SEA – Search Engine Advertising – die wirksame Schwester von SEO

Veröffentlicht: Freitag, 07. Januar 2022 16:43
Geschrieben von Tatjana Sorokina

SEA – Search Engine Advertising – die wirksame Schwester von SEO

SEO – Suchmaschinenoptimierung – kennt wohl jeder Webseitenbetreiber. Doch im Zusammenhang mit der Sichtbarkeit in Suchmaschinen fallen noch andere Begriffe: SEM und SEA.
Worum geht es dabei und warum ist SEA vielleicht der wirksamere Weg zu Webseitenbesuchern über Suchmaschinen?

 

Begriffsbestimmung – SEM, SEA, SEO

Weitgehend bekannt ist die Abkürzung SEO. Sie steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. Darunter versteht man alle Maßnahmen, die ein möglichst gutes Ranking der Webseite sowie einzelner Unterseiten in den Suchmaschinen fördern.

SEA ist die Abkürzung für Search Engine Advertising, also Suchmaschinenwerbung.

Suchmaschinen wie Google bieten bekanntlich nicht nur die Möglichkeit, mit relevanten Inhalten organisch in den Suchergebnissen zu erscheinen. Alternativ und ergänzend kann man auch Anzeigen schalten. Diese erscheinen in der Regel über und unter den 10 organischen Suchergebnissen auf Seite 1 und – falls jemand dort hinklickt – auch auf allen weiteren.

Mit Suchmaschinenwerbung kann man sozusagen gegen Bezahlung auf „Platz null“ der Suchergebnisse kommen.

SEM steht für Search Engine Marketing, also Suchmaschinenmarketing. Damit ist SEM der Oberbegriff, der SEA und SEO zusammenfasst.

 

Warum SEO bekannter ist als SEO

Nicht jedes Unternehmen hat ein Werbebudget.
Nicht jedes Unternehmen möchte sein Werbebudget für Anzeigen in Suchmaschinen einsetzen. Es gibt schließlich noch viele andere Möglichkeiten.

SEO – also die Optimierung der eigenen Webseite für gute Suchmaschinenplatzierungen - scheint dagegen zum Nulltarif verfügbar zu sein.

Wenn man eine Webseite hat – und das hat heute vom Selbständigen bis zum Großkonzern praktisch jeder gewerblich Tätige – befasst man sich fast automatisch mit diesem Thema. Wer ein paar Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung verstanden hat, kann einige wichtige Maßnahmen praktisch nebenbei umsetzen.

Es ist daher nachvollziehbar, dass aus dem Werkzeugkasten des Suchmaschinenmarketings für viele Unternehmen SEO die erste Wahl ist. Die wichtigsten Hinweise, was zu beachten ist, gibt Google in den Webmaster Guidelines selbst.

 

Das Problem mit der Suchmaschinenoptimierung

Gute Ergebnisse sind nicht garantiert

Das Internet ist bereits überfüllt und andere Unternehmen setzen auch auf SEO. Die erste Seite der Suchergebnisse hat aber nur 10 Plätze. Es ist also bei allen Bemühungen keinesfalls sicher, dass sich die eigene Webseite bis auf Seite 1 von Google vorarbeiten kann.

Selbst wenn man es auf Seite 1, Platz10 schafft, bedeutet das noch lange keinen stetigen Zustrom von Webseitenbesuchern. Hier wirken zwei Faktoren:

 

Auch SEO gibt es nicht zum Nulltarif

Natürlich kann man mit ein paar Grundkenntnissen die Grundlagen guter Suchmaschinenoptimierung selbst umsetzen. Doch das kostet mindestens Zeit.

Gute Platzierungen bei Google und Co. bekommen eher Seiten mit fachlichen Inhalten. Reine Verkaufsseiten oder Startseiten ranken seltener bei einer Suche. Diese Inhalte müssen erst einmal erstellt werden.

Dazu kommt noch der Aufwand für Keywordrecherche, Bildoptimierung, das Setzen von Backlinks und vieles mehr.

Möchte man es professionell angehen und gegen starke Wettbewerber eine Chance haben, so sollte man besser auf die Unterstützung durch Profis setzen. Auch das kostet Geld.

 

SEO ist eine Langfristinvestition

Auch mit der besten Suchmaschinenoptimierung werden nicht schnell große Besucherströme auf die Webseite kommen.

Es dauert seine Zeit, bis einzelne Seiten höher in den Suchergebnissen aufsteigen. Selbst im optimalen Fall wird eine neue Seite – etwa ein Blogbeitrag – 2 bis 3 Monate benötigen, um auf Seite 1 anzukommen. Im Normalfall wird es deutlich länger dauern.

