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Datenbank-Lizenzkosten ärgern Unternehmensanwender

Teure Datenbanklizenzen – mehr als ein Drittel der CIOs denkt über einen Wechsel nach

Hoher Verwaltungsaufwand für Infrastruktur und Kerndatenbanken lassen zu wenig Budget für IT-Innovationen. Unternehmen suchen aktiv nach adäquaten Alternativen. 

Die Ausgaben für Betrieb, Wartung und Pflege von Hardware und Software nehmen in 2017 rund 47,3% der IT-Budgets von Unternehmen ein. Mit 24,4 % auf Platz zwei der größten Kostentreiber liegen Updates, Aktualisierungen und Erweiterungen, so das Ergebnis einer Capgemini-Studie. Ein großer Teil des IT-Budgets fließe allein der Aufrechterhaltung des Tagesgeschäfts zu, während der verbleibende Rest nicht genügend Spielraum für IT-Innovationen ermögliche, schlussfolgert die Unternehmensberatung. Demnach bleiben für die Evaluierung (8,0%) und Umsetzung (13,5%) digitaler Innovationen geschweige denn zur Bildung von Finanzpuffern für unvorhergesehene Projekte (6,8%) lediglich etwas mehr als 28% des IT-Investitionsvolumens übrig.

Diese Prognose von Anfang 2017 bestätigte sich im weiteren Verlauf des Jahres insbesondere im Bereich der Legacy-Kerndatenbanken: Der hohe Maintenance-Aufwand sowie vor allem die rigide Lizensierungspolitik einiger führender Hersteller waren für viele Unternehmensanwender erneut ein großes Ärgernis.

Teures Virtual Data Center

Nach dem – von vielen Anwendern heftig kritisierten – Lizenzmodell des Datenbank-Anbieters Oracle müssen alle in einem Server vorhandenen, physischen Prozessoren (CPU) lizenziert werden. In der zunehmend virtualisierten IT-Welt erstreckt sich die Lizenzgebühr aber auch auf sämtliche CPUs virtueller Server, in der die Datenbank läuft – unabhängig davon, ob sie tatsächlich genutzt werden oder nicht. Durch das sogenannte Clustering können diese Virtual Machines bis zu mehreren hundert CPUs enthalten und sogar über die eigenen Rechenzentrumsgrenzen hinausgehen.

Mit anderen Worten – wer sein Data Center virtualisiert, dem drohen dauerhaft hohe Datenbank-Lizenzgebühren. Immer mehr Unternehmen würden angesichts der Lizenzpolitik arrivierter Hersteller lieber heute als morgen ihre Datenbank durch eine bezahlbare Lösung ersetzen.

Wer virtualisiert, dem drohen dauerhaft hohe Datenbank-Lizenzgebühren.

Zu dem gleichen Ergebnis kommt eine Untersuchung von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit dem Enterprise Applications-Anbieter TmaxSoft und IBM, die im Dezember letzten Jahres die Datenbankmanagement-Strategien großer und mittelständischer Unternehmen in Nordamerika unter die Lupe nahm. Demnach versuchen rund 87% der rund 120 befragten IT-Entscheider aktiv, mithilfe unterschiedlicher Ansätze, wie zum Beispiel einer Modernisierung der IT-Infrastruktur mit Hardware-Upgrades, ihre Datenbank-Verwaltungskosten zu senken. Mehr als ein Drittel (35%) evaluiert oder implementiert bereits Alternativen zu gängigen Unternehmensdatenbanken wie Oracle und Microsoft SQL Server.

