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Gastkommentar von Frank Lochbaum zum Thema:

 

E-Cruiting der Zukunft – verpasst der Mittelstand seine Chance?

 

 

Für die Big Player, die internationalen Großunternehmen, ist es längst selbstverständlich: Bei der Personalgewinnung, vor allem im immer noch heiß umkämpften Markt für IT-Kräfte, drücken Sie auf alle verfügbaren Knöpfe. Da gibt es den „klassischen“ Suchweg über Stellenanzeigen in Printmedien, interne Ausschreibungen oder Mund-zu-Mund-Propaganda. Aber immer mehr etabliert sich das Web mit all seinen Möglichkeiten zu einem neuen, erfolgversprechenden Kanal für die Rekrutierung.

 

Und längst sind es auch nicht nur ausschließlich IT- und Multimediaspezialisten, Ingenieure, Marketing- und Vertriebsprofis, die über das Internet eine neue Stelle suchen und finden. Inzwischen gibt es für beinahe alle Berufsgruppen sowohl breite Angebote, als auch spezialisierte Stellenmärkte.

E-Cruiting ist mittlerweile mehr als nur ein Schlagwort: Jobbörsen entwickeln sich immer weiter weg von dem reinen Abgleich von Angebot und Nachfrage, hin zu echten Karriere- und Personalportalen mit einem umfassenden Service für beide Seiten – für Bewerber und für Firmen.

Vor allem diese Recruiting-Kompetenzen, die die Online-Jobbörsen inzwischen erworben haben, bescheren ihnen ein stetiges Wachstum. Nach einer Studie von Goldmann Sachs wird das Umsatzvolumen im Bereich Online-Recruitment geradezu explodieren, und zwar europaweit von derzeit 80 Millionen Dollar auf 5,5 Milliarden Dollar im Jahr 2005.

 

Das zeigt: Jobbörsen im Netz haben sich zu einem ernsthaften Instrument für die Personalarbeit entwickelt, das leider von mittelständischen Unternehmen noch zu wenig in Anspruch genommen wird. Dabei könnten gerade sie von dem Service, wie ihn zum Beispiel JobScout24 oder andere Jobbörsen anbieten, enorm profitieren.

Die Besonderheit bei JobScout24: Durch die Integration des Personalportals HRgate steht dem Personalverantwortlichen nicht nur ein Medium zur Mitarbeiterrekrutierung zur Verfügung, sondern viele unterschiedliche Dienstleistungen,  die ein Unternehmen in allen Bereichen des Personalmanagements unterstützen können.:

Umfangreiche Informationsangebote und Online-Werkzeuge - wie zum Beispiel Eignungstests, ein Zeugnisformulierungs-Tool, Gehaltsvergleiche oder die Lohn- und Gehaltsabrechnung via Internet - erleichtern den Personalverantwortlichen ihre Aufgaben und entlasten sie von zahlreichen zeitaufwändigen Routinearbeiten.

Zeitsparend ist auch die Möglichkeit, bei HRgate über eine einzige Eingabemaske gleichzeitig in mehreren deutschen Jobbörsen eine Stellenanzeige zu schalten.

Durch das sogenannte ‚Multichanneling’ – also die gleichzeitige Verbreitung in verschiedenen Kanälen – lässt sich viel Zeit und Kosten sparen. In naher Zukunft wird es gerade im Rekrutierungsbereich immer mehr webbasierte Systeme geben, die den gesamten Gewinnungsprozess vom Personalmarketing über das Bewerbermanagement bis hin zur Einstellung des Mitarbeiters komplett und ohne Medienbruch abdecken können.

 

Ganz sicher kann auch ein solch komfortables Werkzeug nicht den Personalveranwortlichen ersetzen – und das soll es auch gar nicht. Es kann ihn aber entlasten und ihm damit, wie das die Aufgabe eines guten Werkzeugs ist, Zeit und Freiräume für andere wichtige Dinge verschaffen, vor allem für strategische Aufgaben. Die Vorteile des E-Cruiting liegen klar auf der Hand. Mit zunehmender Bekanntheit des Angebots von Jobbörsen und Personalportalen wird auch deren Akzeptanz im Mittelstand immer größer werden.

 

Frank Lochbaum ist Geschäftsführer der JobScout24 GmbH, die die beiden Portale www.jobscout24.de und www.hrgate.de betreibt.