz reduzieren.

Um bei Nichteinhaltung Strafzahlungen zu vermeiden, können Mineralölunternehmen die THG-Quote auch durch Dritte erfüllen lassen – zum Beispiel durch Fuhrparks mit Elektroautos. Für die durch die Elektrofahrzeuge eingesparten Treibhausgase stellt das Umweltbundesamt Emissionszertifikate aus. Diese können Unternehmen über Zwischenhändler an Mineralölunternehmen zur Kompensation der Emissionen weiterverkaufen. Je nach Fahrzeugklasse, geschätzter CO2-Ersparnis und Verhandlungsgeschick des Zwischenhändlers können für jedes E-Fahrzeug mehrere hundert bis tausend Euro erzielt werden.

 

 

4.    Die private Nutzung der Fahrzeuge ermöglichen

Der Fuhrpark eines Unternehmens beschränkt sich in den meisten Fällen auf die rein geschäftliche Nutzung der Fahrzeuge – sei es, zu Auslieferungszwecken, für Kundentermine oder den Besuch von Messen und Konferenzen. Sind innerhalb des Fuhrparks bestimmte Fahrzeuge festen Mitarbeitern zugeordnet und werden immer von diesen genutzt, sollten Unternehmen überlegen, diesen Mitarbeitern auch die private Nutzung des Dienstwagens zu erlauben.

Die Überlassung der Fahrzeuge zur privaten Nutzung kann im Unternehmen zum Beispiel als mögliche Alternative zur Gehaltserhöhung dienen. Während die Mitarbeiter von einer günstigen Besteuerung des Dienstwagens profitieren, können Unternehmen durch die Gewährung des geldwerten Vorteils Lohnnebenkosten einsparen.

Für Mitarbeiter stellt die private Nutzung des Firmenwagens einen attraktiven Benefit dar, der ihre Zufriedenheit im Unternehmen erhöhen kann. So kann die Motivation der Mitarbeiter womöglich gesteigert und eine langfristige Bindung ans Unternehmen gestärkt werden.

Auch auf potenzielle neue Mitarbeiter wirkt die Aussicht auf einen Dienstwagen anziehend und kann dazu beitragen, sich auf dem Bewerbermarkt gegen konkurrierende Unternehmen durchzusetzen. Sind die Dienstwagen mit unternehmenseigenen Aufdrucken ausgestattet, erhöht sich durch die private Nutzung zudem der Radius kostengünstiger Werbung für das Unternehmen.

 

Fazit

Einen Fuhrpark zu managen und optimal einzusetzen stellt keine einfache Aufgabe dar. Wichtig ist, dass sich der designierte Fuhrparkmanager voll auf das Flottenmanagement als seine Hauptaufgabe konzentrieren kann.

Die Investition in Software und andere digitale Lösungen zur Unterstützung des Fuhrparkmanagements zahlt sich langfristig aus und hilft dem Fuhrparkmanager dabei, Prozesse zu optimieren und sicherer zu gestalten.

Mit Blick auf die Zukunft und Unternehmenswerte wie Nachhaltigkeit bieten Elektrofahrzeuge großes Potenzial. Sie stellen nicht nur die flexible Unternehmensmobilität in den kommenden Jahrzehnten sicher, sondern stärken darüber hinaus das Image des Unternehmens und können sich auch finanziell langfristig auszahlen.

Nicht zuletzt kann sich der Fuhrpark auch abseits der dienstlichen Fahrten durch die private Nutzung für Mitarbeiter und Unternehmen in Form von Zufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität rentieren. Professionelles Flottenmanagement erfordert somit auf der einen Seite viel Arbeit und Einsatz, bietet jedoch auf der anderen Seite zahlreiche wirtschaftliche und geschäftliche Vorteile, die Unternehmen unbedingt ausnutzen sollten.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/autoh%c3%a4ndler-autos-kfz-verkauf-587556/

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