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Gesundheit am Büroarbeitsplatz - mit einfachen Mitteln viel erreichen

Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz entstehen auch durch falsche Büromöbel

Eine Studie des Statistischen Bundesamtes ergab, dass 2,4 Millionen Erwerbstätige nach eigenen Angaben unter Gesundheitsbeschwerden leiden, die am Arbeitsplatz entstehen. Besonders weit verbreitet sind dabei Knochen-, Muskel- und Gelenkprobleme. Aber ein schmerzender Rücken muss nicht sein – es kommt nur auf den richtigen Arbeitsplatz und einen guten Sitz an.

Das sind die Folgen falschen Sitzens im Büroalltag

Gerade wer einem Bürojob nachgeht, für den er tagtäglich am Computer sitzt, kennt die Beschwerden: Verspannungen im Nacken, die Schultern schmerzen und irgendwann tut auch der Rücken weh. Zu wenig ausgleichende Bewegung und oftmals krumme Sitzpositionen führen zu Schäden an der Wirbelsäule und Muskulatur. Aber auch der Blut- und Sauerstoffkreislauf wird beeinträchtigt, es können nicht mehr alle inneren Organe ausreichend versorgt werden. Daher kommt es auch schnell zu Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden, in vielen Fällen sogar zu Verdauungsproblemen. Selbst wenn sich ein schlechter Sitz nicht direkt in Form von Schmerzen bemerkbar macht, so kommt es doch meist unbemerkt zu Konzentrationsschwäche und verminderter Aufmerksamkeit. All diesen Aspekten kann jedoch bewusst entgegengewirkt werden.

Flexible Möbel helfen Ihnen ergonomisch zu sitzen

Richtig zu sitzen kann den Büroalltag maßstäblich verändern. Doch hierfür müssen erst einmal die passenden Möbel her. Sollten Sie bereits Schmerzen in Rücken oder Nacken haben, sollten Sie sich dringend die Frage stellen, ob Ihr Stuhl und Tisch möglicherweise ungeeignet für die lange Arbeit daran sind. Sie können mit Ihrem Arbeitgeber über die Anschaffung geeigneter Ausrüstung reden.

Oftmals ist auch die Führungsebene sehr daran interessiert, gute Bedingungen für einen gesunden Arbeitsraum und hervorragende Leistungen zu schaffen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch, wie es ihn beispielsweise auch schon online bei moebel.de zu kaufen gibt, ist hierfür essentiell. Dadurch kann nicht nur die ideale Sitzposition gefunden werden. Er kann auch zum Stehpult umfunktioniert werden und ermöglicht so einen gesunden Wechsel zwischen sitzen und stehen. Außerdem sollte genug Fläche vorhanden sein, um die Handballen vor der Tastatur ablegen zu können. Dies schont die Gelenke und kann eine Sehnenscheidenentzündung verhindern. Ebenso wichtig ist ein hochwertiger Schreibtischstuhl. Im Idealfall ist dieser ebenso höhenverstellbar und auch die Einstellung der Rückenlehne lässt sich variieren. Sehr nützlich sind auch Armlehnen, um die Muskulatur zwischendurch entlasten zu können. Hier gilt: Nutzen Sie die möglichen Einstellungen, um einen idealen Sitz für sich zu finden.

Nützliche kleine Hilfsmittel für einen guten Sitz

Neben einem verstellbaren Stuhl und einem hochwertigen Tisch gibt es noch ein paar weitere kleine Tricks, um das ständige Sitzen angenehmer zu gestalten. Eine Möglichkeit sind beispielsweise Gymnastikbälle, die sich gut im Büro aufbewahren lassen. Auf diesen können Sie zwischendurch immer mal wieder für etwa eine halbe Stunde sitzen. Die elastische Unterlage sorgt dafür, dass Ihr Körper den Sitz aktiv balancieren muss. Die sorgt für eine Entlastung der Wirbelsäule und bringt Sie ein wenig in Bewegung. Wer keinen Platz für einen großen Ball wie diesen hat, kann sich auch ein Balancekissen besorgen. Dieses kann einfach auf die Sitzfläche des Stuhles gelegt werden und simuliert dort das Sitzgefühl eines Gymnastikballes. Diese Hilfsmittel finden Sie entweder im Sportbedarf oder bei Online-Händlern.

