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IT-Infrastruktur in Unternehmen – der unsichtbare Erfolgsfaktor

IT-Infrastruktur in Unternehmen – der unsichtbare Erfolgsfaktor

Unabhängig von der Branche hat heute die IT-Strategie in fast allen Unternehmen eine wichtige Rolle. Die Digitalisierung ist längst da und schreitet ungebremst fort. Auch wenn der Fokus meist auf Markt, Kunden und Produktionsprozessen liegt – ohne eine passende IT-Infrastruktur kann niemand mehr am Markt bestehen.

 

Dieser Beitrag erklärt an ausgewählten Aspekten, auf welche vielfältige Weise IT-Systeme und Netzwerke zum Unternehmenserfolg beitragen.

 

Rückblick – Unternehmensnetzwerke in den 90er Jahren

1994: Berufseinstieg nach dem Studium in der Zweigniederlassung einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. So sah die IT-Infrastruktur aus:

Die Niederlassung hatte ein Netzwerk, mit dem alle Desktop-Rechner verbunden waren. Auch die Notebooks der Prüfer im Außendienst konnten an Büro-Tagen per Kabel an das Netz angeschlossen werden.

Es gab einen zentralen Server, auf dem die einzelnen Abteilungen und Bereiche ihre „Netzlaufwerke“ zur gemeinsamen Dateiablage hatten. So lief die gemeinsame Arbeit an Dokumenten und Projekten innerhalb der Niederlassung unkompliziert.

Mussten dagegen Dateien mit anderen Niederlassungen ausgetauscht werden – was selten notwendig war – so erfolgte das über einzelne User mit erweiterten Rechten. Eine unternehmensweite Vernetzung aller User war weder möglich noch notwendig.

Führungskräfte konnten über Lotus Notes kommunizieren. Software war meist lokal installiert und ein Internetzugriff für alle Nutzer kam erst Jahre später hinzu.

Was damals hochmodern und ausreichend war, würde das Unternehmen heute fast zum Erliegen bringen.

 

Die typische IT-Infrastruktur eines vergleichbaren Unternehmens sieht heute etwa so aus

Alle Arbeitsplätze über alle Niederlassungen sind in das gleiche Netzwerk integriert. Die Daten des Unternehmens liegen auf zentralen Servern mit Backup-Systemen. Die User können entsprechend ihren Zugriffsrechten auf alle notwendigen Speicherorte zugreifen.

Viele Nutzer haben mehrere Endgeräte. Der Arbeitsplatzrecher wird ergänzt durch Tablet und Smartphone. Arbeitet der Mitarbeiter im Home-Office, kann er sich von dort mit seinen Geräten oder auch dem Privatrechner ins Unternehmensnetzwerk einloggen.

Internetzugriff und eine persönliche E-Mail-Adresse gehören zu den Selbstverständlichkeiten, die Mitarbeiter heute von ihrem Arbeitgeber erwarten.

Software bzw. die benötigten Apps werden nicht mehr lokal installiert, sondern über einen zentralen Server oder aus der Cloud bereitgestellt. Teilweise besitzt das Unternehmen die Software nicht einmal mehr, sondern „mietet“ sie nur über Software-as-a-Service-Modelle. Diese Anwendungen reichen von allgemeinen Diensten zur Datenhaltung (z.B. Dropbox) oder für Videokonferenzen (z.B. Zoom) bis hin zu bereichsspezifischen Lösungen für Arbeitszeiterfassung, Vertragsmanagement und vieles mehr.

 

 

Mit steigenden Anforderungen werden moderne Unternehmensnetzwerke benötigt

Je mehr sich das Geschehen in Netzwerke und die Cloud verlagert, umso höher sind auch die Anforderungen an Stabilität, Datensicherheit und Performance bzw. Bandbreite der IT-Infrastruktur.

Die bisher noch häufig verwendeten WANs (Wide Area Networks) sind nur begrenzt für die Arbeit mit Cloud-Anwendungen geeignet. Sie basieren auf konventionellen Routern und benötigen einen zentralen Hub bzw. ein Rechenzentrum. Da der gesamte Datenverkehr über diesen Hub geleitet werden muss, können die Kapazitäten einzelner IT-Komponenten und Datenleitungen nicht optimal und intelligent genutzt werden.