Thomas Hellweg, Vice President und DACH-Geschäftsführer, TmaxSoft
Thomas Hellweg, Vice President und DACH-Geschäftsführer, TmaxSoft (© Copyright: TmaxSoft)

Für Thomas Hellweg, Vice President und DACH-Geschäftsführer von TmaxSoft, bestätigt sich dieses Szenario in aktuellen Kundengesprächen. Auch hierzulande behindere die Lizensierung und Verwaltung von Kerndatenbanken die verfügbaren Ressourcen für IT-Innovationen in zu hohem Maße, bringt Hellweg die Herausforderung seiner Kunden auf den Punkt. Aus seiner Sicht sind komplexe Lizenzmodelle, komplizierte Preisstrukturen und die Aufrechterhaltung von Legacy-Technologie nicht nur eine Zeit- und Geldverschwendung, sondern auch kontraproduktiv im Hinblick auf die notwendige Modernisierung von Datenbanken für den Aufbau virtueller, Cloud-basierter Rechenzentren.

„Die permanente Vorbereitung auf Software-Audits, Zahlungsleistungen für nicht genutzte Infrastruktur aufgrund einschränkender Lizenzvereinbarungen oder die zeitaufwändige Integration von Datenbanken bremsen die Innovationskraft der IT erheblich aus. Es ist daher nicht überraschend, dass jeder dritte IT-Entscheider nach neuen Optionen im Bereich der Unternehmensdatenbanken sucht“, kommentiert Hellweg die Quintessenz der Umfrageergebnisse.

„Komplexe Lizenzmodelle, Preisstrukturen und der Erhalt von Legacy-Technologie sind Zeit- und Geldverschwendung.“

Starke Alternative zu Oracle

Mit seinem relationalen Datenbankmanagementsystem (RDBMS) ‚Tibero‘ bietet TmaxSoft eine hoch performante und gleichzeitig wirtschaftliche Datenbank-Alternative. Installiert auf einem Linux-basierten IBM Power 8 System erzielt das RDBMS eine bis zu viermal bessere Performance zu einem Sechstel der Kosten im Vergleich zu einer Oracle-Installation auf Intel Linux.

Darüber hinaus schließt Tibero, das mit über 90 Prozent die höchste Oracle-Kompatibilität im Markt bietet, die Lücke zwischen Legacy-Datenbanken und modernen Virtual Data Center-Anforderungen. So ist das RDBMS mühelos in der Lage, massive Workloads mit hohen Anwenderzahlen im Virtual Data Center und der Cloud auszuführen. Dies ermöglicht Anwendern beispielsweise, High Performance Computing oder Big Data-Projekte flexibel umzusetzen, ohne auf die gewohnte Stabilität und Sicherheit eines traditionellen RDBMS verzichten zu müssen.

Nicht zuletzt hilft das transparente Lizenzmodell des Anbieters dabei, die Betriebs- und Wartungskosten des Datenbanksystems nachhaltig zu reduzieren und das System strikt bedarfsorientiert zu erweitern.

Keine faulen Kompromisse in der IT-Planung

Die Bereitschaft der IT-Verantwortlichen, ihre Kerndaten auf ein mindestens gleichwertiges, aber kostengünstigeres Datenbankmanagement-System zu migrieren, ist deutlich gestiegen. Den Meisten ist klar: bestenfalls kann das Beibehalten des Altbewährten ein Aufschub für eine grundlegend notwendige Veränderung der IT-Infrastruktur sein. Denn die Digitalisierung verlangt von der IT vor allen Dingen Innovation, schnelle Anpassungsfähigkeit, Agilität und Flexibilität. Für überholte Lizenzmodelle, hohe Betriebskosten und das Lizenzdiktat einzelner Anbieter ist in der digitalen IT-Welt kein Platz mehr.

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Über TmaxSoft

TmaxSoft ist ein globaler Enterprise Systems Applications-Innovator mit Fokus auf Cloud-, Infrastruktur- und Legacy-Modernisierung. TmaxSoft entwickelt Lösungen, die CIOs tragfähige Alternativen zur Unterstützung ihrer globalen IT-Infrastruktur bieten und damit Wettbewerbsvorteile für Unternehmen sichern. Das Unternehmen wurde 1997 in Südkorea gegründet und beschäftigt heute über 1.000 Mitarbeiter in 20 Strategiezentren weltweit. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Chicago. www.tmaxsoft.com.

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