richtiges Sitzen, z.B. auf einem Gymnastikball, beugt Gesundheitsproblemen am Arbeitsplatz vor

Dynamisches Sitzen ist das Stichwort

Lange Zeit galt stilles und aufrechtes Sitzen als besonders geeignet für einen gesunden Rücken. Immer mehr Experten sind jedoch der Meinung, dass ein dynamischer Sitz viel besser dazu geeignet ist, Verspannungen und Schmerzen vorzubeugen. Es ist also Bewegung angesagt. Schließlich kann es unserer Muskulatur nicht guttun, neun Stunden am Tag inaktiv zu sein.

Wie sieht dynamisches Sitzen aus?

Im Vergleich zum statischen Sitzen, bei dem bewegungslos ausgeharrt wird, bedeutet dynamisches Sitzen ständig in Bewegung zu sein. Wechseln Sie daher zwischen verschiedenen Körperpositionen. Auch ein Strecken und Räkeln zwischendurch kann Ihren Muskeln und Gelenken nur guttun. Verspannungen entstehen so meist gar nicht erst und auch Ihr Stoffwechsel wird angeregt. Stehen Sie gerne auch immer wieder auf. Laufen Sie ein wenig beim Telefonieren oder wechseln Sie kurzzeitig an einen Stehtisch. Das sorgt für eine noch bessere Ankurbelung Ihres Kreislaufes und hält Sie so konzentrationsfähig und fit. All diese Möglichkeiten stehen offen, um auch im Arbeitsalltag gesund und ausgeglichen zu bleiben.

Die Vorteile des dynamischen Sitzens

Wer sitzend ständig in Bewegung bleibt entlastet die Muskulatur und beugt so unangenehmen Verspannungen vor. Wechseln Sie zwischen einem entspannten und angespannten Zustand der Rumpfmuskulatur, um diese ganz nebenbei zu trainieren. Da nun auch alle Bereiche Ihres Körpers optimal durchblutet werden können, sind Sie während der Arbeit leistungsfähiger und konzentrierter. Ihr Gehirn erhält ausreichend Sauerstoff für die vorliegenden Aufgaben. Gleichzeitig werden auch die inneren Organe nicht mehr eingeengt und Ihr Körper wird in allen Bereichen ausreichend mit Nährstoffen und Blut versorgt.

Nützliche Übungen fürs richtige Sitzen am Schreibtisch

Dehnungsübungen gegen Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz

Auch wenn Sie ständig die Körperposition wechseln, können ein paar einfach Übungen Ihnen dabei helfen, noch gesünder zu sitzen. Diese Bewegungen können außerdem durchgeführt werden, ohne dass der Arbeitsablauf unterbrochen werden muss.

  1. Beckenkippen: Das Becken wird langsam und kontrolliert vor- und zurückgeschoben. Für mehr Kontrolle: eine Hand auf den Unterbauch, die andere an den unteren Rücken legen.
  2. Hüften kreisen: Setzen Sie sich entspannt auf Ihren Stuhl und lassen Sie Ihre Hüfte etwa zehnmal nach links und rechts kreisen. Dies lässt sich auch gut auf einem Gymnastikball durchführen.
  3. Schultern kreisen: Ihre Hände liegen entspannt auf Ihren Oberschenkeln. Nun ziehen Sie die Schultern nach vorne. Anschließend ziehen Sie die Schultern nach oben und bewegen Sie nach hinten. Dies können Sie mehrmals wiederholen.
  4. Füße anheben: Heben Sie während dem Sitzen immer wieder für etwa 15 Sekunden die Füße in gestreckter Position hoch. Dies stärkt außerdem die Beinmuskulatur.

Bildquellen:

Bild 1: ©istock.com/AndreyPopov

Bild 2: ©istock.com/endopack

Bild 3: ©istock.com/BraunS

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