Leistungsfähiger, wartungs- und nutzerfreundlicher und zukunftsfähiger ist ein modernes SD-WAN. Ein SD-WAN oder Software-defined Wide Area Network ist eine virtuelle WAN-Architektur.

Ein SD-WAN verbindet jeden Nutzer direkt mit jeder Anwendung, also auch mit beliebigen Rechenzentren und Cloud-Diensten. Der Weg über den zentalen Hub entfällt. Stattdessen gibt es eine zentrale Steuerung, die den Datenverkehr intelligent und den Anforderungen entsprechend steuert.

Das bedeutet u.a., dass die Sicherheitsvorkehrungen des SD-WAN die von den Cloud-Service-Anbietern verwendeten Maßnahmen zur Datensicherheit berücksichtigen und entsprechend flexibel ergänzen. Auch die Priorisierung einzelner Datenströme kann adaptiv gesteuert werden.

Bereits diese ausgewählten Beispiele zeigen, wie stark sich verschiedene Möglichkeiten der IT-Infrastruktur in Bezug auf Datensicherheit, Stabilität und Performance unterscheiden können.

 

Die IT-Infrastruktur wirkt vielfältig als Erfolgsfaktor für Unternehmen

Eine stabile IT-Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für die Tätigkeit von Unternehmen. Das Beispiel Netzwerkarchitektur zeigt jedoch, dass auch die konkrete Auswahl von IT-Lösungen direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben kann.

Einer Studie zufolge sind 81% der Führungskräfte in der Fertigungsindustrie der Auffassung, dass eine moderne IT-Infrastruktur Innovation, Kreativität und Produktivität steigert.

Konkrete Wirkungen sind z.B.

Agilität

Wie schnell sind Unternehmen in der Lage, ihre IT-Systeme schnell und zentral anzupassen und zu erweitern? Die Aussicht auf ein neues IT-Projekt mit endlosen Abstimmungen, Termin- und Budgetüberschreitungen hat schon so manches strategisch wichtige Projekt ausgebremst.

Außerdem ist grundsätzlich zu sagen, dass moderne IT-Systeme immer zukunftsfähiger sind. Das bedeutet, sie können leichter Neuerungen, Softwareupdates, neue und zusätzliche Anwendungen aufnehmen und so mit dem Unternehmen mitwachsen.

„Wir hätten ja gern die Anwendung xy. Aber die ist nicht kompatibel zu unserer IT-Landschaft“ – letztlich entscheidet auch dieser Satz über einen Wettbewerbsvorteil oder -nachteil.

 

IT-Ressourcen

Über die Jahre als „Flickwerk“ gewachsene Legacy-Systeme sind nicht nur störanfällig, sondern auch wartungsintensiv. Sie belasten die IT-Abteilungen durch ineffiziente Prozesse und häufiges Troubelshooting. Im Extremfall steckt Spezialwissen zu notwendigen Workarounds oder Eingriffsmöglichkeiten nur noch in den Köpfen einiger weniger Mitarbeiter.

All das hält die IT-Mitarbeiter davon ab, die weitere Entwicklung des Unternehmens proaktiv als strategischer Partner zu begleiten.

 

Übertragungsgeschwindigkeit und Stabilität

Bei Webseiten ist die Ladezeit ein Wettbewerbsfaktor, bzw. ein wichtiger Rankingfaktor für die Suchmaschinen. Hintergrund ist, dass niemand lange warten mag, bis sich eine Webseite aufgebaut hat. Das gleiche gilt für unternehmensinterne Datenübertragungen und die Nutzung von Cloud-Diensten.

Mitarbeiter können nur dann effizient arbeiten, wenn auch Apps und Cloud-Dienste genauso schnell verfügbar sind, wie lokal gespeicherte Daten. Ist das nicht gegeben, weichen sie schnell auf „selbst gebaute“ Schattensysteme aus oder nutzen die strategisch wichtigen Anwendungen einfach nicht.

Die Akzeptanz der vom Unternehmen eingesetzten Softwarelösungen ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Nur mit einer rundum positiven und reibungslosen Nutzererfahrung werden sie auch neuen, webbasierten Arbeitsmethoden gegenüber aufgeschlossen sein.

 

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/it-server-serverschrank-netzwerk-838384/

 

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