Webseiten müssen sich heute regelrecht das Vertrauen von Google erarbeiten. Letztlich ist auch das Alter der Webseite einer von vielen Rankingfaktoren. Dieses Vertrauen gewinnt man vor allem, wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder neue, relevante und gut aufbereitete Inhalte veröffentlicht. Denn Google mag aktiv gepflegte Webseiten.

 

SEA und SEO – eine starke Kombination

Es wird also klar, dass Suchmaschinenoptimierung zwar eine wichtige Investition in die Online-Sichtbarkeit eines Unternehmens ist. Sie wird aber kaum schnell und zuverlässig zu nennenswerten Ergebnissen führen.

Hier kommen Anzeigen in Suchmaschinen ins Spiel – SEA.

Durch Anzeigen kann man den langwierigen Prozess des Aufbaus von organischen Suchmaschinenplatzierungen – der noch dazu einen ungewissen Ausgang hat – auf „sofort“ abkürzen. Man bezahlt dafür, dass Google das eigene Unternehmen ganz oben in den Suchergebnissen präsentiert.

Im Vergleich zu anderen Anzeigenmedien wie Print, Magazinwebseiten, Flyern usw. hat die Werbung in Suchmaschinen einen entscheidenden Vorteil:
Wer bei Google einen bestimmten Suchbegriff eingibt, will darüber etwas wissen. Je nach Suchbegriff besteht sogar schon eine konkrete Kaufabsicht.
Wird dieser Person ein perfekt passendes Ergebnis via Anzeige eingeblendet, so bestehen gute Chancen, dass sie interessiert daraufklickt und dann auf der Webseite auch die gewünschte Handlung vornimmt.

Flyer landen schnell im Papierkorb. Printanzeigen in Zeitschriften werden leicht überblättert. Werbebanner fallen immer öfter den Ad-Blockern zum Opfer.
Suchmaschinenanzeigen werden dagegen als relevante Information gern angeklickt und entsprechend positiv aufgenommen.

So kann ein Unternehmen mit Anzeigen in Suchmaschinen

 

Empfehlungen für den Einsatz von Suchmaschinenwerbung – SEA

Nicht ohne Expertenwissen anfangen

Noch mehr als bei SEO sollten Unternehmen bei SEA wissen, was sie tun. Fehler sind schnell gemacht und bei den Anzeigen kosten sie bares Geld. Deshalb ist die Begleitung durch eine professionelle Agentur wie https://sem-berater.de/ sehr zu empfehlen.

Bei der Erstellung von Google Ads gibt es sehr viele Optionen und Möglichkeiten. Außerdem steht und fällt der Erfolg einer Kampagne mit der Auswahl der richtigen Keywords und dem bereitgestellten geeigneter Text-Snippets.
SEM-Experten stellen sicher, dass hier alle Möglichkeiten optimal genutzt werden.

 

Eine Strategie haben

Es ist schön, wenn durch eine Google-Anzeige mehr Besucher auf die eigene Webseite kommen. Doch was sollen diese Menschen hier tun?

Eine Anzeige kann nur dann wirken, wenn man ein ganz konkretes Ziel dafür hat:

Was sollen die Webseitenbesucher hier tun?
Etwas kaufen?
Sich in den Newsletter eintragen?
Einen Gesprächstermin vereinbaren?

Ein Besucher um des Besuchers willen ist wertlos. Deshalb müssen die Anzeige und die Webseite, auf die die Menschen von dort geleitet werden, genau auf das gewählte Ziel abgestimmt sein.

 

Testen, testen, testen

Die Unterstützung eines Profis wird die Erfahrungskurve abkürzen und teure Anfängerfehler vermeiden. Trotzdem muss man wissen: Anzeigen müssen immer optimiert werden.

Man beginnt – bei aller Expertise – letztlich mit einem Best Guess. Das ist auch bei den Anzeigenbudgets zu berücksichtigen. In der Anfangsphase wird eine Anzeige selten perfekte Ergebnisse zeigen. Das Geld dafür muss eingeplant werden.

Der Vorteil von Google Ads ist, dass man sehr ausführliche Daten über die Ergebnisse der eigenen Anzeigen bereitgestellt bekommt. Diese sollte man regelmäßig analysieren und die Anzeigenkampagnen auf dieser Basis immer weiter optimieren.

So können im Laufe der Zeit immer bessere Ergebnisse erzielt werden.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/google-www-online-suche-suche-485611/

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